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25 Jahre wirtschaftlich sinnvoller Umwelt- und Klimaschutz

Unternehmensnetzwerk Modell Hohenlohe e.V. feiert seinen Geburtstag

Gründungsvater Heinz Wieland, Franz Untersteller Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg und der erste Landesbeamte des Landratsamts Hohenlohekreis Gotthard Wirth Foto von Anke Eberle

Modell Hohenlohe e.V. feierte mit geladenen Gästen am 23. Januar 2016 das 25-jährige Jubiläum bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG in Gaisbach. Das eigens komponierte Nachhaltigkeits-Lied der hohenloher Mundardband Annaweech sorgte sofort für gute Stimmung. Gründervater Heinz Wieland, Franz Untersteller Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg und der erste Landesbeamte des Landratsamts Hohenlohekreis Gotthard Wirth erinnerten sich gemeinsam mit den Gästen an die Anfänge des Vereins und den vorausgehenden Protest gegen die Sondermüllverbrennungsanlage.

Interview Gründungsvater Heinz Wieland und Moderatorin Monica Hack Foto von Jakob WlassakNorbert Marek, Vorstandsvorsitzender des Modell Hohenlohe e.V. eröffnete die Jubiläumsveranstaltung beim Gründungsmitglied Adolf Würth GmbH & Co. KG „Auch nach 25 Jahren ist Modell Hohenlohe immer noch brandaktuell, das Netzwerk fördert die Nachhaltigkeit und das Umweltbewusstsein in den Unternehmen." Dies wurde unterstrichen durch die hohenloher Mundardband Annaweech, die den für diesen Anlass geschriebenen Nachhaltigkeits-Song „Nôôchhaldich" präsentierte und damit den Auftakt zu einem gelungenen Jubiläumsfest gab.

Unterzeichnung der WIN-Charta-Urkunde von Bernd Marek, Geschäftsführer Präzisionsschliff Marek und Franz Untersteller Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg Foto von Jakob WlassakJeder der teilnehmenden Gäste konnte sich noch erinnern, die Teilnahme am Sternmarsch gegen die geplante Sondermüllverbrennungsanlage war für jeden Hohenloher Pflicht. Heinz Wieland, der Gründervater des Modell Hohenlohe e.V., berichtete eindrucksvoll von den Anfängen. „Das eine ist Protest, das andere ist, etwas dagegen zu tun." so Heinz Wieland und erläuterte wie eine Projektgruppe zusammengestellt und später der Verein mit 27 Unternehmen gegründet wurde, zunächst unter dem Namen „Modellversuch Hohenlohe - Fördergemeinschaft zur Abfallreduzierung in der gewerblichen Wirtschaft." „Die größte Errungenschaft des Modell Hohenlohe ist bis heute, gemeinsame Ziele gemeinsam zu erreichen und gemeinsame Probleme gemeinsam zu lösen. Unternehmen, auch Wettbewerber, sitzen zusammen und tauschen sich aus".

Franz Untersteller Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
des Landes Baden-Württemberg sieht die Leistungen des gemeinnützigigen Vereins als vorbildlich an. „Der Ursprung der Energieeffizienznetzwerke liegt beim Modell Hohenlohe. Ebenso erfolgreich ist der Verein bei der  Einführung von Umweltmanagementsystemen bei den Mitgliedsbetrieben."
„Wir freuen uns sehr, dass sich ein weiteres Mitglied des Modells Hohenlohe zu den Leitsätzen der WIN-Charta bekennt. Das ist ein gutes Signal für viele andere verantwortungsvolle Unternehmen im Land," betonte Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg, bei der Überreichung der WIN-Charta-Urkunde an Bernd Marek. Präzisionsschliff Marek ist bereits das sechste Mitgliedsunternehmen des Modells Hohenlohe, das diese vielbeachtete Selbstverpflichtung für Nachhaltiges Wirtschaften des Landes Baden-Württemberg unterzeichnet hat. Als Unterstützer der WIN-Charta werden die Lippemeier Gebäudereinigungsdienst GmbH und die Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH gewonnen.

Ehrung der Gründungsmitglieder (von links): Adolf Würth GmbH & Co. KG, Jürgen Graf, Modell Hohenlohe e.V., Norbert Marek, RTS GmbH, Günther Schmöller, Richard Henkel GmbH, Susanne Henkel, GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG, Jürgen Kerl, ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, Markus Mettler, Bürkert Werke GmbH, Eberhard Zott. Foto von Jakob WlassakDer erste Landesbeamte des Landratsamts Hohenlohekreis, Gotthard Wirth, gratuliert und betont „Modell Hohenlohe leistet bundesweite Pionierarbeit und ist zum Synonym für die Vereinbarkeit von Ökonomie und Ökologie geworden." Der gemeinnützige Verein ist das Aushängeschild für den Hohenlohekreis und ganz Baden-Württemberg. „Es war eine völlig neue Idee, Erfahrungen und firmeninternes Wissen zu teilen. Die Kunst ist es, Vertrauen unter den Mitgliedsbetrieben zu schaffen, damit der Austausch statt finden kann." 

Modell Hohenlohe bedankt sich für die Treue bei allen 130 Mitgliedsbetrieben aus der Produktions- und Dienstleistungs-branche. Unter den Mitgliedern ist alles vertreten, vom kleinen Handwerksbetrieb über Ingenieurbüros bis zum Industriekonzern. Die Mitglieder sind regional in Hohenlohe und Franken, hauptsächlich in den Räumen Künzelsau, Schwäbisch Hall und Heilbronn verwurzelt.
Modell Hohenlohe bedankt sich insbesondere bei den treuen Mitgliedsbetrieben, die bereits im Jahr 1991 bei der Gründung des Vereins dabei waren. Am Tag des Jubiläums erhielten Jubiläumsurkunden:  Adolf Würth GmbH & Co. KG, RTS GmbH, Richard Henkel GmbH, GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG, ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, Bürkert Werke GmbH.

Viele weitere Informationen zu Modell Hohenlohe e.V. finden Sie auf der Vereins-Homepage: www.modell-hohenlohe.de


Kontakt:
Modell Hohenlohe e.V., Netzwerk betrieblicher Umweltschutz und Öffentlichkeitsarbeit nachhaltiges Wirtschaften e.V.   
Katja Wagner | k.wagner@modell-hohenlohe.de | www.modell-hohenlohe.de


Gesellschaft | Pioniere & Visionen, 01.02.2016

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