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Sarah Ullmann

Slow Fashion

Alterative Ansätze für eine nachhaltige Bekleidungsindustrie

Slow Fashion ist nicht nur der Gegenentwurf zu Fast Fashion, sie ermutigt den Menschen, sich der Qualität des Produktes zu widmen, das Produkt wertzuschätzen und es im Zusammenhang mit der Umwelt zu sehen. © JUNGLE FOLKMassenbekleidungsketten bringen bis zu zwölf Kollektionen pro Jahr heraus. Wird nicht alles davon sofort verkauft, verschwindet die übrige Ware gleich wieder aus dem Sortiment und wird unter Umständen einfach verbrannt. Denn wer will alte Kollektionen in den Regalen, wenn bereits neue bereit stehen, die die Kaufbereitschaft der Kunden ankurbeln? Der Konsument wird auf diese Weise animiert, stetig seine Garderobe zu erneuern, nicht zuletzt, weil ein T-Shirt kaum mehr kostet als ein Coffee to go. Nach kurzem Tragen jedoch wird ein solches T-Shirt meist zum eigenen Schrankhüter.

Das Problem ist: Es wird mehr produziert, als gekauft werden kann und mehr gekauft als getragen werden kann. Denn das Motto der Branche lautet: Wegwerfen und neu kaufen. Doch die Ressourcen, die dafür eingesetzt werden, sind nicht unerschöpflich. Das derzeitige Geschäftsmodell der meisten Hersteller geht zulasten von Umwelt, Arbeitern und schlussendlich auch derjenigen, welche die Kleidung tragen. Fast Fashion ist nicht zukunftsfähig.

Entlang der klassischen Stufen der Wertschöpfungskette - Rohstoffbeschaffung, Logistik, Produktion, Verkauf und Entsorgung – sind drastische Veränderungen gefragt, die alle Akteure in die Verantwortung ziehen. Konsumenten, Produzenten, Entscheider in der Politik und Verbände. Alternativen gibt es schon, sie müssen nur unterstützt und kontinuierlich optimiert werden. Mehr dazu auf den folgenden Seiten.

Da dieses Thema den Rahmen des Heftes sprengen würde, finden Sie weitere Informationen und Beiträge hier.

Von Sarah Ullmann

Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 04/2018 - Frauen bewegen die Welt erschienen.

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