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Porsche setzt gemeinnützige Initiative „Racing for Charity“ in Le Mans fort

Porsche unterstützt auch in diesem Jahr drei gemeinnützige Hilfsorganisationen

Porsche spendet 750 Euro pro gefahrener Rennrunde der Werksautos
  • Finanzielle Unterstützung für schwerkranke Kinder und ihre Familien
  • 2023 kamen 911.000 Euro für wichtige Hilfsprojekte weltweit zusammen
  • Porsche unterstreicht gemeinnütziges Engagement beim Rennen in Le Mans
Auch 2024 startet das Werksteam Porsche Penske Motorsport mit drei Porsche 963 bei den 24 Stunden von Le Mans. Analog zum Vorjahr sind die drei Hybrid-Rennfahrzeuge am 15./16. Juni im Sinne des sportlichen Erfolges und auch für den guten Zweck unterwegs. Bei der 92. Auflage des Langstrecken-Klassikers in Frankreich spendet Porsche je gefahrener Rennrunde der Werksautos 750 Euro. Die Gesamtsumme von „Racing for Charity" wird anschließend an drei gemeinnützige Initiativen zugunsten schwerkranker Kinder und deren Angehöriger verteilt. 

Porsche 963: Racing for Charity Logo am rechten Kotflügel © Porsche AGPorsche sieht sich seit jeher als Teil der Gesellschaft und stellt sich der entsprechenden Verantwortung. Dabei stehen jederzeit die Menschen im Mittelpunkt. Der Sportwagenhersteller engagiert sich für eine Vielzahl von gemeinnützigen Initiativen und konzentriert sich dabei auf Projekte in den Kernfeldern Sport, Kultur, Umwelt und Soziales sowie Wissenschaft und Bildung. Im Jahr 2023 hat das Unternehmen weltweit 150 Projekte gefördert. Im Zuge von „Racing for Charity" führt Porsche dieses Engagement analog zu ähnlichen Initiativen im Fußball und Tennis auch im Motorsport bei den 24 Stunden von Le Mans fort.

Wie bereits 2023 geht der Erlös an die drei Organisationen Kinderherzen retten e.V., Interplast Germany e.V. und die Ferry-Porsche-Stiftung. Im Vorjahr, beim 100. Jubiläum des größten Langstreckenrennens der Welt und dem 75. Geburtstag der Marke Porsche, absolvierten die drei Hybridrennwagen des Werksteams Porsche Penske Motorsport insgesamt 733 Runden. Dies ergab eine Spendensumme von 549.750 Euro, die der Sportwagenhersteller wenig später auf 911.000 Euro aufstockte. Der Verein Kinderherzen retten e.V. konnte damit bis heute neun jungen Menschen aus El Salvador, Syrien, Albanien und Afghanistan erfolgreiche und lebensrettende Herzoperationen am Uniklinikum Freiburg ermöglichen. Interplast Germany e.V. nutzte die Spende unter anderem für medizinische Einsätze in Tansania und Mosambik, um akute Hilfe zu leisten. Die Ferry-Porsche-Stiftung unterstützte schwerkranke Kinder und deren Familien.

Professor Friedhelm Beyersdorf (Gründer Kinderherzen retten e.V.) © Porsche AG„Wir sind sehr froh und dankbar darüber, dass Kinderherzen retten e.V. auch in diesem Jahr einer der Spendenempfänger von ‚Racing for Charity‘ sein darf", freut sich Vereinsgründer Professor Friedhelm Beyersdorf. Die Initiative arbeitet eng mit dem Universitätsklinikum Freiburg zusammen. Dort werden Kinder mit koronaren Erkrankungen oder Fehlbildungen operiert. „Mit dieser Spende können wir herzkranken Kindern aus weniger entwickelten Ländern eine Chance auf ein normales und gesundes Leben ermöglichen. So wie Manar, ein fünfjähriges Mädchen aus Syrien, die ohne ihre Eltern bei ihrer Großmutter aufwächst. Wir konnten sie durch die Spende von 2023 nach Deutschland holen und erfolgreich behandeln. Ohne diese Operation hätte sie in ihrem Heimatland kaum Perspektiven gehabt."

„Herzlichen Dank an Porsche, dass wir mit unserer Arbeit bei Interplast Germany ebenfalls Teil von ‚Racing for Charity‘ sind. Dank der großzügigen Spende konnten wir im vergangenen Jahr zahlreiche Kinder in Afrika, Asien und Südamerika behandeln", fasst Professor Jürgen Dolderer, Vorstandsmitglied von Interplast Germany e.V. zusammen. Der 1980 gegründete Verein hilft jungen Patienten in Entwicklungsländern mit angeborenen oder erworbenen Defekten durch plastisch-chirurgische Operationen. „Ganz besonders berührt es mich, dass wir für die Betroffenen mit dieser Arbeit eine Rückkehr ins normale Leben schaffen. So auch für die sechsjährige Zita aus Tansania, die ihre Finger aufgrund einer schweren Verbrennungskontraktur nicht mehr bewegen konnte. Jetzt kann sie wieder zupacken und schreiben. Sie ist überglücklich, nun endlich auch zur Schule gehen zu können."

 Sustainable Endurance Award, Le Mans 2023: Pierre Fillon (ACO Präsident), Michael Steiner (Mitglied des Vorstandes, Forschung und Entwicklung) (l-r) © Porsche AG„Wir freuen uns sehr, auch in diesem Jahr bei ‚Racing for Charity‘ mit dabei zu sein", erklärt Dr. Sebastian Rudolph, Vorstandsvorsitzender der Ferry-Porsche-Stiftung. „Mit der Spende aus dem Vorjahr haben wir schwerkranke Kinder und deren Familien unterstützt. Unser Ziel war es, Lebensfreude in schweren Zeiten zu wecken und Auszeiten, Lichtblicke und Wegbegleiter für Betroffene zu bieten. Wir freuen uns darauf, diese wichtige Arbeit auch mit der diesjährigen Spende zu unterstützen." Die Ferry-Porsche-Stiftung war im Mai 2018 anlässlich des 70. Geburtstages der Marke Porsche gegründet worden. Im Zentrum der Stiftungsarbeit stehen Kinder und Jugendliche sowie deren Angehörige.

Mit der Initiative „Racing for Charity" erreichte Porsche 2023 den ersten Platz beim „Sustainable Endurance Award" des Le-Mans-Veranstalters Automobile Club de l’Ouest (ACO). Die beiden Werksrennwagen des Typs 963 tragen die Logos der Spendeninitiative bereits im belgischen Spa-Francorchamps. Sie sind jeweils auf der Innenseite des vorderen rechten Kotflügels zu sehen. Das 6-Stunden-Rennen zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC am 11. Mai gilt als Generalprobe für Le Mans. Bei den 24 Stunden von Le Mans (15./16. Juni) setzt das Werksteam erneut einen dritten Porsche 963 ein.

Kontakt: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Holger Eckhardt | holger.eckhardt@porsche.de | newsroom.porsche.de


Quelle: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

Gesellschaft | Spenden & Helfen, 14.05.2024

     
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