Biomarke followfood schafft mit neuem Tracking-Code noch mehr Transparenz

Seit diesem Jahr ist followfood außerdem komplett klimaneutral gestellt

  • Erfinder des Tracking-Code geht rund um die Biofach 2021 mit neuer Version an den Start
  • Neben Hersteller und Produktionswegen jetzt auch Ökobilanz integriert
  • Pizzen-Segment wird durch Pizza Big Margherita Bio und Pizza Big Mediterrana Bio ausgebaut
Jürg Knoll, Geschäftsführer followfood, hofft, mit der Weiterentwicklung des Tracking-Codes erneut eine Leuchtturmfunktion in der Lebensmittelbranche einzunehmen, um Veränderungen für noch mehr Umweltschutz zu erreichen. © followfood GmbHFür noch mehr Lebensmitteltransparenz sorgt die nachhaltige Biomarke followfood mit dem weiter entwickelten Tracking-Code auf jeder künftigen Verpackung des Unternehmens aus Friedrichshafen. Der Lebensmittelpionier führte 2007 als erster Lebensmittelhersteller einen Tracking-Code zur Offenlegung von Lieferwegen und Produzenten ein. Jetzt wurde der Tracking-Code um weitere relevante Informationen ergänzt. So kann jede*r Käufer*in die Ökobilanz des jeweiligen Produktes des Unternehmens ablesen und erhält darüber hinaus weitergehende Informationen zum Produkt. Somit schafft followfood eine maximale Transparenz über jedes followfood und followfish Produkt und weist mit einem Klick nach, wie ökologisch und sozial das Unternehmen arbeitet. Der neue Tracking-Code wurde zusammen mit der gemeinnützigen Non-Profit-Klimaschutzorganisation myclimate entwickelt. Seit diesem Jahr ist followfood komplett klimaneutral gestellt.

Lebensmitteltransparenz wird für Verbraucher*innen immer wichtiger bei der Kaufentscheidung. Vor diesem Hintergrund hat der Erfinder des Tracking-Codes diesen entscheidend weiterentwickelt. Konnte man sich bisher darüber informieren, von welchem Produzenten, von welchen Lieferwegen und aus welchem Gebiet das jeweilige Produkt stammt, gibt followfood jetzt noch umfangreichere Informationen weiter. Neben einem optischen Relaunch fließt ab sofort die Ökobilanz jedes Produktes mit ein. Anhand von 16 relevanten Umweltindikatoren wie z.B. Treibhausgase, Wasserressoucenverbrauch, Landnutzung und Versauerung erfolgt zusammen mit dem Beratungsunternehmen myclimate eine Berechnung der Werte. Um diese greifbarer zu machen, wird der ökologische Fußabdruck jedes followfood Produkts mit sieben weiteren Produkten verglichen – etwa Käse, Rindfleisch, Nudeln, Avocado und Tomaten. Darüber hinaus sind weitere Produktinfos, Bilder sowie Rezepte für die jeweiligen Produkte hinterlegt. Zur Vereinfachung der Nutzung wird man über den QR-Code direkt auf die Trackingseite geführt, wo der individuelle Code eingegeben werden kann und alle Informationen zusammengeführt werden.

Kompensiert wird der CO2-Fußabdruck für alle 95 Produkte gleich durch eine Reihe von nationalen und internationalen Projekten, die teils kurzfristig, teils langfristige Wirkung haben. So unterstützt followfood etwa in Nicaragua die nachhaltige Aufforstung und in Madagaskar die nachhaltige Nutzung von Mangroven, um Abholzung und Degradierung zu vermeiden. In Ruanda und Kenia helfen effiziente Kocher dabei, den Lebensraum von Berggorillas zu bewahren und weniger Regenwald abzuholzen. In Deutschland unterstützt followfood etwa die Moor-Renaturierung in Schleswig-Holstein. Seit diesem Jahr ist followfood komplett klimaneutral gestellt und nimmt als ökologischste Food-Marke erneut eine Vorreiterrolle in der Lebensmittelbranche ein. Das Unternehmen investiert dafür 25% des Jahresgewinns von 2019, der bei über 60 Mio. Euro lag.

