GWÖ Rheinland Summit 2026, 23./24. Juni in Köln

Jetzt erst recht – Gemeinsam Haltung zeigen!

Am 23. und 24. Juni 2026 findet in Köln zum dritten Mal der Gemeinwohl-Ökonomie Rheinland Summit statt. Unter dem Motto "Jetzt erst recht – Gemeinsam Haltung zeigen!" lädt der GWÖ Rheinland e.V. gemeinsam mit dem Unternehmensnetzwerk der Region zu zwei Tagen voller Impulse, Austausch und konkreter Praxisbeispiele aus der nachhaltigen Wirtschaft ein. 

In einer Zeit, in der globale Krisen – von der Klimakatastrophe bis zur Bedrohung demokratischer Strukturen – unser wirtschaftliches und gesellschaftliches Fundament erschüttern, braucht es neue Antworten, neue Allianzen und vor allem: eine klare gemeinsame Ausrichtung auf das, was wirklich zählt. Die Gemeinwohl-Ökonomie bietet hier nicht nur ein wertebasiertes, sondern auch ein wirtschaftlich tragfähiges Modell für die Zukunft. Auf dem GWÖ Summit erfahren Sie, wie dies in der Praxis funktioniert – anhand von Unternehmen, die bereits nach den Prinzipien der GWÖ wirtschaften.
 
Übersicht zur Veranstaltung
  • Dienstag, 23. Juni 2026 | 17:00 - 22:00 Uhr | Abendprogramm & Networking
  • Mittwoch, 24. Juni 2026 | 09:00 – 17:00 Uhr | Fachvorträge, Workshops & Podium
  • Wir sind erneut zu Gast in 'DEINspeisesalon' Jutta Landkotsch GmbH (Anmerkung: GWÖ bilanzierendes Unternehmen), Oskar-Jäger-Str. 173 k6, 50825 Köln.
Auszug aus dem Programm
  • Christian Felber, Initiator der Gemeinwohl-Ökonomie: Key Note
  • Franziska Altenrath, FC St. Pauli von 1910 e.V.: Was hat Gemeinwohl mit Merchandise und Stadionwurst zu tun?
  • Lisa Kolde, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie Resilienz in KMU: Inwiefern befördert die GWÖ die Anpassungsfähigkeit in Krisen?
  • Workshops zu Good Practice von A1 bis E4 – GWÖ-Themenfelder in der Praxis: Mit Expert*innen sowie Vertreter*innen aus bilanzierten Unternehmen Impulse und Podiumsdiskussion
  • Podiumsdiskussion zu Wege aus der Krise – das können die Wirtschaftsförderungen des Rheinlands leisten mit Vertreter*innen von Wirtschaft und Politik
  • Die GWÖ-Matrix 5.2 und der Einklang mit dem VSME-Standard 
    Ein kritischer Blick in die Bilanzierungspraxis: Wie die beiden freiwilligen Nachhaltigkeitsberichtsstandards der GWÖ-Bilanz und des VSME perfekt zusammenspielen!
  • KI und Gemeinwohl-Ökonomie – wie passt das zusammen? Henning Rook, Vorstand der memo AG, im Gespräch mit Christian Felber über den Umgang mit Innovationen in der Gemeinwohl-Ökonomie am Beispiel des Einsatzes von KI in einer werteorientierten Wirtschaft
  • Kulinarisches Networking im inspirierenden Ambiente von DEINspeisesalon
Links
Über die Gemeinwohl-Ökonomie
Die weltweit agierende Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung nahm 2010 in Wien ihren Ausgang und basiert auf den Ideen des österreichischen Publizisten Christian Felber. Die GWÖ versteht sich als Wegbereiterin für eine gesellschaftliche Veränderung in Richtung eines verantwortungsbewussten, kooperativen Miteinanders im Rahmen eines ethischen Wirtschaftens. Erfolg wird nicht primär an finanziellen Kennzahlen gemessen, sondern mit dem Gemeinwohl-Produkt für eine Volkswirtschaft, mit der Gemeinwohl-Bilanz für Unter-nehmen und mit der Gemeinwohl-Prüfung für Investitionen.
 
Aktuell umfasst die Bewegung weltweit 11.000 Unterstützer*innen, rund 5.000 Mitglieder in über 170 Regionalgruppen, 35 GWO?-Vereine, über 1000 bilanzierte Unternehmen und andere Organisationen, knapp 60 Gemeinden und Städte sowie 200 Hochschulen weltweit, die die Vision der Gemeinwohl-Ökonomie verbreiten, umsetzen und weiterentwickeln. 

An der Universität Valencia wurde 2017 ein GWO?-Lehrstuhl eingerichtet, in Österreich brachte die Genossenschaft für Gemeinwohl 2019 ein Gemeinwohlkonto auf den Markt, und im Herbst 2020 wurden im Kreis Höxter (DE) die drei ersten Städte gemeinwohlbilanziert. Seit Ende 2018 gibt es den Internationalen GWO?-Verband mit Sitz in Hamburg. Der EU-Wirtschafts- und Sozialausschuss nahm 2015 eine eigeninitiierte Stellungnahme zur GWO? mit 86 Prozent Stimmenmehrheit an und empfahl ihre Umsetzung in der EU.

Kontakt: Gemeinwohl-Ökonomie Rheinland e.V., Oliver Kirchhof | oliver.kirchhof@econgood.org | germany.econgood.org/



     
        
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