Prof. Dr. Claudia Kemfert | Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

Energie & Infrastruktur

© Oliver BetkeProf. Dr. Claudia Kemfert leitet seit April 2004 die Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und ist Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance in Berlin.

"Klimaschutz ist keine Last, sondern der Wirtschaftsmotor der Zukunft. Klimaschutz ist der Weg aus der Krise, denn wir können drei Krisen mit einer Klappe schlagen: die Wirtschaftskrise, die Energiekrise und auch die Klimakrise."
www.claudiakemfert.de

Artikel von Claudia Kemfert:

Die Energiewende ist kein Kostenblock – sie ist ein Gewinnmodell für die Regionen
Der aktuelle Kommentar von Claudia Kemfert zur Studie zum Ausbau erneuerbarer Energien
Manchmal lohnt es sich, die Perspektive zu drehen. In Deutschland wird die Energiewende noch immer viel zu oft als Belastung erzählt: als Zumutung für Kommunen, als Konflikt um Flächen, als Kostenfaktor für Wirtschaft und Verbraucher*innen. Diese Erzählung ist nicht nur einseitig, sie ist falsch. Die eigentliche Belastung ist die Abhängigkeit von fossilen Energien – mit ihren Preisschocks, Importkosten, Klimaschäden und politischen Erpressbarkeiten.


Die Ideen der Koalition sind teuer, ineffizient und sozial ungerecht
Für forum-Kuratorin Prof. Dr. Claudia Kemfert ist der Plan, die Strompreise für alle zu senken, kaum umsetzbar
Der Koalitions-Plan, die Strompreise für alle zu senken, ist kaum umsetzbar. Netzentgelte und Stromsteuer zu senken, ist enorm teuer und ineffizient – und wird konterkariert durch das Ziel, 20.000 Megawatt Gaskraftwerke zu bauen.


Kluger Klimaschutz führt zu sozialer Gerechtigkeit
Wer zahlt die Rechnung?
Wenn der Green Deal zu einem Social Green Deal wird, dann besteht Hoffnung. Ein Klimabonus kann für mehr Gerechtigkeit sorgen und damit in jedem Wortsinn ein besseres Klima schaffen.


forum Kuratorin Claudia Kemfert:
Weder Stromnetze noch Speicher beschränken den Ausbau der erneuerbaren Energien
Die Diskussionen um die EEG-Reform sollten sich nicht mit dem vergangenen, sondern dem zukünftigen, zu 80 bis 100 Prozent erneuerbaren, Stromsystem beschäftigen.


forum-Kuratorin Prof. Dr. Claudia Kemfert zur Energiewende
Brauchen wir wirklich einen umfassenden Kapazitätsmarkt? Nur nichts überstürzen!
Im Zuge der Energiewende nimmt der Anteil erneuerbarer Energien stetig zu, das bestehende Stromnetz steht neuen Herausforderungen gegenüber und der Strombörsenpreis sinkt weiter. Weiterhin ist es fraglich, ob im Zuge des Atomausstiegs bis zum Jahre 2022 ausreichend Kraftwerkskapazitäten im Einsatz sein werden, die abgeschaltete Kraftwerke ersetzen können und gleichzeitig flexibel genug sind, um mit volatilen erneuerbaren Energien kombiniert werden zu können. Aus diesen Fakten resultiert die Frage: Brauchen wir einen Kapazitätsmarkt? Für die kommenden Jahre scheint dies nicht der Fall zu sein.




     
        
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