Lifestyle | Sport & Freizeit, Reisen, 14.03.2016
Am 21. März ist „Tag des Waldes“: Jetzt raus in den Wald und die Natur begrüßen
Die Waldschutzorganisation PEFC erklärt, was den Wald im Frühling so liebenswert macht
Stuttgart, zum 21. März 2016. Es gibt Aktivitäten, die machen im Frühling einfach mehr Spaß als im Winter: Joggen oder Radfahren zum Beispiel. Auch die tägliche Runde mit dem Hund ist im Pullover schöner als im dicken Regenmantel. Ein beliebter Treffpunkt ist der Wald. Kein Wunder, denn gerade im Frühling ist der Wald voller Leben. Neben Joggern, Radfahrern und Spaziergängern locken die ersten wärmenden Sonnenstrahlen die Knospen und Triebe der Pflanzen heraus. Auch die Vögel sind wieder zurück und deutlich zu hören, wenn Sie trillernd ihr Revier besetzen und den hungrigen Nachwuchs füttern. Einige Stockwerke weiter unten, auf und unter dem Boden, sind es Dachse, Frösche und Insekten, die erwachen. Die Sonne, die durch die noch lichten Baumkronen scheint, lässt den Wald zudem in einem faszinierenden Licht erstrahlen.
Dass die Wälder pünktlich zum Tag des Waldes am 21. März so schön und gepflegt aussehen, liegt neben Mutter Natur an den Waldbesitzern, Förstern und Waldarbeitern, die den Wald auch in den Wintermonaten pflegen und dabei stets das Wohlergehen des Waldes im Blick behalten. Auf fast 70 Prozent der deutschen Waldfläche richten sie sich dabei nach den Regeln, welche die Waldschutzorganisation PEFC aufgestellt hat: ökologische, ökonomische und soziale Standards für eine nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder. Überprüft wird das Einhalten der Standards durch unabhängige Zertifizierungsstellen, zum Beispiel vom TÜV. Das schließt die Herkunftskontrolle des Holzes von der Ernte bis hin zu Produktion und Verkauf mit ein. Somit kann der Verbraucher sicher sein, dass Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen, oftmals aus einem Wald, den er kennt und liebt.Moderne Wälder sind „multifunktional"
Wenn ein Wald viele Wünsche erfüllt, d. h. zugleich der Natur, der Freizeitgestaltung, oder der Trinkwasser- und Holzgewinnung dient, nennen ihn Fachleute „multifunktional". Ein Zeichen für multifunktionale Wälder sind beispielsweise auch die großen Holzpolter, die sich seitlich der Waldwege finden. Die im Winter geernteten und gestapelten Baumstämme wurden nicht etwa im Wald vergessen, sondern bewusst dort gelagert, um sie jetzt im Frühjahr bodenschonender abtransportieren und zu ökologischen Produkten weiterverarbeiten zu können. Entdeckt man am Polter das PEFC-Zeichen, ist garantiert, dass im Wald wieder genügend neues Holz nachwächst.
PEFC – die unabhängige Waldschutzorganisation
PEFC formuliert Regeln für den Umgang des Menschen mit dem Wald: Es setzt ökologische und soziale Standards für eine nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder. Überprüft werden sie durch unabhängige Zertifizierungsstellen, zum Beispiel vom TÜV. Das schließt die Kontrolle des Holzes von der Ernte bis hin zu Produktion und Verkauf mit ein. Somit kann der Verbraucher sicher sein, dass Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. PEFC ist in Deutschland und weltweit die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Mehr unter pefc.de.
Quelle: PEFC Deutschland e. V.
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