Garten-PV - Stromkosten um fast 80 Prozent gesenkt!
Anzeige, Technik | Energie, 22.04.2025

Nachhaltiges Handeln für Region und Ressourceneffizienz

Abwärme der Papierproduktion von Klingele wird zu Badespaß

Das Friesenbad in Weener bezieht die Wärme zur Beheizung der Wasserbecken auch dieses Jahr wieder aus Fernwärme der Klingele Paper & Packaging Group. Die bei der Papierproduktion entstehende Abwärme bringt das Wasser über die gesamte Saison auf konstante 28 Grad Celsius. Dafür wurden die jährlichen Revisionsarbeiten am Standort Weener vorverlegt. Der Hersteller von Papier und Wellpappenverpackungen engagiert sich damit über das recyclingfähige Endprodukt der Wellpappenverpackung hinaus für Umwelt und Region. 
 
Das Wasser im Friesenbad in Weener wird auch 2025 mit der Fernwärme aus der Papierproduktion der Klingele Paper & Packaging Group erwärmt. © Stadt Weener Was haben Wellpappenrohpapier und Freibad-Spaß gemeinsam? 
Klingele produziert im Papierwerk in Weener Wellpappenrohpapiere, die später zu Wellpappenverpackungen, zum Beispiel zum Schutz hochwertiger Produkte, verarbeitet werden. © Klingele Paper & Packaging GroupMehr als man denkt! Denn während Klingele am Standort Weener Wellpappenrohpapier für recyclingfähige Verpackungen aus Wellpappe produziert und dabei größtenteils Altpapier verarbeitet, sorgt das Unternehmen gleichzeitig dafür, dass die Abwärme aus dem Produktionsprozess sinnhaft genutzt wird. Wenn das Friesenbad am 12. April seine Saison eröffnet, hat das Wasser dank der Abwärme von Klingele eine konstant angenehme Temperatur von 28 Grad Celsius.
 
Dadurch ist das Wasser wärmer und die Saison länger als in vielen anderen Freibädern. Um eine durchgehende Wärmeversorgung bis in den September zu gewährleisten, hat Klingele die Revisionsarbeiten in diesem Jahr vorausschauend bereits im März abgeschlossen. Die Partnerschaft zwischen Klingele und dem Freibad läuft mittlerweile seit über 20 Jahren und ist ein Gewinn für jährlich rund 70.000 Badegäste, die Stadt und die Umwelt. „Unsere Gäste schätzen die angenehm warmen Wassertemperaturen und die verlängerte Saison. Dass Klingele in diesem Jahr die Revisionsarbeiten vorverlegt hat und wir die Abwärme aus der Produktion wieder vollständig nutzen können, ist ein großes Plus für uns als Freibad", sagt Hermann Welp, Geschäftsführer des Friesenbads.  

Autarkes Energiekonzept mit Vorteilen für Kunden und Standort 
Britta Trauernicht, Werkleiterin der Klingele Papierfabrik in Weener. © Klingele Paper & Packaging GroupKlingele setzt schon lange auf Energie-Autarkie: Rund 88 Prozent der Energie, die in der Klingele Gruppe zur Produktion eingesetzt wird, stammt aus erneuerbaren und alternativen Brennstoffen. Die Wärmeenergie, die der Standort in Weener dem Freibad zur Verfügung stellt, kommt zu 80 Prozent aus der Abluft der Papiermaschine, die restlichen 20 Prozent aus kondensiertem Dampf. So wird wertvolle Energie effizient weiterverwendet, anstatt ungenutzt zu verpuffen. „Mit der Bereitstellung der Abwärme aus unserer Produktion über die Fernwärmeleitung leisten wir einen Beitrag für die Region und helfen dabei, dass CO2-Emissionen eingespart werden können", sagt Britta Trauernicht, Werkleiterin der Papierfabrik in Weener. „Die Bereitstellung von Fernwärme für das Friesenbad ist ein Beispiel dafür, wie wir Ressourcen effizient nutzen und gleichzeitig das Freibad dabei unterstützen, CO2 einzusparen." 
 
