Nationalrat beschließt unzureichendes Gesetz zur Nachhaltigkeitsberichterstattung

Das Netzwerk Soziale Verantwortung (NeSoVe) ist enttäuscht über das vorgelegte Nachhaltigkeits- und Diversitätsänderungsgesetz, das heute im Nationalrat beschlossen werden soll.

Nur 125 Unternehmen sollen von dem neuen Gesetz überhaupt betroffen sein. Diese sind nun verpflichtet, über ihre soziale und ökologische Verantwortung wie der Einhaltung der Menschen- und Arbeitsrechte, sowie Umweltauflagen zu berichten und zu publizieren. Das Gesetz ist die Umsetzung der Änderung der unklaren Bilanz-Richtlinie der Europäischen Union. NeSoVe hat sich dafür eingesetzt, dass Österreich ein Gesetz entwickelt, das  der unternehmerischen Verantwortung mehr Ausdruck verleiht. Zielsetzung des Gesetzes soll es u.a. sein, den Interessengruppen Auskunft über die Nachhaltigkeit des Unternehmens zu geben. Doch damit weit gefehlt: das Gesetz sieht weder klare Indikatoren und Benchmarks geschweige denn eine externe inhaltliche Überprüfungspflicht hinsichtlich der gemachten Angaben vor. „Mit dem neuen Gesetz wird bunt glänzende  CSR-Berichterstattung gesetzlich veredelt, ohne sicherzustellen, dass sie mehr Wahrheitsgehalt als Werbung hat." erklärt Dipl.jur. Marieta Kaufmann, Geschäftsführerin des Netzwerks. 
Kontakt: Dipl.jur. Marieta Kaufmann, Netzwerk Soziale Verantwortung | www.nesove.at


     
        
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