Technik | Green IT, 21.03.2023

Gebrauchte Software für nachhaltige IT im Unternehmen

Je länger Software in einem Unternehmen zum Einsatz kommt, desto nachhaltiger. Was es damit auf sich hat, erklärt der Microsoft-Anbieter VENDOSOFT!

Betrieblich genutzte Computer werden etwa alle 3-4 Jahre ausgetauscht. Denn mit jedem Software-Upgrade steigen die Systemanforderungen. Das macht voll funktionsfähige Hardware obsolet – viel zu früh und ökologisch unverantwortlich.
 
Für mehr Green IT handelt die VENDOSOFT GmbH Microsoft-Lizenzen als gebrauchte Software. Die verlängerte Lebensdauer hilft Unternehmen, hohe CO2-Emissionen und IT-Kosten einzusparen! 
 
© VENDOSOFTDas ökologische Bewusstsein der Gesellschaft wächst und auch der politische Druck auf Unternehmen, ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung nachzukommen. Wenn ab 2025 immer mehr Firmen offenlegen müssen, was sie dafür tun, dürfte nachhaltige IT stärker als bisher in den Fokus rücken. Zwar gilt insbesondere die Digitalisierung als Hoffnungsträger für eine nachhaltige Gesellschaft. Zugleich ist sie aber für massive ökologische Probleme verantwortlich, für hohe Treibhausgasemissionen und Umweltverschmutzungen. Insbesondere im Kontext betrieblich genutzter Hard- und Software. 

IT-Geräte nachhaltiger und effizienter nutzen
Mit der Berichtspflicht zur Nachhaltigkeit werden Unternehmen sämtliche Geschäftsbereiche auf ihren ökologischen Fußabdruck durchleuchten. Das wird auch die IT nicht aussparen und stärker als bisher zutage fördern, wie Computer, Notebooks, Server & Co. die Umwelt schädigen. 700 Kilogramm CO2 verursacht ein Desktop PC unter Einbeziehung von Rohstoffgewinnung, Produktion, Betrieb und Entsorgung. Hochgerechnet auf den Bedarf von Unternehmen mit oftmals hunderten PC-Arbeitsplätzen zeigt sich, welch hohes CO2-Einsparpotenzial hier schlummert. Die tatsächliche Lebensdauer der Geräte wird dem indes kaum gerecht. Denn viele Unternehmen tauschen ihre Hardware aus, lang bevor sie funktionell obsolet ist. Einer Statistik des Bundesumweltamtes zufolge wird gewerblich genutzte Hardware alle drei bis vier Jahre durch neue ersetzt – viel zu früh und ökologisch unverantwortlich.

Nicht selten geschieht dies, weil die installierte Software ein ‚major Upgrade‘ erfährt. Das ist der Fall, wenn beispielsweise eine Software von Version 10.9 auf 11 wechselt. Die neue Version kann Veränderungen beinhalten, die die API inkompatibel mit früheren werden lassen. Dann gelten bisherige Befehle, Funktionen, Protokolle und Objekte nicht mehr. Auch verändern oder erhöhen sich meist die Systemanforderungen an Prozessor, Festplatte und Arbeitsspeicher. Ist die Kompatibilität nicht mehr gegeben, werden voll funktionstüchtige Computer, Tablets, Server und Handys inklusive der darin verbauten seltenen Erden, Flammschutzmittel, Kunststoffe und Metalle frühzeitig zu Sondermüll. 

IT und die Umwelt 
Digitalisierung und Globalisierung erhöhen den weltweiten IT-Bedarf exponentiell. Schätzungen zufolge wird die digitale Wirtschaft bis 2025 für rund 8 Prozent aller CO2-Emissionen verantwortlich sein – mehr als alle Autos und Motorräder der Welt zusammen. Die wachsenden IT-Infrastrukturen führen zwangsläufig zu weiter steigenden Abfallmengen. Besorgniserregend, wenn man weiß, dass aktuell nur etwa 13 Prozent des Elektroschrotts recycled wird. Die Verfahren sind teuer und aufwendig, weshalb der Müll nicht selten in Länder ‚exportiert‘ wird, in denen keine oder weniger strenge Vorschriften für die Abfallentsorgung gelten. Das kann und darf nicht die Lösung sein!

Nachhaltige IT: Was können Unternehmen tun?
Angesichts solcher Zahlen und Prognosen ist es dringend notwendig, den Lebenszyklus von Unternehmens-Hardware zu erhöhen. Hier kommt das Geschäftsmodell des Microsoft Solutions Provider VENDOSOFT ins Spiel: Vom Office-Paket bis zum Server handelt der Reseller kommerziell genutzte Microsoft-Lizenzen als gebrauchte Software. Diese nachhaltige IT-Verwertung verlängert die Nutzungsdauer der Geräte, auf denen sie installiert wird. Das vermeidet eine frühzeitige Entsorgung und unterstützt auch den Einsatz von refurbished Hardware. 

Gebrauchte Software ist bis zu 80 Prozent günstiger als die jeweils neueste Version und deutlich günstiger als Lizenzen aus der Microsoft Cloud. Nachhaltige Nebeneffekte sind der bezahlbare Zugang zu hochwertiger IT für jede Organisation, Chancengleichheit und die erwähnten CO2-Einsparungen. 

IT-Verantwortliche sollten sich daher bei jedem Upgrade fragen: Brauchen unsere Mitarbeitenden die neueste Version dieser Software wirklich? Oder erfüllt eine Vorgängerversion wie Microsoft Office 2019 bzw. 2021 nicht alle Funktionalitäten? Eine einfache Frage, die den CO2-Footprint eines Unternehmens signifikant senken kann. 

Lizenzoptimierung ist ein wichtiger Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen. Bei diesem Prozess unterstützt VENDOSOFT mit umfassender, ressourcenschonender und kosteneffizienter Lizenzberatung.



     
        
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