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Ein Wochenende voller Musik, Kunst und Begegnung

Der Corso Leopold am 12. und 13. September 2026 in München

Am 12. und 13. September verwandelt der Corso Leopold die Leopoldstraße zwischen Siegestor und Münchner Freiheit erneut in eine autofreie Flaniermeile. Bühnen, Kunstaktionen, Sport, Diskussionen und Mitmachangebote laden dazu ein, Kultur zu entdecken, Menschen zu begegnen und die Stadt gemeinsam zu erleben. Neu dabei sind das Team Bananenflanke München e.V., die VR4Kids-Allianz-Plattform, kulinarische Kurzführungen des Schwabinger Max und eine Tombola, die dem Festival zu Gute kommt.

Corso Leopold | Münchens größtes Kulturfestival auf der Straße © Daniel Köberle, Corso Leopold e.V.
Als Schirmherr der Veranstaltung würdigt Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause den Corso Leopold als Beispiel dafür, wie öffentlicher Raum neu gedacht und gemeinsam gestaltet werden kann. Zweimal im Jahr werde die wichtigste Verkehrsachse Schwabings zur Bühne für Kultur, Vereine, Initiativen und Bürgerengagement – ein Fest der Vielfalt und des stadtgesellschaftlichen Miteinanders, das Menschen aus München und weit darüber hinaus zusammenbringt.

Für die Vorsitzenden des Corso Leopold e.V., Andreas „der Andy" Keck und Martina Ottmann, ist die Veranstaltung mehr als ein Straßenfest: Sie bringt Menschen zusammen, schafft Raum für neue Perspektiven und lädt dazu ein, die Stadt mitzugestalten.
 
Neu dabei: Fußball ohne Grenzen und virtuelle Welten
Mit buntkicktgut, das auch diesmal wieder dabei ist, und dem erstmals vertretenen Team Bananenflanke München e.V. bietet der Corso Leopold in diesem September gleich zwei Fußball-Courts.
 
Das Team Bananenflanke ist mehr als ein Sportverein: Es ist eine Gemeinschaft für Kinder und Jugendliche mit geistiger Beeinträchtigung, bei der sich alles um das runde Leder dreht. Unter dem Motto „Fußball kennt keine Grenzen" stehen der Spaß am Spiel und das Miteinander im Mittelpunkt. Im September ist das Team erstmals beim Corso Leopold dabei.

Ebenfalls neu ist die VR4Kids-Allianz-Plattform, die zum Eintauchen in virtuelle Welten einlädt. Am Stand gibt es vielfältige Angebote rund um virtuelle Realität zu entdecken: von Gebärdensprache und Straßenverkehrssicherheit über den FC Bayern München Basketball, Tennis und Fußball bis hin zur Motorworld und vielem mehr.
 
Schwabing zum Anbeißen: Kulinarische Kurzführungen mit dem Schwabinger Max
Stadtgeschichten treffen Festivalgenuss: Der Schwabinger Max bietet erstmals kulinarische Kurzführungen direkt auf dem Corso Leopold an. Die rund 30-minütigen Touren führen zu drei ausgewählten Festivalständen, an denen die Teilnehmenden kleine Kostproben genießen. Dazwischen erzählen die Guides Geschichten über Schwabing, die Leopoldstraße und den Corso Leopold – vom Künstler- und Ausgehviertel bis zur Verwandlung der Verkehrsachse in eine Kulturmeile.
 
Die Touren starten am Samstag stündlich ab 17 Uhr und am Sonntag stündlich ab 12 Uhr. Treffpunkt ist der Schwabinger-Max-Stand. Das kurze Format lässt sich unkompliziert in den Festivalbesuch integrieren und eröffnet Gästen wie Einheimischen neue Einblicke ins Viertel.
 
Premiere: Tombola zugunsten des Festivals
Erstmals veranstaltet der Corso Leopold eine Tombola mit vielen attraktiven Preisen seiner Partner. Wer teilnimmt, hat damit nicht nur die Chance auf einen Gewinn, sondern unterstützt zugleich auch die Künstlerinnen und Künstler, die das Festival mit ihrem Programm bereichern.
 
