66 seconds for the future - forum zeigt Zukunftsgestalter:innen und Nachhaltigkeitspionier:innen

"Taste the Waste" - Eine der erfolgreichsten Kinodokus 2011

Jetzt auf DVD und Blu-Ray im Handel!

Valentin Thurns Dokumentarfilm über die globale Lebensmittelverschwendung und ihre Folgen hat Politik gemacht. In ganz Deutschland ist eine Bewegung entstanden: Unter den Parteien ist eine Diskussion über das Mindeshaltbarkeitsdatum entbrannt. Ernährungsministerin Ilse Aigner hat das Thema ganz oben auf die Agenda gesetzt - im März ist ihre Studie mit aktuellen Erkenntnissen erschienen. Und der Film ist Unterrichtsgegenstand in den Schulen deutschlandweit.

Warum schmeißen wir unser Essen auf den Müll?
Deutsche Haushalte werfen jährlich Lebensmittel für 20 Milliarden Euro weg - so viel wie der Jahresumsatz von Aldi in Deutschland. Das Essen, das wir in Europa weg werfen, würde zwei Mal reichen, um alle Hungernden der Welt zu ernähren. Valentin Thurn hat den Umgang mit Lebensmitteln international recherchiert und kommt zu haarsträubenden Ergebnissen. Jeder zweite Kopfsalat wird aussortiert, jedes fünfte Brot muss ungekauft entsorgt werden. Kartoffeln, die der offiziellen Norm nicht entsprechen, bleiben auf dem Feld liegen und kleine Schönheitsfehler entscheiden über ein Schicksal als Ladenhüter. In den Abfall-Containern der Supermärkte findet man überwältigende Mengen einwandfreier Nahrungsmittel, original verpackt, mit gültigem Mindesthaltbarkeitsdatum. Auf der Suche nach den Ursachen und Verantwortlichen deckt er ein weltweites System auf, an dem sich alle beteiligen.

Die Folgen reichen weit, denn die Auswirkungen auf das Weltklima sind verheerend. Die Landwirtschaft verschlingt riesige Mengen an Energie, Wasser, Dünger und Pestiziden, Regenwald wird für Weideflächen gerodet. Mehr als ein Drittel der Treibhausgase entsteht durch die Landwirtschaft. Nicht unbedeutend sind auch die auf den Müllkippen vergärenden Lebensmittel-Abfälle, denn die entstehende Klimagase haben entscheidenden Einfluss auf die Erderwärmung.

TASTE THE WASTE zeigt, dass ein weltweites Umdenken stattfindet und dass es Menschen gibt, die mit Ideenreichtum und Engagement diesem Irrsinn entgegen treten.

Kleine Schritte, die eine große Chance bedeuten.


Ausgezeichnet mit 8 Preisen, darunter UmweltMedienpreis / Deutsche Umwelthilfe. Uraufgeführt auf der Berlinale 2011/Kulinarisches Kino, seitdem auf über 30 Filmfestivals weltweit.

"Der Film hat seit seinem Kinostart eine intensive bundesweite Debatte über den Umgang mit unserer Nahrung ausgelöst - mehr kann eine Dokumentation kaum erreichen."
Beurteilung Deutsche Umwelthilfe / UmweltMedienpreis


Mehr Informationen erhalten Sie auf: www.taste-the-waste.wfilm.de

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Quelle:



     
        
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