„Als wir 2007 den Tracking-Code eingeführt haben, träumten wir davon, dass die Offenlegung von Produzenten und Lieferketten die Branche verändert. Das haben wir tatsächlich erreicht. Mittlerweile nutzen viele Lebensmittelhersteller den Tracking-Code für mehr Lebensmitteltransparenz. Für uns war die Weiterentwicklung des Tracking-Codes nur konsequent und natürlich hoffen wir, erneut eine Leuchtturmfunktion in der Lebensmittelbranche einzunehmen, um Veränderungen für noch mehr Umweltschutz zu erreichen", kommentiert Jürg Knoll, Geschäftsführer followfood.

„Je transparenter wir als Marke sind, desto klarer können wir nachweisen, dass followfood es mit ökologischen und sozialen Zielen ernst meint. Und umso glaubwürdiger sind wir. Denn Konsument*innen von Biomarken erwarten zu Recht eine große und überprüfbare Lebensmitteltransparenz. Diese können wir durch den neuen Tracking-Code nun liefern, von dem wir uns wünschen, dass er zum Vorbild für die Branche wird", sagt Julius Palm, Director Sustainability & Innovations bei followfood.

Neue Produkte
Nachdem im Herbst 2020 eine Reihe weitere Produkte etwa im Bereich vegane Tiefkühlprodukte eingeführt hat, erweitert followfood zur digitalen Biofach den Biopizza-Bereich durch zwei neue vegetarische Großformat Pizzen mit je 30 cm Durchmesser:  Die Pizza Big Margherita Bio (440 g) punktet mit Tomatenpüree und Mozzarella. Die Pizza Big Mediterrana Bio (530g) ist mit gegrilltem Gemüse und Mozzarella belegt. Followfood ist Marktführer im Segment der Biopizzen.

Für 2020 rechnet followfood mit einem Gesamtumsatz von über 70 Mio. Euro. Das Wachstum des Unternehmens ist komplett eigenfinanziert. 

followfood GmbH
Die followfood GmbH ist kein herkömmliches Unternehmen, followfood ist eine Bewegung. Für Nachhaltigkeit, Transparenz und einen ehrlichen, respektvollen Umgang mit der Umwelt und Nahrungsmitteln. Das Friedrichshafener Unternehmen produziert und vertreibt mit den Marken followfish und followfood ausgezeichnete und nachhaltige Lebensmittel höchster Qualität. Geprägt durch den Grundgedanken „Folge dem wahren Geschmack" führte das Unternehmen in 2007 als Marktinnovation einen Tracking-Code auf jeder Verpackung ein, mit dem die Konsumenten alle Lieferanten und Beschaffungswege der Produkte und ihrer Bio-Zutaten online abrufen und nachvollziehen können. Seit 2021 fließt auch der ökologische Fußabdruck jedes Produktes in den verbesserten Tracking-Code mit ein. Geschäftsführer der followfood GmbH sind Jürg Knoll und Harri Butsch, der Sitz des Unternehmens liegt in Friedrichshafen. followfood ist seit 2021 klimaneutral gestellt. Der Fair Trade Dosenthunfisch ist sogar bei dm erhältlich – ein Novum für den Drogeriebereich. Mit der Einführung der vegetarischen followfood Bio-Gemüse Anfang 2019, zahlt followfood fünf Cent pro verkaufte Packung in den Bodenretter-Fonds. Mit dem Geld sollen Öko-Landwirte und nachhaltige Landwirtschaft gefördert werden. Pro Jahr sollen mindestens 50 000 Euro aus dem Fonds für entsprechende Projekte ausgeschüttet werden. 2019 wurde followfood mit dem Green Brand Award ausgezeichnet. 

myclimate
Gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft sowie Privatpersonen will myclimate durch Beratungs- und Bildungsangebote sowie eigenen Klimaschutzprojekten die Zukunft der Welt gestalten. Die gemeinnützige Non-Profit-Klimaschutzorganisation berät Unternehmen zu integriertem Klimaschutz mit greifbarem Mehrwert, führt CO2-Bilanzierungen von Unternehmen und Events durch, erstellt Ökobilanzierungen von Produkten und bietet die Möglichkeit der CO2-Kompensation an. Die internationalen myclimate-Klimaschutzprojekte erfüllen höchste Qualitätsstandards und tragen zu den 17 SDGs bei. Darüber hinaus führt myclimate Bildungsangebote für Lernende sowie Unternehmensworkshops durch.

Kontakt: Ingeborg Trampe / trampe communication | presse@followfood.de | www.followfood.de

Wirtschaft | Lieferkette & Produktion, 16.02.2021
     
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