Energie speichern mit Salz

Die Salzbatterie von Innovenergy

Strom speichern mit Kochsalz – was die Industrie schon seit über 20 Jahren anwendet, ist seit einigen Jahren auch für Haushalt und Gewerbe verfügbar. Ein Blick auf diese voll ökologische und sichere Alternative zu herkömmlichen Speichermethoden lohnt sich.
  
Ein großer Salzbatteriespeicher mit 540 kWh. © Innovenergy GmbhStrom nachhaltig zu gewinnen, ist das eine. Ihn aber auch ökologisch zu speichern, das andere. Im kleinen Dorf Meiringen im Berner Oberland in der Schweiz hat Max Ursin im Jahre 2016 das erste Mal ein mobiles Salzbatteriespeichersystem erschaffen. Seine Vision: die Alpen dieselfrei und dennoch mobil mit Strom zu versorgen. Kurz darauf kamen kleinere bis mittlere Heimspeicher hinzu. Die Lücke der nachhaltigen Energiegewinnung mit ökologischer Speicherung war damit geschlossen.

Sicher und robust
Salzbatterien bieten mehrere Vorteile. Der eine ist: Sie sind vollkommen sicher, denn sie können weder explodieren noch brennen. Daher werden keine zusätzlichen baulichen Maßnahmen benötigt. Zudem funktionieren sie bei Temperaturen von -20° C bis +60° C, das heißt, sie können in der Garage, im Schuppen oder auf dem Dachboden aufgestellt werden. Darüber hinaus sind sie sehr robust. Der Hersteller, Max Ursins Unternehmen Innovenergy, verspricht eine Lebenserwartung von 15 Jahren, wobei die Energiedichte einer Salzbatterie der einer herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterie entspricht. Im Winter, wenn die Photovoltaikanlage keinen oder nur wenig Überschuss produziert, kann die Salzbatterie problemlos für eine Zeit lang in den Winterschlaf geschickt werden. Über 200 Projekte sind seit 2016 mit den Speichersystemen von Max Ursin umgesetzt worden. Viele Eigenheime speichern den überschüssigen Solarstrom in Salzbatterien. Aber auch Bahnbetriebe wie BLS, SOB, SBB oder die Supermarktkette MIGROS vertrauen mittlerweile auf diese Technologie.

Ökologische Nachhaltigkeit
Einzigartig auf dem Markt ist die konsequent durchdachte Ökologie der Salzbatterie von Innovenergy. Sie enthält gewöhnliches Kochsalz aus den Schweizer Salinen. Stahl, Nickel und Keramik werden innerhalb Europas bezogen. Die Rohstoff- und Produktionsketten sind sauber und fair. Alle Inhaltsstoffe sind ungiftig für Mensch und Tier.

Wenn die Salzbatterie schließlich ausgedient hat, wird sie zu 100 Prozent recycelt: Die Batterie wird dann vom Hersteller zurückgeholt und die Rohstoffe in den Kreislauf der Metallverarbeitungs- sowie Bauindustrie zurückgeführt. Somit entstehen keine Recyclinggebühren und die Benutzer haben die Sicherheit, dass sie ihren Ökostrom nicht nur ökologisch produziert, sondern genauso gespeichert haben. 


Wirtschaft | Branchen & Verbände, 01.09.2021
Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 03/2021 mit Heft im Heft zur IAA Mobility - KRISE... die größte Chance aller Zeiten erschienen.
     
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