Richtigstellung zum Artikel „Elektrosmog im Büro“ (forum Nachhaltig Wirtschaften Ausgabe 1/2015, S. 68ff)
In dem Artikel wurde das Verfahren der Grenzwertfestlegung im Mobilfunk falsch dargestellt.
Absatz „Wen schützen die Grenzwerte?" (S. 68). Hier finden Sie den Artikel in Forum Nachhaltig WIrtschaften 01/2015.
„Allein der Mobil- und Kommunikationsfunk ist ein gigantisches Geschäft. Spätestens mit
dem 50-Milliarden-Deal für UMTS-Frequenzen hat die Politik der einschlägigen Industrie
in Deutschland das Feld überlassen, indem die gesetzlich legitimierte Festsetzung der
gesundheitsrelevanten Grenzwerte 2001 dem „Informationszentrum Mobilfunk e.V."
überlassen wurde. Ein Schelm wer da Interessenskonflikte argwöhnt: Gründungsmitglieder
des IZMF sind alle großen deutschen Mobilfunkbetreiber."In dem Artikel wurde das Verfahren der Grenzwertfestlegung im Mobilfunk falsch dargestellt. Das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF), ein gemeinnütziger Verein, wird als verantwortliche Einrichtung für die Festlegung der Mobilfunkgrenzwerte benannt.
Diese Aussage ist falsch und wird im Folgenden korrigiert.
Die Festlegung der gesetzlich gültigen Grenzwerte im Mobilfunk obliegt allein dem Gesetzgeber. Die Grenzwerte werden auf Basis wissenschaftlicher Empfehlungen von anerkannten und unabhängigen Experten festgelegt. Grundlage dieser Empfehlungen sind die wissenschaftlich nachgewiesenen, gesundheitsrelevanten biologischen Wirkungen, die durch eine Einwirkung hochfrequenter Felder ausgelöst werden können.
So basieren die in Deutschland gültigen Grenzwerte für hochfrequente elektromagnetische Felder, die auch der Mobilfunk nutzt, auf den Empfehlungen der Internationalen Kommission zum Schutz vor nicht ionisierender Strahlung (ICNIRP), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der EU-Kommission. Zudem stützt sich das fachlich zuständige Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) auf Bewertungen der Strahlenschutzkommission des Bundes (SSK).
In Deutschland sind die Mobilfunkgrenzwerte in der 26. Verordnung zum Bundes- Immissionsschutzgesetz (Verordnung über elektromagnetische Felder – 26. BImSchV) gesetzlich verankert. Sie wurden so festgelegt, dass die Bevölkerung vor wissenschaftlich nachgewiesenen gesundheitlichen Risiken geschützt wird.
Das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) ist Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, Medien sowie öffentliche und private Einrichtungen zum Thema mobile Kommunikation. Es ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der 2001 von den Mobilfunknetzbetreibern gegründet wurde. Er informiert unter anderem über gesundheitliche, rechtliche und gesellschaftliche Themen mobiler Kommunikation sowie über Aspekte der ökologischen Nachhaltigkeit im Mobilfunk. Weitere Informationen gibt es unter http://www.izmf.de.
Quellen:
http://www.bmub.bund.de/themen/atomenergie-strahlenschutz/strahlenschutz/nieder-und-hochfrequenz/hochfrequente-felder/
www.bmub.bund.de/themen/atomenergie-strahlenschutz/strahlenschutz/nieder-und-hochfrequenz/26-bimschv/
Frau Reiche – es reicht!
forum 03/2026
- Resilienz
- Klimafinanzierung
- Wald
- Startups
Kaufen...
Abonnieren...
SEP
2026
Training mit Christian Felber & Roman Huber
38489 Beetzendorf
SEP
2026
Live-Online-Training in Echtzeit mit Grit Bümann, Roman Huber, Christian Felber
online
OKT
2026
R³essourcen. R³esilienz. R³entabilität. - Ticketverkauf gestartet
A-6236 Alpbach
Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.
Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.
Naturschutz
Urlaub machen, wo die Feuerwehr im Dauereinsatz ist?Christoph Quarchs philosophischer Blick auf die verheerenden Brände in Südeuropa und jetzt auch Schottland
Jetzt auf forum:
ÖKOWORLD GLOBAL TRANSITION erhält FNG-Siegel Transition mit Höchstbewertung von drei Sternen
Gebr. Heinemann schafft mit Hilfe von ClimatePartner belastbare Emissionsdaten in der Lieferkette
Wer an die Sonnenfinsternis glaubt, kann den Klimawandel nicht leugnen
Klimaschutz und wirtschaftliche Perspektiven für eine vielfältige resiliente Landwirtschaft
Mongolia welcomes Silk Road Caravan on its final approach to UNCCD COP17





