Verantwortungsvoller Umgang mit Energie an allen Standorten 
Die Zusammenarbeit mit dem Freibad ist nur eine von vielen Nachhaltigkeitsinitiativen von Klingele. So nutzt auch die französische Papierfabrik in Straßburg die Abwärme, um den angrenzenden Wohnvierteln Strom zur Verfügung zu stellen.  
  
Klingele Paper & Packaging Group
Die Klingele Paper & Packaging Group vereint das Know-how aus über 100 Jahren Familienunternehmen mit Mut zur Innovation, Bewusstsein für Nachhaltigkeit sowie Leidenschaft und Verantwortung für seine Mitarbeitenden. Das von Dr. Jan Klingele in dritter Generation geführte Unternehmen mit Hauptsitz in Remshalden bei Stuttgart begleitet als international tätiger Anbieter von Papier und Verpackungslösungen aus Wellpappe seine Kunden seit 1920 partnerschaftlich, kompetent und mit höchstem Qualitätsanspruch. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in modernste Technologie und ist in Europa, Afrika und Mittel- sowie Südamerika mit drei Papierfabriken, dreizehn Wellpappen-, und neun Verarbeitungswerken (inklusive Beteiligungen) präsent. Das breite Produktspektrum umfasst Wellpappenrohpapiere auf Basis von Altpapier und nachhaltiger Frischfaser, Wellpappenformate sowie innovative und recyclingfähige Verpackungslösungen für zahlreiche Branchen und Einsatzbereiche. Klingele ist sehr aktiv darin, den Energiebedarf aus erneuerbaren Quellen zu decken. Bereits 2019 wurde das Unternehmen mit dem World Corrugated Award als weltweit umweltfreundlichstes Unternehmen seiner Branche ausgezeichnet. 

Den aktuell 3.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet Klingele ein attraktives Arbeitsumfeld mit langfristigen Perspektiven. 2023 erzielte die Gruppe in Summe einen Umsatz von einer Milliarde Euro. Als Gründungsmitglied von Blue Box Partners, der größten europäischen Allianz für Verpackungslösungen aus Wellpappe, gehört Klingele zu den Branchentreibern. 

Kontakt: Pressestelle Klingele, Markus Schaupp | klingele@followred.com | www.klingele.com/



     
        
Cover des aktuellen Hefts

Frau Reiche – es reicht!

forum 03/2026

  • Resilienz
  • Klimafinanzierung
  • Wald
  • Startups
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
30
JUN
2026
Circular Tech Hub
Europe’s Largest Tech, Startup & Digital Investment Event
14055 Berlin
28
SEP
2026
Zertifikatskurs „Sustainability Management“
Wir verbinden Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit!
95447 Bayreuth
Alle Veranstaltungen...
forum goes international! Download the international edition for forum free of charge.
Anzeige

Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.

Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.

Wissenschaft & Forschung

Artemis und Orion
Christoph Quarch überlegt, was die Namensgebung über die aktuelle Mondmission sagen kann
Lassen Sie sich begeistern von einem Buch, das Hoffnung macht.
Garten-PV - Den besten Stromtarif gibt es im Garten.

Jetzt auf forum:

Stadtgrün gegen Hitze

Biodiversität beginnt vor der Haustür

Erfolgreicher Moor-Mitmachtag mit 100 Freiwilligen

Klimaneutrale Speicherstadt drei Mal erfolgreich bei DGNB Sustainability Challenge

Die Sommer-INNATEX wartet auf mit bekannten Namen und essenziellen Themen

Recht haben reicht nicht

Neue Wege gehen: Die nächste Generation steht bereit

Der Einkauf als Hebel

  • Global Nature Fund (GNF)
  • ZamWirken e.V.
  • Engagement Global gGmbH
  • Klimabündnis Ebersberg-München
  • NOW Partners Foundation
  • Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW)
  • BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH
  • 66 seconds for the future
  • TÜV SÜD Akademie
  • Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • WWF Deutschland
  • SUSTAYNR GmbH