BEE_Sommerfest_2024

Wir verbrauchen die Natur!

Wohin führt der Outdoor-Boom?

999 Zeichen für die Zukunft...
...der Outdoor-Branche

Bewusst Spuren hinterlassen
David Lama, Alpin-Kletterer
Foto: © Corey Rich -ASP Red Bull

Die Erde hat im Laufe der Zeit schon oft ihr Gesicht geändert. Vor ein paar Millionen Jahren glühte unser Planet vor Hitze, vor ein paar tausend Jahren erstarrte er zu Eis. Im Moment können wir Menschen überleben, aber machen wir uns nichts vor: Die Erde wird sich auch in Zukunft verändern und die Erde interessiert es kein bisschen, ob wir Menschen existieren, oder nicht - die Einzigen, die es interessiert, sind wir selbst. Tun wir also uns und den Generationen nach uns etwas Gutes und versuchen, unsere Heimat so lange wie möglich zu erhalten. Hier gehört für mich das nachhaltige Wirtschaften selbstverständlich dazu und ich bin froh, mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, die unter Nachhaltigkeit weniger ein Wort, als vielmehr eine Tat verstehen. Es geht nicht darum, auf alles verzichten zu müssen. Menschen hinterlassen Spuren, das liegt in ihrer Natur. Aber man muss sich dessen bewusst sein und das eigene Handeln darauf abstimmen, diese Spuren so gering wie möglich zu halten.

Die Branche treibt die Industrie
Bernhard Kiehl, Associate Sustainability bei
W.L. Gore & Associates

Foto: © W.L. Gore & Associates

Der Verbrauch an Ressourcen hängt stark davon ab, wie lange die Konsumenten die daraus hergestellten Produkte verwenden. Wir sind daher mit GORE-TEX® und WINDSTOPPER® Produkten darauf bedacht, langlebige Materialien herzustellen. Ihre ökologische Leistungsfähigkeit hängt jedoch nicht nur von ihrer dauerhaften Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität ab, die Kleidung länger halten lässt, sondern auch von einem umweltschonenden Herstellungsprozess. Seit der ISPO 2012 bietet das Unternehmen zum ersten Mal eine Auswahl an Textilien an, die als bluesign® approved fabric zertifiziert sind. Das bedeutet, dass sie über die gesamte Herstellungskette hinweg umweltfreundlich produziert wurden und keine kritischen Chemikalienrückstände enthalten. Mit der Entwicklung eines Eco-Index, mit dem das Umweltprofil von Bekleidung gemessen wird, will die Outdoor-Branche einen grundlegenden Verhaltenswechsel in der Industrie vorantreiben. Wir unterstützen diesen Prozess!

Transparenz und Kommunikation sind essenziell
Christian Brandt, Chief Operating Officer bei Jack Wolfskin
Foto: © Jack Wolfskin GmbH & KGaA, Idstein i. Ts.

Bei Jack Wolfskin hat die Zukunft bereits begonnen, da wir schon vor vielen Jahren ökologische wie auch sozial orientierte Verbesserungsprozesse aufgesetzt und kontinuierlich weiter vorangetrieben haben. Natürlich zieht jede Art von Konsum und aktiver Freizeitgestaltung eine mehr oder weniger starke Einwirkung auf die Umwelt nach sich. Darüber sind wir uns von Anfang an bewusst gewesen und sensibilisieren hierfür auch unsere Kunden. Diese Einwirkungen so gering wie möglich zu halten und unvermeidbare negative Auswirkungen fair zu kompensieren, ist das erklärte Firmenziel. Faktoren wie Überzeugung, Transparenz und Kommunikation auf Augenhöhe sind essenziell, damit die Zielsetzungen keine bloßen Lippenbekenntnisse bleiben: So stellen bspw. der Beitritt zur Fair Wear Foundation, die Systempartnerschaft mit bluesign oder die Initiative "Deutscher Naturschutzpreis" für Kunden und Partner sichtbare Ergebnisse unseres Handelns dar, an denen sie (in-)direkt teilhaben. Und "gemeinsam" verantwortungsvoll zu handeln - das wird auch zukünftig unsere Devise sein.

Impulse und Statements für eine bessere Zukunft.

Unser Schwesterformat "99 seconds for the future" bringt das nachhaltige Engagement einflussreicher Entscheider als exklusives Videostatement auf den Punkt. Mit dabei sind u.a. Persönlichkeiten wie Klaus Töpfer, Claus Hipp, Annie Lennox, Jane Goodall, Michael Braungart, Sarah Wiener und Christoph Metzelder. Und wie gestalten Sie die Zukunft nachhaltig?

Besuchen Sie uns auf www.99seconds.tv. Machen auch Sie als Entscheider Ihren ganz persönlichen Denkanstoß sichtbar!

Quelle:
Lifestyle | Sport & Freizeit, Reisen, 19.04.2012

     
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