Eckard Christiani

Und der Oktopus stirbt leise

Hannes Jaenicke im Interview über Konsum, Korruption und den Mut zum Widerstand

Wale und Delfine verenden durch Plastikmüll, der Klimawandel vernichtet Korallenriffe, die Ozeane werden leer gefischt, Pestizide und Zivilisationsmüll vergiften diesen Lebensraum. Dazu kommt die wachstumsbedingte Zerstörung durch Aquakultur, wie etwa das problematische Farming von Lachsen und Oktopussen.
 
Hannes Jaenicke (r.) ist Filmemacher und Aktivist. Die Beschäftigung mit der bedrohten Natur haben ihn zum entschlossenen Kämpfer für Umweltschutz und Biodiversität gemacht. © Tango Filmproduktion Zahlreiche Umweltsünden stellen eine dramatische Bedrohung für die einzigartige Unterwasserwelt dar. Dabei ist nicht nur die Schönheit und Vielfalt der Meere bedroht, sondern auch das Überleben der Menschheit. Wir sprachen mit dem Schauspieler, Bestsellerautor und Aktivisten Hannes Jaenicke über die dringlichen Herausforderungen, denen unsere Ozeane gegenüberstehen – und was ihn antreibt, sich für ihre Rettung einzusetzen.
 
Hannes, du bist Schauspieler, Bestsellerautor – und seit vielen Jahren einer der bekanntesten Umweltaktivisten in Deutschland. Wie kam es dazu?
Der Oktopus ist ein hochsensibles und intelligentes Lebewesen mit faszinierenden Fähigkeiten. © Diane Picchiottino auf unsplash
Ich war elf, als Greenpeace gegründet wurde – also quasi Teil der ersten Greenpeace-Generation. Für mich waren die wie moderne Cowboys in Schlauchbooten, die sich japanischen Walfängern in den Weg stellten. Unfassbar mutig. Das war meine erste Initialzündung.
 
Und dann kam dein Engagement fürs Fernsehen?
Ich habe damals für VOX ein Reiseformat moderiert, Voxtours extrem. Da haben wir Dinge gesehen, die uns nicht mehr aus dem Kopf gehen – Kinderarbeit in Edelsteinminen, verendete Orcas voller Gifte, die aus dem Meer gezogen und als Sondermüll entsorgt wurden. Wir haben alles gefilmt, aber es wurde rausgeschnitten – mit dem Hinweis, man sei ja schließlich eine Reisesendung. Das war frustrierend.
 
Der Durchbruch kam mit dem ZDF-Film Im Einsatz für die Orang-Utans, 2008?
Genau. Den haben wir erst mal aus eigener Tasche produziert. Anderthalb Jahre bin ich von Sender zu Sender gelaufen. Der Einzige, der den Mut hatte, so etwas zu senden, war Thomas Bellut vom ZDF. Der Film lief nachts, nach einer Schlagershow – aber er hatte eine fantastische Quote. Und das war der Start für die Reihe.
 
Dein Film „Im Einsatz für den Lachs" lief 2020. Warum hast du dir ausgerechnet den Lachs vorgenommen?
Weil er bei uns auf jedem Buffet liegt – und kaum jemand weiß, was für eine Umweltkatastrophe dahintersteht. Lachsfarmen pumpen Medikamente, Chemikalien und Antiparasitika in die Fjorde. Die Tiere werden mit Farbstoff gefüttert, mit Sojapellets, die mit Ethoxyquin für den Transport vorbehandelt sind – einem in der EU eigentlich verbotenen, krebserregenden Brandschutzmittel. Und dann gibt’s da noch die Lachslaus – ein Parasit, der die Fische bei lebendigem Leib auffrisst.
 
Und die Fische landen trotzdem in der Theke?
Der Verbraucher merkt nichts davon – weil die kranken Fische heute so filetiert werden, dass man den Befall nicht mehr sieht. Ich sag immer: Wenn ihr schon Tiere essen wollt, dann bitte Forelle, Saibling oder Renke. Wir haben fantastische heimische Alternativen.
 
Was hat dich beim Dreh am meisten schockiert?

Orang-Utans brauchen  eine neue Heimat

Seine erste ZDF-Doku ‚Im Einsatz für Orang-Utans‘ führte Hannes Jaenicke 2007 nach Borneo, um die unaufhaltsame Vernichtung von Regenwäldern durch Palmöl-Plantagen, Tropenholz-Export, Bio-Sprit-Produktion, Kohle-Abbau u.a. zu dokumentieren. Die offensichtlichsten Kollateralschäden dieser Öko-Katastrophe waren die einheimischen Dayaks, die seit 40000 Jahren in und von den Regenwäldern Indonesiens leben, und zahllose Spezies wie Orang-Utans und Gibbons, die ohne den Wald nicht überleben können.
 
Seitdem unterstützt der Schauspieler und Aktivist mit seiner Pelorus Jack Foundation (PJF) den Verein ‚Fans for Nature‘, der in Zusammenarbeit mit Dayaks und lokalen Umweltschützern gerodete Waldflächen aufforstet. Darin werden Orang-Utans, Gibbons und andere Tierarten ausgewildert, die durch die Zerstörung ihres Habitats in Auffangstationen gelandet sind. 

Das Ziel: „30.000 Hektar gerodeten Regenwalds im Osten Borneos dauerhaft zu pachten, diese gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung aufzuforsten und als Habitat für Mensch und Tier wieder bewohnbar zu machen."

Ein Ruf nach Hilfe
Doch Jaenickes dringlichstes (und teuerstes) Projekt sind 50 000 Hektar Primärwald in Balikpapan/Ostkalimantan auf Borneo, die er bei erfolgreicher Finanzierung (1 Mio. Kosten) einem chinesischen Palmöl-Fabrikanten wegschnappen könnte. „Wir halten derzeit 144 „Konflikt-Orang-Utans" und andere gerettete Tiere in unserer Auffangstation, für die wir dringend Auswilderungsgebiete benötigen. Wenn es uns gelingt, dieses Waldgebiet zu erwerben, hätten wir drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Regenwald gerettet, Wildtieren eine neue Heimat gegeben und zahlreiche Arbeitsplätze für die einheimische Bevölkerung (Dayaks) geschaffen."

www.pelorusjack.org
www.fansfornature.org

Dass die Farmen direkt in den Migrationsrouten der Wildlachse liegen. Die ziehen da durch, holen sich alle Krankheiten – aber sie bekommen keine Medizin. Das marine Ökosystem kollabiert, ganze Küstenregionen in Chile und Norwegen sind biologisch tot.
 
Und wie war die Reaktion auf den Film?
Krass! Leute haben mich im Supermarkt angesprochen: „Wegen Ihnen ess ich jetzt nicht mal mehr Lachs!" Andere: „Danke – endlich spricht es mal jemand aus!" Und dann kamen Anwälte der Lachsindustrie. Aber das zeigt nur: Es hat Wirkung. Und das gibt Hoffnung.
 
In deinem neuen Film geht es um den Oktopus. Warum ausgerechnet diese Tiere?
Weil sie einfach unfassbar faszinierend sind. Oktopusse haben acht Arme – und in jedem steckt ein eigenes Gehirn. Dazu kommt ein zentrales Steuerzentrum im Körper, das alles koordiniert. Sie können ihre Farbe und sogar ihre Oberflächenstruktur in Sekunden ändern. Die Forschung weiß bis heute nicht genau, wie sie das machen. Diese Tiere sind Poesie pur.
 
Und trotzdem gelten sie jetzt als nächster Kandidat für die industrielle Zucht?
Ja – genau das ist das Problem. Ein spanischer Fischereikonzern will auf den Kanaren die erste große Oktopus-Farm Europas hochziehen. Die Idee: dieselbe Industrie-Logik wie bei den Lachsfarmen. Massentierhaltung. Kontrolliertes Wachstum. Hohe Ausbeute. Für ein Produkt, das schon jetzt überfischt ist und eigentlich nicht zu züchten geht – zumindest nicht ohne ethische Bankrotterklärung.
 
Oktopusse sind Einzelgänger. Sie sind sensibel, lernfähig, verspielt – und haben ein extrem komplexes Sozialverhalten. Und jetzt will man sie in Becken zwingen, mit künstlichem Licht, kontrollierter Temperatur und Fertigfutter. Das ist ein Albtraum. Das ist nicht nur unethisch – das ist dumm.
 
Du warst für den Film in Sulawesi. Was hast du dort erlebt?
Die Bajaus sind ein Seenomadenvolk, das seit Jahrtausenden auf dem Wasser lebt. Und sie haben ein nachhaltiges Fischereisystem, von dem wir hier im Westen nur träumen können. In ihren Fanggebieten gibt es 16 Zonen – zwei davon sind dauerhaft geschlossen, damit sich Fisch- und Oktopusbestände erholen. Die haben keine Biostempel, keine App, keine CO2-Zertifikate – aber sie wissen, wie man lebt, ohne sein Ökosystem zu zerstören. Und das seit 5.000 Jahren.
 