Bühnen und Programm: Kultur für alle Generationen
Entlang der Veranstaltungsstrecke laden Bühnen, Kunstaktionen, Diskussionen und Mitmachformate zum Entdecken ein. Das Programm reicht von Mundart und Kabarett über Swing und lateinamerikanische Rhythmen bis zu elektronischer Musik.

Corso Leopoldino und Sing & Swing: Das Familienfestival im Festival
Direkt an der Münchner Freiheit entsteht in Kooperation mit PA/SPIELkultur e.V. und Radio Teddy ein Kinderareal zum Entdecken, Spielen und Mitmachen. Bewegungsspiele, Staffeleimalerei, Gewinnspiele und kreative Mitmachstationen bieten Kindern viel Raum, sich auszuprobieren und gemeinsam etwas zu gestalten.
 
Die benachbarte Bühne Sing & Swing ergänzt das Angebot mit ihrem Unterhaltungsprogramm. Zu den Höhepunkten zählen die Silent Disco unter freiem Himmel am Samstag ab 21 Uhr und das Familien-Bühnenprogramm am Sonntag ab 12 Uhr.
 
meiVEREIN: Mundart, Musik und Miteinander
Auf der meiVEREIN-Bühne treffen frische Newcomer auf bekannte Namen. Das Programm reicht von Wirtshaus-Beats, TechnoBrass, Kabarett und Mundart-Rap bis zu Liedermacher-Akustikpop und Rock. Was die Künstlerinnen und Künstler verbindet, ist ihre Leidenschaft für Dialekt und regionale Ausdrucksformen.

Als ehrenamtliches Netzwerk fördert meiVEREIN Mundart und Kultur – offen, verbindend und weit über Bayern hinaus. Ob gmiatlich oder wuid: Hier finden alle ihr Platzerl.
 
Traumstadt-Bühne: Kabarett, Wortkunst und Musik
Die Traumstadt-Bühne verbindet Kabarett und Wortkunst mit vielfältigen musikalischen Entdeckungen. Ein besonderes Hörerlebnis verspricht das ungarische Flötentrio Levegö. Zum Programm gehören außerdem Otto Göttlers Diatonik, die KÜHNEMANN, Tuija Komi, die Chartbreakers, Frank Klötgen & Magnus und das blühende Leben.
 
Der Gospelchor Stephanus Voices sorgt für mitreißende Chormusik. Und auch „Traumstadt-Bürgermeister" Christian Ude ist wieder mit dabei.
 
Neues Kunstforum München: Kunst und Dialog
Unter dem Titel „Geht alle an" präsentiert das Neue Kunstforum München Arbeiten der europäischen Künstlergruppe „Frequenzen" aus der Ausstellung im Münchner Künstlerhaus. Entstanden sind die Werke während eines einwöchigen Symposiums im Malura Museum.
 
Dabei öffneten die Beteiligten ihre eigenen Werke für die künstlerischen Beiträge der anderen. Der direkte Austausch unterschiedlicher Arbeitsweisen wurde so zum Ausgangspunkt gemeinsamer Arbeiten und zu einem Zeichen für Dialog und Toleranz.
 
Veranstalter Martin Blumöhr malt zudem live vor Ort. Musikalisch begleiten unter anderem die Rhythm & Blues-Band und Barbara Janina das Programm.
 
Bühne im HIER UND JETZT: Musik, Kabarett und Debatten
Auf der Bühne des Bundes für Geistesfreiheit München wird gefragt und diskutiert, aber auch gefeiert, gesungen, getanzt und gelacht. Das Programm reicht von Kabarett mit Christoph Theussl und Rap mit Leniliciouz samt DJ und Bläsern über Cumbia mit Los Cholingstons bis zu anatolischen Melodien mit psychedelischen Klangfarben von Fenafillah.
 
Hinzu kommen queerer Indie-Pop von Ronjan, Folk von Ecco Meineke, Post-Grunge von Toxic Pills, Bluesrock von Blue Traces und gemeinsames Chorsingen.
 
In den Speakers’ Corners geht es unter anderem um den Kulturkampf von rechts, Polyamorie, das Recht auf Selbstbestimmung und die Frage „Wehrdienst – ja oder nein?". Auch säkulare Themen wie der bayerische Kreuzerlass und das Tanzverbot an sogenannten stillen Tagen stehen zur Diskussion.
 
