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PEFC unterstützt den Kommunalwettbewerb ‚HolzProKlima‘ in Baden-Württemberg

Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist Schirmherr

„Die Klimaschutzwirkung von Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft ist unbestritten, und immer mehr Kommunen setzen auf die Verwendung von Holz. Mit dem landesweiten Kommunalwettbewerb HolzProKlima wollen wir die Vorbildfunktion der Öffentlichen Hand auf diesem Sektor betonen", sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, zum Auftakt des Wettbewerbs am Montag (19. Dezember) in Stuttgart. Holz sei ein nachwachsender und energieeffizienter Bau- und Rohstoff, der sich auf vielfältige Weise bei der Realisierung kommunaler Bauvorhaben einsetzen lasse.

PEFC-Geschäftsführer Dirk Teegelbekkers (r.) mit den Sponsoren und Unterstützern des Wettbewerbs bei der Auftakt-Pressekonferenz. Mit im Bild: Baden-Württembergs Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Peter Hauk MdL (4.v.l.), Landesforstpräsident Max Reger (2.v.r.), Dr. Peter Sauerwein, Geschäftsführer des Verbandes der Holzwerkstoffindustrie (VHI, 3.v.l.) und Roger Kehle, Präsident des Gemeindetags Baden-Württemberg und Repräsentant der kommunalen Spitzenverbände (4.v.r.). Foto: PEFCAls größte Waldschutzorganisation und Standardsetzer für Holzprodukte aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung unterstützt PEFC Deutschland e. V. den Wettbewerb aus voller Überzeugung als Sponsor. Dazu PEFC-Geschäftsführer Dirk Teegelbekkers: „Wir freuen uns über den Holzbautrend, der in Baden-Württemberg schon zu einer stolzen Quote von 27 Prozent im Wohnungsbau geführt hat. Damit er nicht zulasten der Wälder geht, bietet PEFC mit der Zertifizierung sichere und ausreichend große Rohstoffquellen in Baden-Württemberg und darüber hinaus an." Holzverwendung sei zukunftsweisend, aber nur wenn sie garantiert nachhaltig geschehe, so Teegelbekkers.
 
Klimaschutzpotenzial von Holzprodukten
Die Verwendung von Holzprodukten schützt das Klima in dreierlei Hinsicht. Durch den Speichereffekt, indem Holz beim Wachstum CO2 aus der Atmosphäre aufnimmt und speichert. Jedes Möbelstück oder Gebäude aus Holz entlastet so das Klima. Wenn Holzprodukte energieintensiv hergestellte Materialien ersetzen, spricht man vom Substitutionseffekt. Denn Holz wächst durch Sonnenergie und Photosynthese auf natürliche Weise und muss nicht durch einen hohen Energieaufwand künstlich hergestellt werden.
 
Wettbewerb HolzProKlima
Teilnahmeberechtigt sind Kommunen (Landkreise, Städte, Gemeinden und Gemeindeverbände) und kommunale Einrichtungen und Kooperationen in Baden-Württemberg.
 
Einsendeschluss ist Freitag, der 31. März 2017
Die Bewerbungsunterlagen stehen auf der Webseite wettbewerb.holzproklima.de zum Download bereit oder können unter holzproklima@kollaxo.com angefordert werden.
 
Der Kommunalwettbewerb, der von der Initiative HolzProKlima und proHolzBW veranstaltet wird, unterstützt Gemeinden, Städte und Landkreise in Baden-Württemberg, verstärkt Holz zum Bauen und Wohnen zu verwenden. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die Schirmherrschaft des Wettbewerbs übernommen. Partner des Wettbewerbs sind die kommunalen Spitzenverbände, Landkreis-, Städte- und Gemeindetag Baden-Württemberg, sowie der Landesbetrieb ForstBW.
 
Die Preisträger werden von einer Fachjury ermittelt, die sich aus Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, der Forst- und Holzwirtschaft, der Architektur sowie aus Wissenschaft, Forschung und Medien zusammensetzt. Die vier Hauptgewinner erwarten Sachpreise der holzverarbeitenden Industrie von insgesamt 20.000 Euro, davon 10.000 Euro für den Klima-Champion. Zusätzlich wird ein Sonderpreis des Landes Baden-Württemberg verliehen. Dieser wird von einem der bedeutendsten Planer der Gegenwart, Prof. Dr. Werner Sobek, entwickelt.
 
Weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich unter www.holzproklima.de.


Quelle: PEFC Deutschland e. V.



     
        
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