Lifestyle | Geld & Investment, 01.12.2021
Wenn die Natur zum Gegner wird
Die Elementarversicherung der DEKV bietet zuverlässigen Schutz vor den finanziellen Folgen von Naturgefahren
Starkregen und Hochwasser haben im Sommer die Existenz vieler Menschen zerstört – vor allem in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Die Klimaerwärmung sorgt dafür, dass solche Naturkatastrophen immer häufiger vorkommen. Umso wichtiger, sich vor finanziellen Folgen abzusichern.
Die Juli-Flut hat nach Auswertung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) so viele Großschäden angerichtet wie keine andere Naturkatastrophe zuvor: rund 400 Schäden ab einer Million Euro bei einem einzelnen Versicherten verzeichnete der Verband. Das sind viermal so viele wie beim Hochwasser 2002 an Elbe und Donau. Insgesamt beläuft sich der Aufwand für diese Schäden damit auf rund sieben Milliarden Euro. Dazu dürften laut Bundesfinanzministerium noch rund 30 Milliarden Euro zur Beseitigung nicht versicherter Flutschäden hinzukommen.Starkregen kann jede Region treffen
Anhaltender Starkregen kann überall auftreten und ist daher wesentlich häufiger Grund für Hausrat- und Gebäudeschäden als Hochwasser großer Flüsse. „Das Risiko durch solche Naturereignisse wird nach wie vor unterschätzt", sagt Ralf Keischgens. Der DEVK-Direktionsbeauftragte hat nach der Flutkatastrophe viele Schäden begutachtet – vor allem im Ahrtal, rund um Trier und in der Eifel. „Die Juli-Flut hat gezeigt, dass es vor allem dort zu erheblichen Schäden kam, wo plötzlich kleinere Bäche und Flüsse über die Ufer getreten sind und sich zu reißenden Fluten entwickelt haben", sagt Keischgens. Und auch Kanäle in Städten und Gemeinden sind darauf ausgelegt, regionaltypische Mengen Wasser zu fassen. Wenn in der Kanalisation kein Platz mehr ist, kommt es zu Rückstau: Regen und Schlamm dringen in die Häuser ein, zerstören Hausrat und Gebäudeteile.
Haus und Sofa schützen
Viele Verbraucher*innen haben deshalb in den letzten Jahren vorgesorgt und ihren Versicherungsschutz ergänzt. Trotzdem besitzen laut GDV aktuell nur 46 Prozent der Haushalte einen Elementarschutz fürs Gebäude und sogar nur 32 Prozent für Möbel & Co. Denn Standardpolicen der Hausrat- und Wohngebäudeversicherung decken ausschließlich Schäden ab, die durch Leitungswasser, Brände, Blitzeinschläge, Stürme und Hagelschauer verursacht werden.
Schäden durch Naturereignisse wie Starkregen, Lawinen oder Erdbeben fallen in die sogenannte Elementarschadenversicherung. Sie wird meist optional als Zusatzbaustein zur Hausrat- und Wohngebäudepolice angeboten. Bei der DEVK ist sie seit 2011 obligatorisch – es sei denn, Versicherte lehnen sie ausdrücklich ab. So kommt es, dass bei der DEVK mehr als die Hälfte der Kund*innen in der Wohngebäudeversicherung gegen Naturgefahren versichert sind.
Schnell Handeln ist gefragt
Wer von Überschwemmung betroffen ist, sollte umgehend seine Versicherung kontaktieren. Ist die Gefahr vorbei, zählt Schnelligkeit. „Das Wasser sollte so rasch wie möglich abgepumpt und das Gebäude gereinigt und getrocknet werden, um weitere Schäden zu vermeiden", rät Ralf Keischgens. Besonders hochwertige beschädigte Gegenstände sollten zunächst nicht entsorgt, sondern gesammelt werden, falls Gutachter sie nachträglich besichtigen möchten. „Es ist immer hilfreich, wenn Geschädigte außerdem eine Liste mit allen zerstörten Gegenständen anlegen", so Keischgens. Fotos und Videos zur Dokumentation seien ebenfalls nützlich. Versicherer wie die DEVK zahlen bei Elementarschäden den Wiederaufbau in gleicher Art und Güte zum Neupreis.Weitere Informationen erhalten Sie in jeder DEVK-Geschäftsstelle oder online unter www.devk.de/naturgefahren
Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig 04/2021 stellt sich grundlegenden Fragen zur Veränderung - Systemwandel - wie wird die große Transformation zur Realität? erschienen.
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