Umweltbewusstes Heizen:

Hilfreiche Tipps für einen grüneren Alltag

© Gustavo Quepón, https://unsplash.com/@unandalusgusJeder Einzelne kann für die lebensnotwendige Energiewende etwas tun. Deutlich wird dies an dem Fakt, dass die deutschen Privathaushalte mit ihrem hohen Energieverbrauch für 12 % allerTreibhausgasemissionen in der Bundesrepublik verantwortlich sind. Somit kann jeder Verbraucher etwas tun. Viele sind auch dazu bereit, aber sie wissen nicht wie. In den Alltag haben sich bestimmte Verhaltensweisen eingeschlichen, weshalb es umso schwerer fällt, das eigene Handlungspotenzial zu erkennen. In diesem Ratgeber erfahren Sie, was Sie tun können. Die Tipps sind einfach umzusetzen und gehen mit keinerlei persönlichen Einschränkungen einher. Wer sie beherzigt, reduziert den Energieverbrauch und tut damit der Umwelt sowie seinen Finanzen viel Gutes. 

Energieeinsparungen: achtsam sein und Potenziale erkennen. Folgende und weitere Infos aus dem Ratgeber „Energiesparen im Eigenheim – nachhaltig Heizen mit Wärmepumpe und Co."

Von der warmen Dusche über die Nutzung eines Elektrogeräts: Jeder Einzelne verbraucht im Haushalt Energie. Doch wie lässt sich weniger Energie verbrauchen, ohne das Leben komplett umzustellen? Selbstverständlich wollen Sie weiterhin Fernsehen schauen oder es im Winter angenehm warm im Wohnzimmer haben. Auf all dies brauchen Sie nicht zu verzichten. Dennoch besteht ein immenses Potenzial, an Energie zu sparen. Dafür sind lediglich kleine Verhaltensänderungen erforderlich, die jeder daheim und teilweise auch am Arbeitsplatz umsetzen kann. Lesen Sie sich die folgenden Tipps durch, dank denen Sie künftig viel Geld sparen und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Drei hilfreiche Tipps für ein energiesparenderes Heizen
Ohne große Umstände können Sie mithilfe dieser Tipps Ihre CO2-Bilanz signifikant optimieren. Leben Sie mit anderen Personen zusammen in einem Haushalt, teilen Sie ihnen diese Tipps am besten mit. Mit vereinfachten Kräften sind so wertvolle Energieeinsparungen möglich.

1. Nicht zu warm, nicht zu kalt: die perfekte Raumtemperatur
Sie sollen sich daheim wohlfühlen. Mit einer dicken Jacke auf dem Sofa zu sitzen, ist nicht Sinn der Sache. Doch auch Werte über 25 °C müssen nicht sein. Stellen Sie Ihre Raumtemperatur daher auf 19 bis 22 °C ein. Im Keller, in der Küche und im Schlafzimmer darf es etwas kühler sein. Um die Raumtemperatur in jedem Zimmer individuell einzustellen, bietet sich ein Thermostat an. Sie werden erstaunt sein, wie stark sich dieses mit seinen individuellen Einstellungen auf den Energieverbrauch niederschlägt. Experten geben nach ISO-Norm 7730 folgende Anhaltspunkte für die perfekte Zimmertemperatur je nach Zimmernutzung: 
  • Wohn- und Arbeitszimmer 20 bis 22°C
  • Kinderzimmer 20 bis 22°C
  • Küche 18 bis 20°C
  • Badezimmer 24 bis 26°C 
  • Schlafzimmer 16 bis 18°C
Extratipp: Nicht nur die Art des Zimmers ist beim Heizen zu berücksichtigen, sondern auch die Tageszeit. Wenn keiner daheim ist, muss es in den Räumen nicht so warm sein. Gleiches zählt für Urlaubszeiten oder Geschäftsreisen. Wichtig ist jedoch, die Temperatur nicht zu kühl zu stellen, um einer Schimmelbildung vorzubeugen. 

2. Fenster abdichten
Durch undichte Fensterrahmen und dünne Verglasungen kann viel Wärme entweichen. Solide Fenster mit einer Doppelverglasung helfen dabei, die Energiekosten zu senken. Zusätzlich ist es ratsam, Vorhänge zuzuziehen oder die Rollläden unten zu haben. So halten Sie die Wärme im Haus, was den Energieverbrauch um 20 % senken kann. Das macht insbesondere in den Wintermonaten Sinn. Dann sind die Außentemperaturen am niedrigsten und es wird früh dunkel.

3. Einsatz von grünen Heizsystemen
Fossile Brennstoffe sind überholt. Besser ist es, Heizsysteme wie eine Wärmepumpe einzusetzen. Sie ist innovativ und umweltfreundlicher. Leistungsstark kann sie gemeinsam mit der Solarthermie verwendet werden. Beide Systeme nutzen zur Wärmebedarfsdeckung die Umweltwärme. Des Weiteren können Hybridsysteme Ihre Energiebilanz optimieren. Eine der besten Lösungen ist, die Energie für die Wärmepumpe mithilfe einer Photovoltaikanlage in Eigenregie zu erzeugen.

Probieren Sie es aus!

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