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Die Zweinutzenkuh

Als Kuhpate nachhaltige Milchwirtschaft unterstützen

Nicht nur bei der Zucht von Milchkühen können Zweinutzungsrassen zu einer artgerechteren Haltung beitragen, sondern auch bei der Zucht von Hühnern. Denn auch hier werden die männlichen Küken oft systematisch getötet, die weiblichen auf die Anforderungen der industriellen Landwirtschaft hin gezüchtet: Auf der einen Seite Legehennen, die ganz auf die Eierproduktion spezialisiert sind und fast kein Fleisch mehr ansetzen, auf der anderen Seite Masttiere, die zwar reichlich Fleisch an Brust und Keule haben, aber dafür keine Eier mehr legen. Mehr dazu lesen Sie in der neuen forum -Ausgabe."

Kühe werden in der modernen Landwirtschaft einseitig auf eine maximale Milchleistung hin gezüchtet. Damit eine Kuh Milch gibt, muss sie regelmäßig ein Kalb bekommen. Die Mast der männlichen Tiere lohnt sich daher in der Regel nicht, die männlichen Kälber werden meist sehr schnell an den Großhandel verkauft, ohne sichere Zukunftsaussichten. Petra und Hardy Burgmer wollen das ändern. Mittels einer Kuh-Patenschaft, die aus einem einmaligen oder monatlichen Beitrag besteht, kann man die beiden bei diesem Vorhaben unterstützen. Weitere Infos zur Kuhpatenschaft finden Sie auf der Internetseite des Breuner Hofs.

Petra und Hardy Burgmer auf dem Breuner Hof. © Marita UrfeyFür Petra und Hardy Burgmer gehört zu einer artgerechten Tierhaltung auch eine Lösung für die männlichen Kälber dazu. Langfristig stellen sie daher auf Zweinutzungsrassen um. Und auch, dass die Kälber bei den Kühen bleiben, bis sie nach etwa 12 Wochen ausgesäugt sind. Das ist ein wirtschaftlicher Verlust, trinken sie doch Mengen von Milch. Und viele Betriebe sind dazu übergegangen die Muttertiere nur wenige Jahre zu nutzen, um die Ermüdungserscheinungen bei hohen Milchleistungen zu umgehen. Auf dem BreunerHof sollen Mutterkühe länger bleiben dürfen. Aufzucht männlicher Milchleistungskälber (Bruder-Kalb), muttergebundene Kälberaufzucht Mutterkalb), Omakühe im Ruhestand - alles kein lohnendes Geschäft, aber eine Herzensangelegenheit von Petra und Hardy Burgmer.                      

Petra und Hardy Burgmer bewirtschaften in der mittlerweile neunten Generation den Breuner Hof in Nordrhein-Westfalen. Mit der Regionalwert AG wollen sie eine für Mensch, Tier und Umwelt verträgliche und nachhaltige Landwirtschaft fördern. 

Kontakt: Petra und Hardy Burgmer | natur@breuner-hof.de | www.breuner-hof.de


Lifestyle | Essen & Trinken, 19.04.2017

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