Technik | Energie, 19.11.2023
Wie die Energiewende neue Perspektiven am Strommarkt eröffnet
Es ist noch nicht lange her, als die Energie für die Mehrheit von uns ein ziemlich langweiliges Produkt war.
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Energie kommt aus der Steckdose oder der Tanksäule und garantiert, dass unser modernes Leben funktioniert. Ein großer Teil der traditionellen Energieversorgung basiert jedoch auf Brennstoffen, welche unsere Lebensgrundlage gefährden.
Emotionale Debatten
Dass die Energieversorgung reformiert werden muss, leuchtet vielen Menschen ein. Am Gebäudeenergiegesetz wurde deutlich, dass dieses für uns selbstverständliche Produkt ziemlich viele Emotionen freisetzen kann. Umweltfreundliches Heizen bedeutet auch, neue Technologien zu nutzen. Gas, Öl und andere Brennstoffe haben in einer Welt, in der wir den CO?-Ausstoß massiv senken müssen, keine Zukunft.
Auch der Verkehrssektor steht vor einem revolutionären Wandel. Die Notwendigkeit entsteht nicht nur aus der Notwendigkeit, den Klimawandel zu stoppen. Die Verfügbarkeit fossiler Brennstoffe ist endlich. Zudem sehen wir aktuell, dass Förderländer Erdöl als Mittel im Kampf der Systeme einsetzen. Saudi-Arabien nimmt dafür sogar in Kauf, dass das Wirtschaftswachstum gedämpft wird. Die Kürzung der Ölförderung erhöht die Energiekosten in den westlichen Industriestaaten. Für die Verteidigung unserer Freiheit ist es wichtig, die Abhängigkeit von Öl und Gas zu reduzieren.
Völlig neue Perspektiven
Energie wird zukünftig vorrangig in Form von Strom genutzt. Dies bedeutet auch, dass der Bedarf an Elektroenergie deutlich steigt. Um die benötigten Mengen an klimafreundlichen Strom nutzen zu können, sind hohe Investitionen nötig. Allein der Netzausbau verlangt einen enormen Kapitaleinsatz. Die zusätzliche Nachfrage sorgt für deutlich steigende Strompreise. Diese Entwicklung wird sich so schnell nicht bessern, denn auch für die Produktion von grünem Wasserstoff ist viel Energie notwendig.
Die Reform auf dem Strommarkt eröffnet jedoch auch neue Perspektive für Privatpersonen. Die Stromversorgung ist nicht mehr ausschließlich großen Stromkonzernen vorbehalten. Jede Person kann heute Elektroenergie produzieren und ins Netz einspeisen. Eine Idee ist die Anschaffung einer Photovoltaikanlage. Dabei ist es nicht einmal notwendig, ein eigenes Grundstück zu besitzen. Über ein PV Investment kann jeder in entsprechende Anlagen investieren.
Großzügige Förderung vom Staat
Der Betrieb einer eigenen PV-Anlage stellt viele Interessierte vor eine Herausforderung. Die Suche nach einem geeigneten Standort, die Entwicklung, der Bau und die Wartung benötigen eine Expertise, die bei Laien nicht vorhanden ist. Hier bietet sich ein Solar Direktinvestment an, bei dem sich der Investor um nichts kümmern muss.
Die Vorteile liegen jedoch nicht nur im technischen Bereich. Über das Erneuerbare-Energien-Gesetz garantiert der Staat eine Mindestvergütung für den ins Netz eingespeisten Strom für mindestens 20 Jahre. Legt man den durchschnittlichen Preis von 21 Cent pro Kilowattstunde für 2022 zugrunde, hat sich ein Investment schon nach 10 Jahren amortisiert. Anschließend folgen 20 bis 30 Jahre in der Gewinnphase.
Starke Förderung und eine sichere Vorsorge
Der heute produzierte Strom aus erneuerbaren Energien reicht nicht aus, um die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung umzusetzen. Um den Ausbau von Wind- und Solarenergie zu fördern, setzt der Staat auf massive Steuervorteile für Investoren. Hinzu kommt der wirtschaftliche Gewinn. Aus den Einnahmen lassen sich über viele Jahre gute Einkünfte erzielen. Sie dürften in Zukunft sicherer sein als die staatliche Rente. Der Strombedarf wird in den kommenden Jahren deutlich steigen. Kein Wunder, dass sich einige Investoren auf ihre „Sonnenrente" freuen.
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