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Neue Website erstellen:

5 kritische Punkte bei der Planung

Bei der Planung einer neuen Website gilt es eine Reihe von wichtigen Faktoren zu beachten. Wir stellen Ihnen im Folgenden die fünf kritischsten Punkte vor, auf die Sie Ihr Augenmerk ganz besonders richten sollten. Denn egal, ob Unternehmen, Verein oder Organisation – in der heutigen Zeit ist die online Präsenz unverzichtbar. Mit diesen Tipps und Tricks gelingt das Vorhaben und die Website führt zur Steigerung der eigenen Reichweite. 

© kreatikar, pixabay.com

Inhaltsverzeichnis

  1. Die Struktur der Informationen
  2. Seitenanzahl, wie viele sind relevant?
  3. Navigation der Seiten
  4. Zielsetzung: Welches Ziel hat die Seite?
  5. Zielgruppe definieren

1. Die Struktur der Informationen 

Eine gute Struktur ist essentiell für den Erfolg der Internetseite. Wichtig ist dabei vor allem, dass diese logisch aufgebaut wird und sich potentielle Kunden leicht zurechtfinden. Daher wird im ersten Schritt eine Startseite oder alternativ eine Landingpage aufgebaut, von der aus weiter navigiert wird. Dazu steht eine Hauptnavigation zur Verfügung. Alle Menüpunkte sind dort hinterlegt und Besucher können tiefer in die Website eintauchen. Gerade bei einer neuen Website sollte schon im Vorhinein über eine sinnvolle Struktur nachgedacht werden, die im späteren Verlauf bei Bedarf ausgebaut werden kann. 

Das Layout setzt sich auf jeder Seite aus einem Header, inkl. Navigation, verschiedenen Sektionen sowie einem Footer zusammen. Innerhalb der Sektionen befindet sich der Content, welcher mit einer packenden Überschrift ausgestattet ist und durch Text- und/oder Bildmaterial ergänzt wird. Die Informationen sollten gut und einfach strukturiert sein, die relevantesten Informationen sollten möglichst weit oben stehen. Zusätzlich können Sie durch Verlinkungen auf weitergehende Inhalte verweisen.

Wer die eigene Website erstellen lassen möchte, sollte vor einer Zusammenarbeit mit einer professionellen Agentur nicht zurückschrecken. Wird der Internetauftritt von (echten!) Experten verantwortet, hat dies viele Vorteile und steigert die Erfolgsaussichten. Gerade in Branchen mit hoher Konkurrenz reichen nur grundlegende Website-Kenntnisse und einfache Baukastensysteme nicht aus.
 

2. Seitenanzahl, wie viele sind relevant? 

Essentiell bei einer Website ist nicht die Anzahl der Seiten, sondern ob der Besucher einen Mehrwert erhält. Wird die Suchintention erfüllt, dann verweilt der User auf der Webseite und wendet sich nicht der Konkurrenz zu. Dies wird erreicht, indem die Suchintention der Nutzer analysiert wird. Ist klar, welche Informationen sich die Besucher erhoffen, können die Informationen ausführlich und ansprechend aufbereitet werden. Sinnvoll ist es, sich einen Expertenstatus innerhalb der eigenen Branche zu verschaffen, indem relevante Fragestellungen durch Texte und Bilder beantwortet werden.

Diese Inhalte werden regelmäßig vom Google Algorithmus bewertet, was sich auf das Ranking auswirkt. Wird die Suchanfrage eines Nutzers durch den eigenen Inhalt perfekt bedient, dann wirkt sich das positiv aus. Sollte der Inhalt nicht den versprochenen Mehrwert besitzen, dann sinkt die Verweildauer der User. Nach dem Öffnen der Webseite verschaffen sich die Nutzer einen schnellen Überblick. Entsprechen Layout, Ladegeschwindigkeit, Content und Stil nicht den eigenen Ansprüchen, wird die Webseite schnell wieder geschlossen. Aus diesem Grund ist es wichtig, einen ausgezeichneten ersten Eindruck zu hinterlassen. Die Qualität der Inhalt sollte immer im Vordergrund stehen.

