Time to Eat the Dog?
Und nun steht auch noch das Pferd am Pranger…
2009 wurden sie erstmals bilanziert: die Umweltauswirkungen der Heimtierhaltung. In ihrem Buch „Time to Eat the Dog" haben Brenda und Robert Vale berechnet, dass Hund und Katze einen schlimmeren ökologischen Effekt haben als ein Auto. Für umweltbewusste Hunde- und Katzenbesitzer war das eine bittere Erkenntnis. Den eigenen Fleischkonsum kritisch zu hinterfragen, mag ja noch angehen. Doch nun auch noch die Umweltauswirkungen der vorwiegend fleischfressenden Lieblinge und damit ihre Haltung ebenfalls hinterfragen zu müssen, ist nicht angenehm. Nun legte das auf Ökobilanzierungen spezialisierte Schweizer Unternehmen ESU-Services noch eins drauf und untersuchte die Auswirkungen von Tierarten, die bislang noch nicht erfasst worden waren.
Um ein umfassenderes Bild zu liefern, stellte ESU-Services ebenfalls die Umweltbelastung der kleineren Haustiervertreter dar – denn auch Kleinvieh macht bekanntlich Mist. Zwei Kaninchen, elf Vögel oder 100 Zierfische entsprechen demnach etwa der Ökobilanz einer Katze.Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 01/2019 - Time to eat the dog erschienen.
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