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Sozial-ökologisch verträgliche Innovationen für nachhaltiges Wachstum

Bericht vom Green Economy Konferenz, 18. November Berlin

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka dankte Fachleuten und Stakeholdern, die sich an der Entwicklung der Forschungsagenda zur Green Economy aktiv beteiligten. Die Bundesministerin für Umwelt Dr. Barbara Hendricks stellte klar, dass die soziale Marktwirtschaft auf einen neuen ökologischen Stand gebracht werden muss. Voraussetzung hierfür sei die Entwicklung und Förderung von neuen Umwelttechnologien.

forum Chefredakteur Fritz Lietsch moderiert auf der Green Economy Konferenz Der Vorstandsvorsitzende der Ottogroup Dr. Michael Otto machte darauf aufmerksam, dass der "earth overshot day", der Tag an dem die Welt innerhalb eines Jahres mehr Ressourcen verbraucht hat, als sie nachproduzieren kann, bereits auf den 19. August fällt. Prof. Dr. Jeffrey Sachs, Direktor of the Earth Institut, USA rundete die Eröffnung mit den alarmierenden Erkenntnissen über den Zustand der Umwelt, den zahlreichen Bedrohungen und dem unzureichenden Handeln der Politik und Wirtschaft ab.

In fünf parallelen Foren diskutierten anschließend engagierte Stakeholder über den Stand der Green Economy in den Teilbereichen Produktion und Ressourcen, Nachhaltiger Konsum, Nachhaltige Energieversorgung sowie Arbeit und Qualifizierung.

Im Abschlussplenum wurden die Projekte der 3 Nominierten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2014 im Bereich Forschung präsentiert. Die anschließende Diskussion machte deutlich, dass die Forschung ausgezeichnete Resultate erzielt, aber keine Konzepte für die Realisierung in der Wirtschaft und in den Kommunen bestehen. Die abschließende Podiumsdiskussion mit Akteuren aus Politik, Industrie, Banken und Verbänden setzte deshalb den Fokus auf Lösungsansätze für eine schnelle und zielführende Umsetzung der Forschungsergebnisse am Markt.

Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Dr. Georg Schütte resümierte, dass der Wandel zur Green Economy nur durch Interdisziplinarität, Transdisziplinarität und internationale Kooperation erfolgen kann. Ziel seines Ministeriums sei es nunmehr die Innovationen der sozial-ökologischen Forschungen bis hin zur Marktreife weiterzuführen.
http://www.fona.de

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

Ein Bericht von Andreas Liertz


Umwelt | Ressourcen, 19.11.2014

     
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