Nachhaltiger Tourismus: 5 Tipps

Wer nachhaltigen Tourismus praktizieren will, muss kein Klimaaktivist sein

Die Idee, nachhaltig zu reisen, ist kein Modebegriff. Jahr für Jahr sind mehr Touristen auf dem Erdball unterwegs. Nachhaltiger Tourismus steht für eine Art des Reisens, die sowohl die Natur als auch die Kultur und die Geschichte der jeweiligen Region bewahren hilft. Einige Optionen für verantwortungsbewusstes Reisen stellen wir im Folgenden vor.

1. Das Fliegen so weit wie möglich minimieren

© joshuaworoniecki, pixabay.comEs sieht beinahe nach einer Milchmädchenrechnung aus - und ist doch bittere Wahrheit: Jeder Flug führt der Atmosphäre eine beträchtliche Menge an CO2 zu und trägt so zur Erderwärmung bei. Natürlich ist es für viele Menschen gar nicht realisierbar, völlig auf das Fliegen zu verzichten. Andererseits aber ist es ja vielleicht eine Überlegung, statt eines mehr oder weniger stressigen Kurztrips nach New York ein paar entspannte Tage im Inland zu verbringen - etwa in einem Naturpark wie dem UNESCO Global Geopark Vulkaneifel. Unter urlaub-am-waldsee.de lassen sich hier ruhige, idyllisch gelegene Feriendomizile entdecken, die sich auch perfekt für den Urlaub mit der ganzen Familie eignen. Eine wirklich nachhaltige Gelegenheit, Kindern die Natur nahezubringen.

2. Das Reisen entschleunigen

Auch, wer per Flugzeug oder mit dem Auto an weit entfernte Orte reist, kann seinen ökologischen Fußabdruck verringern: Ein längerer Aufenthalt an einer Destination ermöglicht es, ihr mehr Aufmerksamkeit zu schenken sowie die Kultur und die Menschen besser kennenzulernen. Als Tourist werden Sie dabei mehr von ihrem Geld in der Region lassen, was der lokalen Gemeinschaft und Wirtschaft zugutekommt.

3. Abfallfreie und/oder wiederverwendbare Produkte in den Koffer packen

© Elen_Art, pixabay.comDer Sinn von Zero-Waste-Produkten besteht darin, die Abfallberge auf den Mülldeponien schrumpfen oder zumindest nicht mehr wachsen zu lassen. Dass mittlerweile immer mehr abfallfreie Produkte auf den Markt kommen, macht den weitgehenden Verzicht auf Wegwerfprodukte beim Reisen zu einem gangbaren Weg, um die Umweltbelastung zu reduzieren. Einige Beispiel aus der Zero-Waste-Palette für den Alltag: wiederverwendbares Besteck und ebensolche Lebensmittelbehälter, Seifenstück, Deo- und Shampoo-Bar, ein Glas mit Zahnpastatabletten,

4. Lokale Unternehmen fördern

Eine der effizientesten Optionen für nachhaltigen Tourismus besteht darin, die Menschen direkt vor Ort zu unterstützen, indem Sie Geld in lokalen Hotels, Restaurants, Cafés, kleinen Läden und so fort ausgeben - und nicht bei den großen, in der Regel international operierenden Ketten. Das Gleiche gilt für den Erwerb von Souvenirs: Nicht selten werden sie aus anderen Ländern importiert. Authentische Mitbringsel und Erinnerungsstücke lassen sich in der Regel auf lokalen Märkten oder bei Kunsthandwerkern entdecken.

5. Übertourismus aus dem Weg gehen und ihn so reduzieren helfen

Von Übertourismus oder Overtourism spricht man, wenn sich zu viele Touristen an einem Ort aufhalten und die örtlichen Gegebenheiten und Kapazitäten überfordern. Overtourism kann zur Vertreibung von Einheimischen, zur Schädigung der natürlichen Umwelt, zur Gefährdung geschützter Tierarten und oft auch zur Bedrohung der lokalen Lebensweise führen. Die holländische Metropole Amsterdam beispielsweise hat öffentlich erklärt, dass sie mit Übertourismus zu kämpfen hat. Was spricht dagegen, stattdessen weniger von Touristenmassen überflutete Orte wie Leiden oder Den Haag besuchen?

Klima- und Naturschutz "en passant" implementieren

Wer nachhaltigen Tourismus praktizieren will, muss kein bekennender Umweltschützer oder gar Klimaaktivist sein. Es genügt schon, diese wenigen Tipps zu beherzigen, um die Faszination des Reisens um eine kraftspendende Dimension zu erweitern.


     
        
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