Anzeige, Gesellschaft | Bildung, 05.01.2026

Die RWTH Aachen startet ein neues Zertifikatsprogramm „StädteBauKultur“

Die Ausbildung für die Zukunft der Stadt beginnt 2026

Städte stellen die essenzielle Grundlage für den Zusammenhalt und die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft dar. Gut funktionierende Städte tragen maßgeblich zur Stabilität und Stärke unserer Demokratie bei. Wie kann eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung erfolgreich gestaltet werden, wenn gleichzeitig die Herausforderungen der Klimakrise, Digitalisierung und des gesellschaftlichen Wandels berücksichtigt werden müssen, ohne dabei die lokale Identität aus dem Blick zu verlieren?
 Rothenburg ob der Tauber etabliert sich weiter als Bildungsstandort. Neben Hochschulpräsident Prof. Dr. Müller-Feuerstein (HS Ansbach) begutachten Studiengangsleiterin Prof. Ing. Christa Reicher (RWTH Aachen) und Dozent Prof. Dr. Joachim Vossen (LMU München) das Rothenburger Stadtmodell. © RTS/JCMit dieser Frage im Zentrum startet die RWTH Aachen im März 2026 ihr neues berufsbegleitendes Zertifikatsprogramm „StädteBauKultur". Das Weiterbildungsangebot richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die urbane Transformationsprozesse nicht nur verstehen, sondern aktiv gestalten wollen. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher, UNESCO-Lehrstuhlinhaberin für Kulturerbe und Städtebau, bündelt das Programm Forschungsexzellenz und Praxisorientierung.
 
Reicher betont den Anspruch des Studiengangs: „Städte brauchen heute mehr denn je eine klare kulturelle Identität – und Menschen, die diese mit Weitsicht, Kompetenz und Mut weiterentwickeln."
 
Dipl. Architekt Hanns Berger M.A. aus Rothenburg zählt zu den Dozenten des Zertifikatskurses © RTS/JCDas Curriculum greift die drängendsten Herausforderungen der Gegenwart auf: Klimaanpassung, Mobilitätswandel, digitale Transformation und demografische Dynamiken. Neben Impulsen aus Wissenschaft und Praxis erwartet die Teilnehmenden ein besonderes Highlight: ein Reallabor in Rothenburg ob der Tauber, wo eine historische Altstadt zum Testfeld zukunftsfähiger Stadtentwicklung wird.
 
Die Inhalte spannen einen breiten Bogen – von nachhaltiger Immobilienentwicklung, städtebaulicher Denkmalpflege bis hin zu technischer und wirtschaftlicher Innovation. Exkursionen, Fallstudien und interdisziplinäre Workshops bieten reale Anwendungsfelder; ein Netzwerk führender Expert*innen ermöglicht allen Teilnehmenden einen zielgerichteten Austausch auf höchstem Niveau.
 
Das Programm vergibt 15 ECTS-Punkte und schließt mit einem Zertifikat der RWTH Aachen ab. Lehrorte sind neben Aachen und Rothenburg ob der Tauber u.a. Berlin und München. Wer „StädteBauKultur" studiert, soll künftig in der Lage sein, komplexe Stadtentwicklungsprozesse strategisch zu steuern und Städte auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft zu begleiten.
 

Kontakt: Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher, RWTH Aachen University | reicher@staedtebau.rwth-aachen.de | www.staedtebau.rwth-aachen.de/



     
        
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