Umwelt | Umweltschutz, 03.07.2025
Clean Industrial Deal
Umweltorganisationen fordern konsequente Ausgestaltung für Klimaneutralität und Ressourcenschutz
Sieben deutsche Umweltverbände unter dem Dach des Deutschen
Naturschutzrings (DNR) veröffentlichen heute ein gemeinsames
Forderungspapier zur Ausgestaltung des von der Europäischen Kommission
vorgestellten Clean Industrial Deals. Darin machen sie deutlich: Nur
wenn die Dekarbonisierung und Ressourcenschonung konsequent in den
Mittelpunkt gestellt werden, kann der Clean Industrial Deal zur
tragfähigen Grundlage für Europas Wohlstand, Freiheit und Sicherheit
werden.
"Ein bloßes Bekenntnis zur klimaneutralen Industrie reicht nicht aus -
jetzt muss ein wirksames regulatorisches Umfeld geschaffen werden, das
Investitionen in klimafreundliche Technologien ermöglicht, soziale
Akzeptanz fördert und ökologische Leitplanken setzt", sagt
DNR-Geschäftsführer Florian Schöne. Die unterzeichnenden Umweltverbände
betonen dabei die Notwendigkeit, den European Green Deal zu erhalten und
konsequent umzusetzen. "Eine Abschwächung und Verschiebung bereits beschlossener Maßnahmen und Ziele würde die dringend benötigte Investitions- und Planungssicherheit für Unternehmen untergraben und damit auch den Zielen des Clean Industrial Deals zuwiderlaufen", so Schöne weiter.
Zentrale Hebel für eine zukunftsfähige Industriepolitik sind aus Sicht der Umweltverbände vor allem der weitere Ausbau erneuerbarer Energien und die gleichzeitige Loslösung von fossilen Abhängigkeiten, eine Kreislaufwirtschaft, die auf Vermeidung, Reduzierung und Wiederverwendung ausgerichtet ist, ein wirksames CO2-Preissignal durch den Europäischen Emissionshandel sowie die Ankurbelung der Nachfrage nach klimafreundlichen Produkten durch grüne Leitmärkte.
Das gemeinsame Forderungspapier zum Clean Industrial Deal.
Hintergrund
Im Februar 2025 stellte die Europäische Kommission ihren Clean Industrial Deal vor. Das Paket umfasst Maßnahmen und Gesetzesinitiativen, die der EU in der aktuellen Legislatur dazu verhelfen sollen, den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen enger mit der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit zu verzahnen. Der Fokus liegt dabei vor allem auf der energieintensiven Industrie und sauberen Technologien.
Der Deutsche Naturschutzring ist der Dachverband von knapp 100 Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen, die zusammen elf Millionen Menschen erreichen. Die unter dem Dach des DNR zusammengeschlossenen Organisationen eint die Ziele, biologische Vielfalt und natürliche Ressourcen zu schützen, den Klimawandel zu bekämpfen und für eine nachhaltige und umweltgerechte Wirtschaftsweise einzutreten.
Kontakt: Deutscher Naturschutzring (DNR), Leonie Gehrke | presse@dnr.de | www.dnr.de
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