3. Navigation der Seiten

Jeder Internetauftritt benötigt eine gute Navigation, damit sich die Besucher zurechtfinden. Neben der Startseite gehören dazu Seiten wie "Über uns”, dabei werden das Unternehmen oder die Mitarbeiter vorgestellt sowie "Leistungen”, um über das eigene Angebot zu informieren. Ebenfalls lohnen sich themenbezogene Informationen, beispielsweise Ratgeber und ein Bereich für aktuelle Themen, der wie ein Blog geführt werden kann. Durch eine gut durchdachte Navigation kommt der Nutzer schnell zum Ziel und stößt auf die Inhalte, die das eigene Interesse erwecken. Die Suchfunktion nimmt hierfür eine Schlüsselrolle ein. Durch ihre Hilfe können themenrelevante Artikel, Produkte und Dienstleistungen in Sekundenschnelle aufgespürt werden. 

Wichtig für eine Navigation ist ebenso die Gliederung der einzelnen Seiten. Auf jeder Seite sollten das Logo oder der Unternehmensname zu sehen sein, im besten Fall in der linken oberen Ecke. Dieser Bereich wird von Besuchern als erstes wahrgenommen und durch einen Klick auf das Logo gelangen diese wieder zurück zur Startseite. Eine weitere Möglichkeit der Navigation stellen Links auf Unterseiten dar. Verlinkungen im Text können zu verwandten Themen führen und weiterführende Informationen liefern. Mittels Buttons und CTAs ist es weiterhin möglich, das eigene Konto aufzurufen, auf eine Hilfeseite zu kommen oder zum Warenkorb zu gelangen. Ebenso sollte die Hauptnavigation überall auf der Website abrufbar sein. 

Eventuell können über die wichtigsten Kategorien noch weitere Unterseiten aufgerufen werden, dazu lässt sich zum Beispiel eine zweite Navigationsebene implementieren. Dies funktioniert entweder über Dropdown-Menüs oder durch einen Klick auf die Oberkategorie. In Onlineshops lohnt es sich zudem Filter einzubauen, damit sich potentielle Kunden schnell zurechtfinden und das finden, was gesucht wird.

4. Zielsetzung: Welches Ziel hat die Seite? 

Die eigene Website kann viele verschiedene Ziele verfolgen. Die zwei größten Vorteile sind einen größeren Kundenstamm aufzubauen und die eigene Reichweite zu verbessern. Wird nicht direkt über das Internet vertrieben, dann schaffen Sie durch den Internetauftritt Sichtbarkeit im digitalen Umfeld. Das eigene Unternehmen wird schnell gefunden und die Website kann als eine Art Visitenkarte verwendet werden. Durch einen guten Webauftritt werden mehr Menschen auf das eigene Angebot aufmerksam und im besten Fall zu treuen Kunden. Das wirkt sich langfristig – in Form eines gesteigerten Umsatzes – auf das Unternehmen aus. 

Darüber hinaus verbessern Sie durch die Website die Kundenbindung. Es werden nützliche Informationen zur Verfügung gestellt und ein Mehrwert geschaffen. Das eigene Unternehmen wird positiv in Erinnerung behalten. Ebenfalls lassen sich sehr wichtige und aktuelle Informationen an die Besucher heranbringen. Nicht außer Acht gelassen werden sollte, dass über die Internetseite ebenso Mitarbeiter gefunden werden können. Potentielle Bewerber informieren sich auf der Website oder geben aufgrund des Auftritts eine Initiativbewerbung ab.

5. Zielgruppe definieren

© WebwandelJede Website sollte individuell an die eigene Zielgruppe angepasst werden. Sie sollten die Botschaften nicht ziellos im Internet streuen, schließlich gibt es in den meisten Branchen hohe Konkurrenz, gegen die es sich durchzusetzen gilt. Potentielle Kunden müssen gezielt angesprochen werden. Daher werden Informationen zur Verfügung gestellt, die für die definierte Zielgruppe relevant sind. 

Bei der Zielgruppendefinition geht es darum, Probleme, Bedürfnisse und Anforderungen zu erkennen. Daher wird analysiert, wer überhaupt zum Kreis der möglichen Kunden gehört, wie alt die Zielgruppe ist, woher sie kommt, was sie macht, wie hoch das zur Verfügung stehende Budget ist und wieso auf das eigene Angebot zurückgegriffen wird. Dazu sollten Sie Ihre Alleinstellungsmerkmale kenntlich machen und auf der Website herausstellen. 

Um sich Ihre Zielgruppe besser vorzustellen, können Sie fiktive Personen – sogenannte Personas – anlegen: Diese beschreiben Sie dann hinsichtlich Alter, Wohnort, Budget, Beruf und Eigenschaften. Dadurch haben Sie ein Bild vor Augen, für wen die Website erstellt wird.

Technik | Digitalisierung, 12.12.2022

     
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