Welche Arten habt ihr dokumentiert?
Den Coconut Octopus zum Beispiel – der nutzt Kokosnussschalen als Behausung. Oder den Mimik-Oktopus, der sich perfekt an seinen Untergrund anpasst. Das ist alles in der Lembeh Strait zu sehen, in Nord-Sulawesi. Es war wirklich magisch.
 
Wer ist noch an deinem Film beteiligt?
Wir arbeiten mit Dr. Daniel Abed-Navandi von der Uni Wien zusammen, einer der führenden Oktopus-Forscher Europas. Außerdem mit Expert:innen aus Konstanz, und wir wollen mit Sea Shepherd ins Mittelmeer, um illegale Fischerei zu dokumentieren. Es geht ja nicht nur um ein Tier – es geht um ein ganzes System, das gerade vor die Wand fährt.
 
Was ist deine Botschaft?
Ganz einfach: Wir zeigen nicht nur das Problem – wir zeigen auch, wie es besser geht. Und wir zeigen, dass es Menschen gibt, die Widerstand leisten.
 
Plastik im Meer, Mikroplastik auf dem Teller – warum bekommen wir das Problem nicht in den Griff, obwohl es lösbar wäre?
Oktopusse verstecken sich heute nicht mehr in Muscheln – sondern in PET-Flaschen. Der Meeresboden ist voll mit Plastikmüll, der sich über Jahrzehnte nicht abbaut. Mikroplastik geht in den Kreislauf, wird von Fischen aufgenommen – und landet bei uns auf dem Teller. Wir essen das einfach mit. Und das Krasse ist: Das wäre eigentlich lösbar. Ruanda hat 2007 Plastiktüten verboten. Kenia auch. Aber wir?
 
Du sprichst oft von der Meereszerstörung als dem „am meisten unterschätzten Problem unserer Zeit". Warum?
Weil sie unsichtbar ist. Siebzig Prozent der Erdoberfläche sind Meer. Dort entsteht der Großteil unseres Sauerstoffs – mehr als in den Regenwäldern. Aber die Ozeane sind überfischt, überdüngt, aufgeheizt. Korallen bleichen weltweit aus. Ganze Lebensräume sterben. Und wir? Fliegen weiter um die Welt, als wäre alles in bester Ordnung. Dabei ist der Ozean das Herz unseres Planeten – und wir vergiften ihn täglich.
 
Gibt es denn Länder, die zeigen, dass es auch anders geht?
Na klar. Die Niederländer, Dänen, Schweden, Norweger – die sind uns Lichtjahre voraus. Amsterdam ist autofrei, in Norwegen kannst du dein E-Auto an jeder Ecke laden. Die haben Tempolimits, bessere Städteplanung, mehr Lebensqualität. Und nein – sie sind nicht untergegangen. Sie zeigen: Es geht. Man muss nur wollen.
 
Und Deutschland?
In Deutschland ist Umweltschutz gerade mausetot. Kein Thema in der Politik. Kein Thema im letzten Wahlkampf. Und dann sieht man auch noch auf dem Mailänder Laufsteg Pelz – im Jahr 2025! Als wäre alles egal. Das macht mich wirklich fassungslos.
 
Was ist mit den ärmeren Ländern – kann man denen überhaupt Vorwürfe machen?
Nein. Wenn Fischer mit Dynamit fischen, dann nicht aus Spaß, sondern aus Hunger. Die haben keine Wahl. Die Verantwortung liegt bei uns – den reichen Industrienationen. Wir müssten helfen, damit dort nachhaltiger gefischt
wird. Stattdessen nehmen wir ihnen noch die letzten Bestände weg.
 
Was erwartest du von der neuen Bundesregierung in Sachen Klima- und Umweltschutz?
Ehrlich? Nicht viel. Im ersten Entwurf des Koalitionsvertrags kam das Wort Klima nicht einmal vor. Es tauchte nur auf, weil Merz das Sondervermögen der Grünen brauchte. Und kaum war das Paket durch, titelte die BILD-Zeitung: 100 Milliarden Geschenk an die Grünen. Willkommen in Absurdistan!
 
Schau dir die Namen an: Julia Klöckner war für mich die schlechteste Landwirtschaftsministerin aller Zeiten – und ist jetzt Bundestagspräsidentin. Philipp Amthor, ein nachweislich korrupter CDU-Politiker, sitzt wieder mit am Tisch. Und Laschet? Der wurde mit 97 Sachen geblitzt und behauptet, er werde verfolgt. Ich sag’s mal so: Vielleicht sollte er mal einen guten Therapeuten aufsuchen.
 
