B.A.U.M.-Jahrbuch: Jetzt kostenlos reinlesen

Veganer Genuss und Verantwortung

Neue Ritter Sport Sorten mit nachhaltigem Kakao

Dunkle Voll-Nuss Amaranth und Dunkle Mandel Quinoa sind nicht nur die ersten offiziell veganen Sorten von Ritter Sport, sie enthalten auch ausschließlich nachhaltigen Kakao aus Nicaragua und sind damit das Ergebnis eines über 25-jährigen Engagements.

Rund 30 Früchte trägt ein Kakaobaum pro Jahr. Genug für 30 Tafeln Schokolade.Auf Initiative der Familie Ritter startete 1990 das Entwicklungsprojekt „Cacao-Nica", das seitdem Kleinbauern beim nachhaltigen Kakaoanbau unterstützt. Weiterbildungsmaßnahmen und Abnahmepreise über dem Weltmarktniveau sichern die Lebensgrundlage der Bauern. Agroforst-Systeme schützen die Umwelt und stellen eine ökologisch nachhaltige Alternative zum herkömmlichen Kakaoanbau dar. Sie ermöglichen den Bauern, höhere Erträge zu erzielen, die Qualität ihres Kakaos zu verbessern und so ihr Einkommen zu steigern. Eine unabhängige Studie des Südwind Instituts aus dem Jahr 2015 bestätigt, dass dieser Ansatz zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensumstände geführt hat.

Vom Projekt zum Partner
Aus der Förderung einer Kooperative ist im Laufe der Jahre die enge Zusammenarbeit mit über 3.500 Bauern entstanden, von denen Ritter Sport nachhaltigen Kakao bezieht. Das Engagement trägt buchstäblich Früchte. 2015 konnten die Bauern erstmals über 1.000 Tonnen nachhaltigen Kakao an Ritter Sport liefern. Dass dieser von erstklassiger Qualität ist, belegt die Entscheidung der International Cocoa Organization (ICCO) im Mai dieses Jahres, Nicaragua zum Herkunftsland für Edel-Kakao zu erklären. Menge und Qualität dieses „Nica-Kakaos" haben ein Niveau erreicht, das es Ritter Sport ermöglicht, einzelne Produkt-Ranges vollständig auf Kakao von Cacao-Nica-Partnern umzustellen. Bei den Bio-Sorten ist das bereits der Fall und auch die beiden neuen veganen Sorten enthalten ausschließlich nachhaltigen Kakao.

Nachhaltig und transparent
Diese Form des Direktbezugs spielt eine entscheide Rolle in der Kakao-Sourcing-Strategie des mittelständischen Familienunternehmens: „Wir gehen über das übliche Ziel von 100 Prozent nachhaltig zertifiziertem Kakao hinaus", erklärt Andreas Ronken, Vorsitzender der Geschäftsführung von Ritter Sport. „Wir haben den Anspruch, unseren Kakaobezug transparent zu machen und möchten wissen wo und wie unser Kakao angebaut wurde." Neben dem Direktbezug und dem Bezug von zertifizierten Kakao setzt Ritter Sport auf den eigenen Anbau. Mit „El Cacao" entsteht in Nicaragua eine Kakaoplantage mit Modellcharakter, von der auch eine Signalwirkung auf den Kakaoanbau in anderen Regionen ausgehen soll.
Weiterlesen... 


Quelle: Alfred Ritter GmbH & Co. KG

Lifestyle | Essen & Trinken, 01.11.2016
Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 04/2016 - Klima, Krieg und gute Taten erschienen.
Cover des aktuellen Hefts

Afrika – Kontinent der Entscheidung

forum Nachhaltig Wirtschaften 02/2019

  • Small is beautiful: Tiny Houses
  • Das Plastik-Problem anpacken
  • E-Mobilität
  • Wirtschaftsverbrechen
  • Solarguerilla
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
21
JUN
2019
Reasons for Hope
Ein Abend mit Jane Goodall
80939 München


12
SEP
2019
Zermatt Summit 2019
Humanizing Globalization
CH-3920 Zermatt


13
SEP
2019
WAVE Germany
World Advanced Vehicle Expedition
deutschlandweit


Alle Veranstaltungen...

Gemeinsam ist es Klimaschutz

natureOffice nimmt Sie mit auf die Reise durch den Klimakosmos - gleich YouTube-Kanal abonnieren und Baum pflanzen!


Philosoph aus Leidenschaft

Angedacht...
Jenseits von Optimismus und Pessimismus




  • Alfred Ritter GmbH & Co. KG
  • VDMA Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence
  • Deutsche Telekom AG
  • Bayer Aktiengesellschaft
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • PEFC Deutschland e. V.
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Global Nature Fund (GNF)
  • SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene


Bundesweiter Pflanz-Wettbewerb. 1. April bis 31. Juli 2019. Jederzeit anmelden: Alle Flächen, alle Menschen können mitmachen!