Leo-Latino-Bühne: Tanzen unter freiem Himmel
Auf Höhe der Giselastraße bringt die Leo-Latino-Bühne lateinamerikanische Rhythmen auf die Leopoldstraße. Am Samstag verschmilzt das brasilianische Trio Tempero Jazz mit Samba. Ab 20 Uhr übernimmt Zambo Con Son mit Live-Salsa, Timba und Son.
 
Am Sonntag feiern sechs Zumba-Instruktorinnen das weltweite Jubiläum „25 Jahre Zumba". Von Latin-Klassikern bis zu Reggaetón und Dembow lädt das Programm zum Mittanzen ein.
 
Theater der Corsaren: Elektronische Musik und Shuffle Dance
Auf der Bühne Theater der Corsaren bringt das Münchner Kollektiv BMZ an beiden Tagen elektronische Clubkultur auf die Leopoldstraße. Musikalisch reicht das Programm von House und Tech House über Groove bis zu Trance und Bounce.
 
Neu ist eine Shuffle-Dance-Crew, die die Bühne an beiden Tagen eröffnet und mit einem Workshop zum Mitmachen einlädt. Elektronische Sounds und gemeinsames Tanzen machen die Straße zur Open-Air-Tanzfläche.
 
Vintage-Bühne: Swing und Rock ’n’ Roll am Siegestor
Der Vintage Club bringt zwei Tage lang Swing und das Lebensgefühl der 1950er-Jahre auf die Straße. Direkt am Siegestor erwartet das Publikum ein Programm mit Live-Musik, DJs, Tanzshows und kostenlosen Schnupperkursen.
 
Carla & The Great Balls On Fire, die Swing Lyons, Tom & The Krauts, The Rockin’ Flavours und Mr. Swing & The Cinnamon Rolls sorgen für Musik auf Bühne und Tanzfläche. Dazu gibt es Lindy Hop, Boogie Woogie, Rockabilly Jive, Shag und Charleston – zum Zuschauen, Ausprobieren und Mittanzen.
Mehrweg nutzen und gewinnen
Nachhaltigkeit gehört zum Selbstverständnis des Corso Leopold – auch beim gemeinsamen Feiern auf der Straße. Mit einem Gewinnspiel bedankt sich der Veranstalter diesmal bei seinen Gästen für die Nutzung von umweltfreundlichem Mehrweggeschirr. Die Teilnahme ist ganz einfach: QR-Code auf dem Becher scannen und mitmachen.
 
Sicherheit weiter ausgebaut
Die Sicherheitsmaßnahmen wurden gemeinsam mit der Stadt München weiterentwickelt. Christian Eickmann, Sicherheitschef von Olymp Security, begrüßt insbesondere die zusätzlichen Fahrzeugsperren in den angrenzenden Seitenstraßen, die das Sicherheitskonzept weiter ergänzen.
 
Der Corso Leopold bittet alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die mit der Veranstaltung verbundenen Einschränkungen. Aktuelle Informationen zu Sperrungen, Umleitungen und zum Veranstaltungsprogramm stehen unter www.corso-leopold.de bereit.

Save the Date:
  • Termin: Samstag, 12. & Sonntag, 13. September 2026
  • Ort: Leopoldstraße, zwischen Siegestor und Münchner Freiheit
  • Weitere Infos: www.corso-leopold.de, Instagram, Facebook
Über den Corso Leopold
Der Corso Leopold ist seit über 20 Jahren Münchens größtes Straßenkulturfestival – entstanden aus einer Bürgerinitiative für mehr Lebensqualität auf der Leopoldstraße. Zweimal im Jahr verwandelt er die Schwabinger Hauptader zwischen Siegestor und Münchner Freiheit in einen öffentlichen Raum für Musik, Kunst, Dialog und nachhaltige Stadtentwicklung. Veranstalter ist der gemeinnützige Corso Leopold e.V., die Durchführung erfolgt durch die Corso Leopold Organisations GmbH. Der Corso versteht sich als Plattform für gesellschaftlichen Austausch, kulturelle Vielfalt und den verantwortungsvollen Umgang mit dem öffentlichen Raum – offen, urban und zukunftsgewandt.

Kontakt: Corso Leopold e.V., Andreas "der Andy" Keck | a.keck@corso-leopold.de | corso-leopold.de



     
        
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