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Technik | Energie, 09.01.2025

Rasante Entwicklung der Solarenergie: Von Becquerel zum transparenten Großhandel

Die Geschichte der Solarenergie: Von ersten Entdeckungen zu modernen Lösungen für alle

Bild von Oleksandr Ryzhkov auf Freepik
Von Becquerels Entdeckung des photovoltaischen Effekts bis zu innovativen Lösungen wie transparentem Großhandel und Balkonkraftwerken: Die Solarenergie hat stets den Zeitgeist geformt. Jetzt steht die Branche vor einer neuen Ära – geprägt von Digitalisierung, Effizienz und erschwinglichen Lösungen.
 
Die Solarbranche ist seit jeher im Wandel begriffen. Sie steht seit dem 19. Jahrhundert unter stetigem Schlagwechsel von Forschungserkenntnissen, wirtschaftlichen Veränderungen und politischen Einflüssen. Dabei hat sich durch das Wirken dieser drei bedeutenden Einflussfaktoren seit der Entdeckung der Solarenergie die Bedeutung ebendieser stark verändert – immer wieder. 
 

Der Status quo: Bedarf nach Transparenz trifft auf digitalen Handel

Aktuell existiert ein hoher Bedarf an Transparenz und Vergleichsmöglichkeiten im Solar-Großhandel. Ein Serviceangebot, das dem von Vergleichsportalen gleichkommt, ist dort seit einigen Jahren dringend erwünscht. Das bedeutet, dort könnte (mit einem Mehr an Preis- und Angebots-Transparenz) der nächste Meilenstein in der Geschichte der Solarenergie gelegt werden.
 
Die Antwort liegt in innovativen digitalen Lösungen, die den Informationsbedarf von B2B-Kunden im Solar-Großhandel decken und Preisvergleiche, aber auch Produktgegenüberstellungen, ermöglichen. Einige Portale gibt es längst. Auf dem Weg zur Best Practice muss deren Nutzung jedoch noch weiter an Normalität gewinnen. Für die Unternehmen, die auf der Suche nach passenden Distributoren in der Solarbranche sind, verspricht das, den Einkauf wesentlich übersichtlicher zu gestalten. Letztlich wird eine bessere Preis- und Produkttransparenz auch für den Endverbraucher positive Folgen haben. 
 

Bedarf nach günstigen Solarlösungen trifft auf Balkonkraftwerke

Während der Solarausbau in Deutschland noch deutlich offenes Potenzial birgt, konnte jüngst mit Balkonkraftwerken wieder ein kleiner Vorschub bei der Popularisierung der Solarenergie erbracht werden. Zuletzt war auf dem privaten Sektor ein Rückgang der neu installierten Anlagen zu verzeichnen. Dies lässt sich ursächlich auf den Subventionsstopp mittels des Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) zurückführen, der verfrüht im Jahr 2011 in Kraft trat.
 
Im Lauf der Geschichte kam es immer wieder zu vergleichbaren Szenarien: Bedarfe wurden mit angepassten Konzepten der Solarenergie gedeckt und die Bedeutung der Solarenergie änderte sich dadurch. 
 

Der Bedarf nach Effizienz trifft auf Silizium-Kristalle

Die Geschichte der Solarenergie beginnt bereits im 19. Jahrhundert. 1839 entdeckte der französische Physiker Alexandre Edmond Becquerel den photovoltaischen Effekt. Wirtschaftlich nutzbar war hieran gar nichts. In den folgenden knapp 100 Jahren bis 1934 entwickelte sich jedoch die Vorstellung, dass Solarzellen auf Hausdächern zur Energiegewinnung herangezogen werden könnten – zumindest irgendwann mal. Der Wirkungsgrad war noch zu gering.
 
Ein bedeutender Meilenstein folgte im Jahr 1954, als Forscher der Bell Laboratories die erste praktisch nutzbare Solarzelle auf Basis von Silizium-Kristallen entwickelten und im selben Jahr der Öffentlichkeit zugänglich machten. Die Verwendung von Silizium war in diesem Bereich ein Novum. Die Versuchsreihen mit dem Element wurden von dem Wunsch angetrieben, die Energieausbeute so zu steigern, dass ein wirtschaftlicher Nutzen nicht mehr von der Hand zu weisen war. Nur ein Jahr später wurden die Silizium-Solarzellen erstmals im zivilen Rahmen für Telefonverstärker verwendet. 
 

Der Bedarf nach Strom im All trifft auf Solarmodule

In der jungen Geschichte der Raumfahrt war Energie noch viel mehr eine Frage des Gewichtes als es heute (immer noch) der Fall ist. Zunächst stand elektrische Energie in dem ersten Satelliten der USA nur mittels schwerer Batterien zur Verfügung. 1958 konnte auf Initiative von Hans Ziegler der zweite Satellit der Vereinigten Staaten erstmals mit Solarmodulen ausgestattet werden. Damit stieg die Lebensdauer von anfänglich drei Monaten auf sechs Jahre an. Das wiederum machte es in den Folgejahren möglich, die Masseverteilung der Erde mit nie dagewesener Genauigkeit zu messen. Ein neues Forschungsinstrument war geboren.


     
        
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