Der nächste Schritt

REHAU bringt das erste 100 Prozent klimaneutrale Kunststoff-Abwassersystem auf den Markt

REHAU hat die Wertschöpfungskette bei Kunststoff-Abwassersystemen neu gedacht. Mit klimaneutralen [1] Kanalrohren und -schächten aus Polypropylen kommen Kommunen einen entscheidenden Schritt in Richtung Nachhaltigkeit voran. nevoPP ist das erste 100 Prozent klimaneutrale Kunststoff-Abwassersystem [1]. Es steht für konsequente Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft im Tiefbau.
 
nevoPP ist das erste 100 Prozent klimaneutrale Kunststoff-Abwassersystem. Es steht für konsequente Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft im Tiefbau. © REHAU
In Deutschland werden jedes Jahr rund 12 000 Kilometer öffentliche Kanalleitungen verlegt oder saniert. Mit dem Kunststoff-Abwassersystem nevoPP von REHAU reduzieren Kommunen ihre Emissionen im Tiefbau und leisten einen aktiven Beitrag zur Kreislaufwirtschaft. Werden beispielsweise 50 Kilometer nevoPP verlegt, spart das im Vergleich zu einem Abwassersystem aus reinem Neumaterial rund 318 t CO2 ein [2]. Dies entspricht in etwa dem CO2-Footprint des Stroms, mit dem ein Kindergarten 40 Jahre betrieben wird [3].

Zur Herstellung der nevoPP-Kanalrohre und -schächte wird ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien eingesetzt. Die Verbrauchs- und CO2-Ziele des Produktionswerks sind nach Energiemanagementsystem ISO 50001 und Umweltmanagementsystem ISO 14001 zu 100 Prozent transparent. Bis zu 80 Prozent des verwendeten Polypropylens kommen aus Industrierezyklaten, z.B. Produktionsresten für Bau- und Verpackungsanwendungen. Dank dauerhafter Verbindung von Neumaterial an der Oberfläche und Rezyklat im Kern, können die Vorteile von Vollwandprodukten umgesetzt werden.

Konsequent zu Ende gedacht – engagiert für den Klimaschutz
Gegenüber der bewährten AWA PP-Serie können die CO2-Emissionen mit nevoPP um bis zu 43 Prozent reduziert werden – bedingt durch die Verwendung von PP-Rezyklaten [4]. © REHAUnevoPP ist frei von persistenten organischen Schadstoffen und weist eine hervorragende Haltbarkeit auf. Die zu erwartende Lebensdauer beträgt mindestens 100 Jahre – das vermeidet Müll, reduziert Emissionen und spart Ressourcen. Auch das Ende der Nutzungsphase wurde mitgedacht: Dank des REHAU Rücknahmekonzepts fließen Baustellenabschnitte und Altrohre zurück in den Produktionskreislauf. Gegenüber der bewährten AWA PP-Serie können die CO2-Emissionen um bis zu 43 Prozent reduziert werden – bedingt durch die Verwendung von PP-Rezyklaten [4]. Trotz des signifikant reduzierten Fußabdrucks verbleibt bei nevoPP ein Rest an CO2-Emissionen. Zur Kompensation dieses heute noch unvermeidbaren Anteils investiert REHAU in hochwertige Klimaschutzprojekte in Deutschland und Indien mit Bezug zum Gewässerschutz.

Fakten statt Fassade
Viele Unternehmen werben mit Klimaneutralität, doch was verbirgt sich dahinter? Bei nevoPP umfasst der Begriff eine transparente und ganzheitliche Berechnung über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Die Klimaneutralität des Kunststoff-Abwassersystems (ohne Formteile) einschließlich der Kompensation ist extern durch den TÜV Rheinland zertifiziert.

Um konkret zu berechnen, wieviel CO2 bei einem Projekt mit nevoPP eingespart wird, stellt REHAU einen zusätzlichen Service bereit: Interessierte finden auf der Website den nevoPP.footprint Rechner, mit dem sie kostenfrei das Einsparpotential ermitteln können. Damit lässt sich schon zu Beginn eines Bauvorhabens eine erste Einschätzung über den zu erwartenden Fußabdruck gewinnen.

1) Abwassersystem ohne Formteile. Klimaneutralität extern zertifiziert durch TÜV Rheinland, einschließlich Kompensation.
2) Berechnung auf Basis vorläufiger EPD-Werte, ermittelt durch „SKZ – Das Kunststoffzentrum". Berechnungsgrundlage sind 50 km DN 250 Rohre und 500 Schächte.
3) Der angenommene jährliche Stromverbrauch des Kindergartens beträgt 18.000 kWh/Jahr. Bei der Berechnung des CO2 Ausstoßes (434 g CO2/kWh) wurde der Strommix von 2022 in Deutschland (laut Statistischem Bundesamt) zugrunde gelegt. „Berechnung auf Basis vorläufiger EPD-Werte, ermittelt durch „SKZ – Das Kunststoffzentrum".
4) Berechnung auf Basis vorläufiger EPD-Werte, ermittelt durch „SKZ – Das Kunststoffzentrum".

Dieser Artikel ist in forum 04/2024 - Der Zauber des Wandels erschienen.



     
        
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