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SCHOTT Pharma treibt Klimaschutz mit aktualisierten wissenschaftsbasierten Klimazielen voran

Dekarbonisierung als fester Bestandteil der Unternehmensstrategie

  • Science Based Targets initiative (SBTi) hat die aktualisierten Klimaziele des SCHOTT Konzerns bestätigt, die auch den Geschäftsbereich von SCHOTT Pharma umfassen
  • Im Fokus stehen weiterhin Strombezug über Energy Attribute Certificates aus erneuerbaren Energien, Energieeffizienz, technologische Innovationen sowie die Reduktion von Emissionen in der Wertschöpfungskette
  • Aktualisiertes Ziel für Scope-3-Emissionen stärkt den Fokus auf messbare Reduktion von Emissionen entlang der Wertschöpfungskette
SCHOTT Pharma setzt sein Engagement für die revalidierten SBTi-Ziele des SCHOTT Konzerns fort, einschließlich eines neuen absoluten Ziels zur Verringerung von Scope-3-Emissionen. © Science Based Targets initiativeSCHOTT Pharma, ein Pionier für pharmazeutische Aufbewahrungslösungen und Verabreichungssysteme, bekräftigt sein Bekenntnis zu wissenschaftsbasiertem Klimaschutz nach der Validierung der aktualisierten Klimaziele des SCHOTT Konzerns durch die Science Based Targets initiative (SBTi). Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie wird das Unternehmen weiterhin zur Erreichung dieser Ziele beitragen.

„Unsere Klimaschutzambitionen bleiben unverändert. Das aktualisierte Scope-3-Ziel ermöglicht es uns, unsere Maßnahmen noch gezielter auf die Bereiche mit dem größten Potenzial zur Emissionsreduktion entlang der Wertschöpfungskette auszurichten", sagt Reinhard Mayer, CFO von SCHOTT Pharma.
 
Vom Bekenntnis zur Wirkung
Klimaschutz ist für SCHOTT Pharma seit vielen Jahren ein strategischer Schwerpunkt. Als forschungsorientiertes Unternehmen ist SCHOTT Pharma überzeugt, dass sich Klimaziele im Einklang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, technologischem Fortschritt und international anerkannten Standards weiterentwickeln müssen.

Die aktualisierten SBTi-Ziele des SCHOTT Konzerns bauen auf der bestehenden Klimastrategie auf und behalten das bereits validierte Reduktionsziel für Scope-1- und Scope-2-Treibhausgasemissionen bei. Gleichzeitig führen sie einen weiterentwickelten Ansatz für Scope-3-Emissionen ein, der auf absolute Emissionsreduktionen entlang der Wertschöpfungskette abzielt. 

Die stärkere Ausrichtung der Ziele des SCHOTT Konzerns auf absolute Scope-3-Emissionen ermöglicht es, Maßnahmen nach ihrem Potenzial zur Emissionsreduktion zu priorisieren. Dadurch verlagert sich der Fokus von reinen Lieferantenbekenntnissen hin zu konkreten Verbesserungen bei Produkten und Prozessen entlang der Wertschöpfungskette. Dekarbonisierungsmaßnahmen können so gezielt auf die relevantesten Emissionsquellen ausgerichtet werden, auch über direkte Lieferanten hinausgehend.

Mit der erfolgreichen Validierung der aktualisierten wissenschaftsbasierten Ziele lösen der SCHOTT Konzern und SCHOTT Pharma ihr bisheriges internes Ziel „Klimaneutral 2030" ab. Dieses konzentrierte sich ausschließlich auf Scope-1- und Scope-2-Emissionen und beinhaltete die Kompensation von Emissionen als zentrales Element.

Im Einklang mit wissenschaftsbasiertem Klimaschutz
Die aktualisierte Validierung bestätigt, dass die Klimaziele des SCHOTT Konzerns mit SBTi-Anforderungen übereinstimmen. Als wissenschaftsbasierte Klimaziele stehen sie im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 °C. Entsprechend den von SBTi definierten Organisationsgrenzen wurde der Validierungsprozess auf Ebene des SCHOTT Konzerns durchgeführt. SCHOTT Pharma trägt zur Erreichung der wissenschaftsbasierten Klimaziele des SCHOTT Konzerns bei und setzt dabei auf gezielte Dekarbonisierungsmaßnahmen in den eigenen Geschäftsaktivitäten sowie entlang der Wertschöpfungskette.

Die validierten SCHOTT Konzernziele beinhalten weiterhin, die absoluten Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 46,2 % bis zum Geschäftsjahr 2030 gegenüber dem Basisjahr 2019 zu reduzieren. Darüber hinaus wird ein absolutes Scope-3-Ziel eingeführt, das eine Reduktion der Treibhausgasemissionen in den für den Konzern relevantesten Kategorien der Wertschöpfungskette um 27,5 % im selben Zeitraum vorsieht. Dazu zählen eingekaufte Waren und Dienstleistungen (Scope 3.1), brennstoff- und energiebezogene Emissionen (Scope 3.3) sowie die Weiterverarbeitung verkaufter Produkte (Scope 3.10).
 
Dekarbonisierung als fester Bestandteil der Unternehmensstrategie
SCHOTT Pharma treibt verschiedene Dekarbonisierungsmaßnahmen in der Produktion und Wertschöpfungskette voran. Seit 2021 bezieht das Unternehmen für sein weltweites Produktionsnetzwerk Strom über Energy Attribute Certificates (EACs) aus erneuerbaren Energiequellen.

Darüber hinaus verbessert SCHOTT Pharma kontinuierlich die Energieeffizienz seiner Produktionsprozesse und Infrastruktur und untersucht die Integration neuer technologischer Ansätze. Beispielsweise hat das Unternehmen an seinem Standort in der Schweiz die Technologie zur Erzeugung von Water for Injection (WFI) von einem konventionellen destillationsbasierten Verfahren auf ein modernes membranbasiertes System umgestellt. Die neue Technologie macht den hohen Energiebedarf konventioneller Destillationsverfahren überflüssig und kann überwiegend mit Strom und Wärmerückgewinnung anstelle von Gas betrieben werden. Gleichzeitig steigt die Wassereffizienz von typischerweise 70 % auf über 90 % und erfüllt dabei weiterhin alle strengen pharmazeutischen Qualitäts- und Regulierungsanforderungen.

SCHOTT Pharma arbeitet außerdem eng mit Lieferanten und Kunden zusammen, um Potenziale zur Emissionsreduktion entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu identifizieren. Dazu gehören Kooperationen im Bereich der Beschaffung erneuerbarer Energien, Materialeffizienz, Kreislaufwirtschaftskonzepte für pharmazeutische Sekundärverpackungen sowie die Transparenz zum CO2-Fußabdruck von Produkten.

Bei Medikamentenverpackungen aus Glas macht die Herstellung von Pharmaglasrohr einen erheblichen Anteil des gesamten CO?-Fußabdrucks aus. Innovationen innerhalb des Tubing-Geschäfts des SCHOTT Konzerns, einschließlich neuer emissionsarmer Schmelztechnologien, spielen daher eine wichtige Rolle bei der Reduzierung der Scope-3.1-Emissionen zukünftiger pharmazeutischer Verpackungslösungen.

Bei Beschaffungsentscheidungen bewertet SCHOTT Pharma die Klimaziele von Lieferanten sowie deren Einsatz erneuerbarer Energien. Über die Brancheninitiative Energize unterstützen SCHOTT und SCHOTT Pharma ihre Lieferanten bei ihren Dekarbonisierungsbemühungen durch den Zugang zu Fachwissen, Ressourcen und Möglichkeiten zur Beschaffung erneuerbarer Energien. Darüber hinaus beteiligt sich das Unternehmen an Initiativen wie Alliance to Zero, um die Dekarbonisierung entlang der Wertschöpfungskette im Gesundheitswesen voranzutreiben.

Weitere Informationen zu den Klimaschutzaktivitäten von SCHOTT Pharma finden Sie unter: www.schott-pharma.com/de/ueber-uns/nachhaltigkeit/klimaschutz 

Über SCHOTT Pharma
Gesundheit ist entscheidend. Deshalb entwickelt SCHOTT Pharma wissenschaftlich fundierte Aufbewahrungslösungen, die gewährleisten, dass Medikamente für Menschen auf der ganzen Welt sicher und einfach zu verwenden sind. Pro Minute erhalten mehr als 30.000 Menschen eine Injektion, die in einem Produkt von SCHOTT Pharma verpackt ist. Das Portfolio umfasst Aufbewahrungs- und Verabreichungssysteme für Medikamente, etwa vorfüllbare Spritzen aus Glas und Polymer, Karpulen, Fläschchen und Ampullen. Rund 5.000 Menschen aus über 65 Nationen arbeiten bei SCHOTT Pharma jeden Tag daran, einen Beitrag zur weltweiten Gesundheitsversorgung zu leisten. Mit 17 hochmodernen Werken in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien ist das Unternehmen in allen wichtigen Pharma-Märkten vertreten. Über 1.000 eigens entwickelte Patente und Technologien und ein modernes R&D-Zentrum in der Schweiz unterstreichen den Innovationsfokus des Unternehmens. Die 30 führenden Pharmahersteller injizierbarer Medikamente und insgesamt über 1.800 Kunden arbeiten mit SCHOTT Pharma zusammen. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 986 Millionen Euro. SCHOTT Pharma ist ein seit 2023 an der Frankfurter Wertpapierbörse gelisteter Teil der SCHOTT Gruppe, einem Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung, deren Zweck die Förderung von Forschung und Lehre in den MINT-Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik ist. 

Kontakt: SCHOTT Pharma, Lea Kaiser | lea.kaiser@schott.com | www.schott-pharma.com



     
        
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