Was müsste sich grundsätzlich ändern?
Das ganze System. Wir haben zwei mächtige Lobbys gegen uns: die Konsumgüterindustrie und die Ölindustrie. Letztere weiß, dass ihre Zeit beim Autoverkehr abläuft – also sucht sie neue Märkte. Verpackung zum Beispiel. Und die Politik? Kuscht. Sie fürchtet die Wirtschaft mehr als den Kollaps unseres Planeten.
 
Und du? Gibst du trotzdem nicht auf?
Ich bin unerschütterlicher Optimist. Ich hoffe immer noch auf das Beste – auch wenn ich wenig erwarte. Joseph de Maistre hat’s vor über 200 Jahren gesagt: Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. Die Amis haben Trump. Wir haben Merz. Mal schauen, was kommt.
 
Buchtipp
Er kann gleichzeitig 1.600 Küsse verteilen, mit der Haut schmecken, seine Farbe 177-mal in der Stunde ändern und sich trotz seiner 45 Kilo durch eine apfelsinengroße Öffnung zwängen. Sy Montgomery erzählt von einem wahren Wunderwesen der Meere: dem Oktopus. In ihrem preisgekrönten Buch "Rendezvous mit einem Oktopus" lässt sie uns ein Wesen entdecken, von dessen erfindungsreicher Schläue und Empfindsamkeit wir nichts ahnten.

© Anion@stock.adobe.com

„Im Einsatz für  den Oktopus

Hannes Jaenickes neuer Film 
Jaenicke und das Team von Tango Film GmbH sind gerade unterwegs in Indonesien, Kroatien und im Mittelmeer. Die Themen: nachhaltige Fischerei, Oktopus-Intelligenz, Plastikmüll, illegale Fangmethoden, EU-Politik. Die nächste Doku steht nämlich in den Startlöchern: „Im Einsatz für den Oktopus" ist ab 30.9. im ZDF zu sehen!

In der Lembeh Strait bei Sulawesi hat das Team bereits viel über die faszinierenden Tiere lernen dürfen: Oktopusse gehören zu den anpassungsfähigsten und intelligentesten Meerestieren. Doch Überfischung und Klimawandel sind auch für sie eine Bedrohung. Die steigenden Temperaturen und der sinkende Sauerstoffgehalt in den Weltmeeren machen es den Oktopussen schwerer, Nahrung zu finden und sich anzupassen. Und jetzt sollen diese intelligenten Tiere auch noch industriell gezüchtet und gehalten werden…


 

Lachs aus Aquakultur – Zahlen & Fakten

  • © Tango FilmproduktionWeltweite Produktion: Im Jahr 2021 wurden weltweit über 2,5 Millionen Tonnen Lachs in Aquakulturen produziert.
    [Quelle: TRANSGEN.DE 21.10.2024]
  • Norwegen als Hauptproduzent: Norwegen ist der weltweit führende Produzent von Zuchtlachs mit einer jährlichen Produktion von etwa 1,3 Millionen Tonnen.
    [Quelle: NORDISCH.INFO 16.10.2024]
  • Sterblichkeitsrate in Norwegen: Im Jahr 2023 verendeten in Norwegens Lachszuchtanlagen rund 100 Millionen Lachse vor der Schlachtung, was etwa jedem sechsten Fisch entspricht. Hauptursachen sind Infektionskrankheiten und Parasitenbefall.
    [Quelle: FOODWATCH.ORG 04.12.2024]
  • Umweltkosten: Zwischen 2013 und 2019 verursachte die globale Lachszucht Umweltkosten in Höhe von über 41 Milliarden Euro. Diese Kosten resultieren aus Faktoren wie Parasitenbekämpfung, Gewässerverschmutzung und dem Einsatz von Futtermitteln auf Basis von Fischmehl und Soja.
    [Quelle: GEO 11.02.2021]
  • Futtermittelproblematik: Etwa 20 Prozent des weltweiten Fischfangs werden zu Fischmehl und Fischöl verarbeitet, von denen wiederum 70 Prozent als Futter in Fischfarmen landen. Dies führt zu einer Verknappung von Fisch als Nahrungsmittel in Entwicklungsländern.
    [Quelle: GEO 11.02.2021]
  • Bio-Lachsanteil: In Norwegen macht Bio-Lachs nur etwa 1,74 Prozent der gesamten Lachserzeugung aus, was rund 25.546 Tonnen von insgesamt 1.467.655 Tonnen entspricht.
    [Quelle: FISCHMAGAZIN 05.12.2024]
Eckard Christiani ist Journalist, Corporate Publisher und Herausgeber der Buchreihe „morgen – wie wir leben wollen". Er schreibt regelmäßig über gesellschaftlichen Wandel, neue Perspektiven und das Morgen. 

Dieser Artikel ist in forum 03/2025 - Der Wert der Böden erschienen.

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