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Von der Natur lernen: Block House setzt auf innovatives Weidemanagement in der Rinderaufzucht

Pionier in der Weidewirtschaft

  • Karl-Heinz Krämer ist Initiator des Block House Rinderaufzuchtprogramms / Foto: (c) Anja Mußmann
  • Die Block House Partnerlandwirte Leonard Emmel und Florence Hallier / Foto: (c) Anja Mußmann
Vision der Block Gruppe: Rindfleisch und Premiumprodukte im Einklang mit der Natur anbieten. Nachhaltige und regenerative Landwirtschaft als Zukunftsmodell mit Zielen, die konsequent in der Block Gruppe umgesetzt werden: Emissionen und Abfall vermeiden, Tiergesundheit und Tierwohl fördern und natürliche Ökosysteme stärken.

2014 legte Karl-Heinz Krämer, der heutige Vorstandsvorsitzende der Block Foods AG, den Grundstein für das Block House Rinderaufzuchtprogramm mit Uckermärker-Rindern in Mecklenburg-Vorpommern und dem nördlichen Brandenburg. Von Anfang an standen Tierwohl, nachhaltige Fütterung und kurze Transportwege im Fokus der Bemühungen, die bis heute beispielhaft sind.

„In den zehn Jahren seiner Existenz hat das Programm rund um die Aufzucht der Rinder einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Wirtschaft und Umwelt geleistet", so Krämer. Das Unternehmen arbeitet aktuell mit 39 Vertragslandwirten zusammen, die auf weitläufigen Weiden in der Region für optimale Bedingungen sorgen und rund 9.000 Rinder nach Vorgaben des Unternehmens aufziehen. Jeder neue Partnerlandwirt erhält ein Stallschild, das die Teilnahme am Block House Rinderaufzuchtprogramm anzeigt. „Tierwohl ist ein vertrauensbildendes Thema, das wir mehr als ernst nehmen und konsequent umsetzen."

Ein Partner-Paar sind Florence Hallier und Leonard Emmel, die sich mit ihrem Betrieb, dem Zeitenhof, seit 2023/2024 dem Block House Rinderaufzuchtprogramm angeschlossen haben. Sie halten inzwischen ganzjährig über 180 Angus- und Hereford-Rinder für das Hamburger Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern. Der Fokus der passionierten Landwirte liegt auf regenerativer Landwirtschaft. Diese Partnerschaft zeichnet ihre fortschrittliche Herangehensweise an das Weidemanagement aus. Mit Methoden wie dem holistischen Weidemanagement, Mob Grazing und Low Stress Stockmanship arbeiten Florence Hallier und Leonard Emmel eng mit den Tieren zusammen und bereiten die Weideflächen auf die zunehmenden Trockenperioden vor.

Beim Low Stress Stockmanship geht es um den sachkundigen und stressfreien Umgang mit den Tieren zu Fuß oder mit Pferd, während das holistische Weidemanagement eine naturnahe Haltungsform von z.B. Rindern beschreibt. Beim Mob Grazing wiederum wird eine kurzzeitige Beweidung mit längeren Erholungsphasen für das Gras praktiziert. Durch diese innovativen Methoden können Florence Hallier und Leonard Emmel die Tiere effizient und effektiv auf großen Grasflächen bewegen und gleichzeitig deren Gesundheit fördern. Der Ansatz funktioniert: Nach einem Jahr sind die 200 Hektar Grasland der Landwirte mit dichtem grünem Gras bewachsen und offenbaren eine beträchtliche Insektenvielfalt.

Die Mutterkuhhaltung mit Aberdeen Angus und Hereford Rindern stehen im Fokus. Der Betrieb ist auf Grünland spezialisiert und die Tiere erhalten außer zugekauftem Mineralfutter ausschließlich eigenes Gras bzw. selbst produzierte Grassilage. Mit Methoden wie Stockmanship, holistischem Weidemanagement und Mob Grazing wird eine stressarme und naturnahe Tierhaltung praktiziert. Die Rinder werden mit Pferden und Hütehunden von Weide zu Weide getrieben, was einen besonders ruhigen Umgang mit den Tieren ermöglicht.

Eine nachhaltige, regenerative Landwirtschaft sieht Block House als Zukunftsmodell und hat den Handlungsbedarf klar definiert: Emissionen und Abfall vermeiden, Tiergesundheit fördern und natürlich Ökosysteme stärken. Modelle wie das ganzheitliche Weidemanagement werden in weiteren Versuchen auch auf andere Partnerbetriebe übertragen, um optimale Ergebnisse individuell für jeden Betrieb zu erzielen. Zu den landwirtschaftlichen Aktivitäten zählen, dass 100 % der Steaks in allen Block House Restaurants von Weiderindern stammen und dass 100 % der Rinder aus dem eigenen Rinderaufzuchtprogramm analog der Haltungsstufe 3-4 gehalten werden. Darüber hinaus stammt der Großteil der Futtermittel aus eigenem Anbau. Die ökologische Verbesserung sieht Minus 18 % Emissionen im Jahr 2021 vor. Im Vergleich zum Jahr 2019 hat die Block Gruppe die CO2 Emissionen um 32 % reduziert.

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Kontakt: Block Foods AG, Christina Schreiner | presse@block-gruppe.de | www.block-gruppe.de/



     
        
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