Umwelt | Biodiversität, 07.09.2020
Mehr Biodiversität im Weinberg
Ergebnisse des Projektes LIFE VinEcoS finden große Beachtung
Angesichts immer häufiger auftretender Extremwetterereignisse im Zuge des
Klimawandels wie Starkregen und Dürreperioden haben Landgesellschaft
Sachsen-Anhalt, Landesweingut Kloster Pforta, Hochschule Anhalt und
JenaGeos 4 Jahre lang unterschiedliche Methoden getestet, um im Weinberg
die biologische Vielfalt zu erhöhen und das Erosionsrisiko zu reduzieren. Die
Projektergebnisse wurden kürzlich in Schulpforta vorgestellt.
Durchgeführt wurden die Aktivitäten von LIFE VinEcoS insbesondere in den
Weinlagen Saalhäuser und Pfortenser Köppelberg des Landesweingutes Kloster
Pforta. Diese historischen Weinberge liefern nun wichtige Erkenntnisse, die es für
den zukünftigen Weinbau in der Region und darüber hinaus zu beachten gilt. So
führen heimische Wildpflanzen im Weinberg zu besonders positiven Effekten
hinsichtlich Biodiversität und Anpassung an klimatische Extreme, außerdem tragen
sie zur Reduzierung der Bodenerosion bei. Ebenfalls positiv fällt das Urteil zur
Haltung robuster Schafrassen aus. Sie können den bzw. aufwändige Handarbeiten
im Weinbau stark reduzieren.Erfreulich viele junge Winzerinnen und Winzer nutzten die Projektpräsentation in
Schulpforta, um über die getesteten klimaangepassten Bewirtschaftungsweisen im
Weinberg zu diskutieren. Einige signalisierten bereits ihre Bereitschaft zur Mitwirkung
am Folgeprojekt, welches gemeinsam mit Partnern aus Frankreich, Ungarn und
Österreich umgesetzt wird.
Auch die Umweltministerin des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Claudia Dalbert,
war bei der Projektpräsentation anwesend. Sie lobte ausdrücklich das Engagement
der Projektpartner und rief die weiteren Winzer im Saale-Unstrut-Gebiet auf,
ebenfalls klimaangepasste Anbaumethoden zu praktizieren.
Mehr Informationen zum Projekt, den Ergebnissen und Handlungsempfehlungen
finden Sie unter www.life-vinecos.eu.
Das Projekt wurde mit Mitteln aus dem europäischen Umweltprogramm LIFE kofinanziert.
Kontakt:
Landgesellschaft Sachsen-Anhalt, Jörn Freyer | freyer.j@lgsa.de
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