SPRIND – Sprung zu neuen Innovationen

Agentur fördert bahnbrechende Erfindungen

Sprunginnovationen – das sind Erfindungen, die einen bestehenden Markt grundlegend verändern, einen völlig neuen Markt schaffen oder ein bedeutendes technologisches, soziales oder ökologisches Problem lösen. Eine eigene Agentur der Bundesregierung will solche Innovationen gezielt fördern.


Das Team von SPRIND. © SPRINDNeue, weltverändernde Ideen – wie die Erfindung des Smartphones, des GPS oder des MP3-Formats –  haben wir in der jüngsten Vergangenheit mehrfach erlebt und sind heute Teil des Alltags der Menschen
.
Um andere solche Innovationen voranzubringen, hat die Bundesregierung am Ende 2019 die Bundesagentur für Springinnovationen (kurz: SPRIND GmbH) nach dem Vorbild der US-amerikanischen Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) gegründet.
 
SPRIND fördert disruptive Technologien und entdeckt und entwickelt Forschungsideen, die das Potenzial zu Sprunginnovationen haben, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und Arbeitsplätze und Wohlstand in Deutschland und Europa zu sichern und zu schaffen.
 
Die Agentur arbeitet im Auftrag der Bundesministerien für Bildung und Forschung sowie für Wirtschaft und Klimaschutz. Sie ist zunächst auf zehn Jahre angelegt und mit rund einer Milliarde Euro ausgestattet. Den Aufsichtsrat bilden zehn Mitglieder aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.
 
Im Herbst 2023 hat der Bundestag zudem das SPRIND-Freiheitsgesetz verabschiedet, welches der Agentur erlaubt, über die Gründung von Tochtergesellschaften oder den Erwerb von Unternehmensbeteiligungen zu entscheiden. Damit wird der Weg von der Idee zum Produkt schneller und flexibler.
 
Innovatoren können jederzeit Projektvorschläge direkt bei SPRIND einreichen. Die geförderten Projekte adressieren ein breites Spektrum an Themen und Herausforderungen unserer Zeit in den Bereichen Gesundheit, Klima- und Umweltschutz, Technologie und Kommunikation. Sie reichen von einem neuartigen Alzheimer-Medikament bis hin zu einer Methode zur Entfernung von Mikroplastik aus dem Wasser.
 
Die Agentur ist der Meinung, dass die besten Ideen oft aus dem Wettbewerb zwischen klugen Köpfen entstehen. Sie nutzt Wettbewerbe zu gesellschaftlichen Herausforderungen als innovatives Finanzierungsinstrument. Die neueste Herausforderung heißt Carbon-to-Value. Sie beschäftigt sich mit der langfristigen Entfernung und Nutzung von CO2 aus der Atmosphäre. Die Teilnehmer des Carbon-to-Value-Projekts erhalten bis zum Ende des mehrjährigen Wettbewerbs am 30. September 2024 bis zu drei Millionen Euro.
 
"Um einen gravierenden Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur zu begrenzen, reicht es nicht aus, zukünftige CO2-Emissionen zu vermeiden und zu reduzieren", erklärt Jano Costard, Challenge Officer bei SPRIND. "Wir wollen neuen Verfahren zum technischen und kommerziellen Durchbruch verhelfen, die CO2 aus der Atmosphäre entfernen und anschließend in wertvollen Produkten langfristig speichern."
 
SPRIND unterstützt die Teilnehmer bei der Weiterentwicklung ihrer Technologien und der Kommerzialisierung ihrer Produkte nicht nur finanziell, sondern auch mit intensivem Coaching und Kontakten zu privatwirtschaftlichen Investoren. So ist sichergestellt, dass sie auch eine Anschlussfinanzierung für ihr weiteres Wachstum erhalten.
 
Innovationen sind heute nicht mehr nur auf einzelne Länder beschränkt. Um global wettbewerbsfähig zu bleiben, ist Zusammenarbeit unerlässlich. SPRIND strebt an, die innovativsten Köpfe aus verschiedenen Ländern so früh wie möglich zusammenzubringen und international zu vernetzen.
 
Kreative Ideen sind die Basis für revolutionäre Innovationen, aber das Wissen aus der Forschung muss in die Praxis umgesetzt werden. Gute Ideen brauchen eine Chance, Nachhaltigkeit braucht gute Ideen und SPRIND unterstützt den Sprung zum Nachhaltigkeitssprint.
 
STAY SuSTAYnable!

Kontakt: Bundesagentur für Sprunginnovationen SprinD GmbH | info@sprind.org | www.sprind.org/de/


Technik | Innovation, 13.02.2024

     
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