82 Leistungen. Ein Vertrag. Ein Preis. Transformation as a Service - Planungssicherheit statt Projekte

10-Punkte-Papier

Zivilgesellschaft fordert eine sozial-ökologische Wende in der Handelspolitik

Mehr als ein Dutzend zivilgesellschaftliche Organisationen fordern von der neuen Bundesregierung einen radikalen Kurswechsel in der Handelspolitik. Angesichts globaler Krisen und zunehmender geopolitischer Spannungen warnen sie davor, soziale, ökologische und menschenrechtliche Standards weiter auszuhöhlen. Statt Deregulierung fordern sie Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Transparenz.

Die Forderung nach Rohstoffgerechtigkeit umfasst auch die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards im Bergbau. © Michaelgaida, pixabay.comDie Organisationen kritisieren insbesondere:
  • die drohende Aufweichung des europäischen Lieferkettengesetzes,
  • den geplanten Abschluss klimaschädlicher Handelsabkommen wie das zwischen der EU und dem Mercosur
  • und den fortgesetzten Export von in der EU verbotenen Produkten in Länder mit niedrigeren Umwelt- und Verbraucherschutzstandards.
10 konkrete Forderungen legen sie der Bundesregierung vor – darunter der Stopp von Investor-Staat-Klagerechten, ein Ende der Überschussexporte in den Agrarmärkten sowie einen umfassenden Kapazitätsaufbau für Handelspartner im Globalen Süden. Die unterzeichnenden Organisationen fordern daneben ein Moratorium für neue Freihandelsabkommen, Nachverhandlungen bestehender Verträge und ein klares Bekenntnis zu internationalen Arbeits- und Umweltstandards. Auch eine stärkere Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteure in die Handelspolitik sei unverzichtbar.

"Die Bundesregierung muss aufhören, Umwelt- und Arbeitsstandards auf dem Altar des Freihandels zu opfern”, kritisiert Thomas Fritz, Referent für Handels- und Investitionspolitik bei PowerShift. "Der Handelskrieg der USA ist keine Rechtfertigung, um die Errungenschaften des europäischen Green Deals einzukassieren.” 

„Die Bundesregierung darf sich nicht länger hinter geopolitischen Argumenten verstecken, um Konzerninteressen auf Kosten von Umwelt und Menschenrechten durchzusetzen", fordert Hanni Gramann, Handelsexpertin von Attac Deutschland.

„Nur eine Handelspolitik, die fair, ökologisch und demokratisch ist, wird den Herausforderungen unserer Zeit gerecht", mahnt Ludwig Essig, Koordinator des Netzwerks gerechter Welthandel und Referent für Handelspolitik für das Umweltinstitut München.

Kontakt: Forum Umwelt und Entwicklung | info@forumue.de | www.forumue.de



     
        
Cover des aktuellen Hefts

Die Natur lebt vom Kreislauf – und wir?

forum 04/2026

  • Kreislaufwirtschaft
  • Biodiversität
  • Bildung
  • Wasserweisheiten
  • Altöl im Kreislauf
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
08
OKT
2026
forumESGready - Fortsetzung unserer beliebten Online-Events ab 8. Oktober
Transformation im Mittelstand: Aktuelle relevante Themen in drei Terminen
Online
20
OKT
2026
Personalmesse München powered by Zukunft Personal
Die Messe für Recruiting, Personalmanagement, BGM und Weiterbildung
80939 München
23
NOV
2026
European Sustainability Week
Built on Trust. Driven by Insight. Focused on Impact. - Ticketrabatt für forum-Leser*innen
53639 Königswinter
Alle Veranstaltungen...
Transformation für den Mittelstand. In vier Wochen wissen, was zu tun ist.
Anzeige

Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.

Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.

Sport & Freizeit, Reisen

Der Rummelplatz als Kulturgut
Christoph Quarchs Gedanken zur Volksfestzeit
Hier könnte Ihre Werbung stehen! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot

Jetzt auf forum:

Es brennt! Doch kaum regnet es, ist alles vergessen …

Wie smarte Technologie Würde und Sicherheit im Alter sichert

LEEF wird fürs Nachhaltigkeitsmanagement ausgezeichnet

Konkrete Gefahren für Betriebe

Nachhaltigkeit beginnt mit gutem Design

Bereits über 70 Veranstaltungen für Munich Climate Week 2026 angekündigt

Bessere Verpackungen, weniger Müll

Regenwald-Konferenz erhält den "Making a Difference" Award 2026 des Jane Goodall Instituts Deutschland

B.A.U.M. Insights
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • Global Nature Fund (GNF)
  • WWF Deutschland
  • NOW Partners Foundation
  • Klimabündnis Ebersberg-München
  • Engagement Global gGmbH
  • Zendure DE GmbH
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH
  • SUSTAYNR GmbH
  • 66 seconds for the future
  • ZamWirken e.V.
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW)