Umwelt | Naturschutz, 01.12.2017
Heidelberg wird „Waldhauptstadt“ 2018
Organisation für nachhaltige Waldbewirtschaftung PEFC würdigt städtisches Engagement
Die Stadt Heidelberg darf sich im Jahr 2018 „Waldhauptstadt" nennen. Die Organisation PEFC verleiht der Stadt diesen Titel für ihr vorbildliches Engagement bei der Bewirtschaftung des Stadtwaldes. Die Bewerbung bei PEFC hatte das Heidelberger Landschafts- und Forstamt eingereicht. PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Das weltweit anerkannte Gütesiegel wurde Heidelberg bereits 2001 verliehen. 2015 kam noch die Zertifizierung als „Erholungswald" hinzu.
„Die Auszeichnung als Waldhauptstadt ist eine tolle Anerkennung für unsere kontinuierliche Arbeit. Rund 40 Prozent der Heidelberger Gemarkungsfläche bestehen aus Wald. Das ist ein Schatz, den wir sehr gewissenhaft pflegen. Der Stadtwald ist ein ökologisches Reservoir, Freizeit- und Erholungsraum und als Holzlieferant auch ein wirtschaftlicher Faktor. Es freut mich sehr, dass wir diesen Titel bekommen, gerade weil wir alle diese Funktionen nachhaltig sicherstellen", freute sich Bürgermeister Wolfgang Erichson.
Ambitioniertes Veranstaltungsprogramm
Heidelberg überzeugte die Jury, die aus hochrangigen Repräsentanten der Wald- und Holzwirtschaft sowie Gewerkschaften und Umweltverbänden besteht, vor allem durch das ambitionierte Veranstaltungsprogramm, das als PEFC-Waldhauptstadt in Angriff genommen werden soll. Zudem gehört Heidelberg zu den deutschlandweit sieben Städten, die zusätzlich zur Zertifizierung ihrer nachhaltigen Waldbewirtschaftung den Erholungswaldstandard von PEFC Deutschland erfüllen. „Im Januar 2018 wird der Staffelstab von der diesjährigen PEFC-Waldhauptstadt Brilon an Heidelberg übergeben und die Urkunde in feierlichem Rahmen überreicht. Im Juli wird Heidelberg dann Austragungsort der Mitgliederversammlung von PEFC Deutschland e.V. und des nächsten „Forum Zertifizierung" sein", blickt PEFC-Geschäftsführer Dirk Teegelbekkers voraus.
Neben dem Titel stiftet PEFC unter anderem 1.000 Forstpflanzen. Diese sollen im Aktionsjahr im Rahmen eines Aktionstages „Waldwandel mit PEFC" ausgebracht werden. Auf einer Wanderung durch den Stadtwald sollen Bürgerinnen und Bürger dabei an drei Stationen unter Anleitung eigenhändig die Bäumchen setzen. Unter dem Arbeitstitel „Das PEFC-Stadtwaldrevier" plant das Landschafts- und Forstamt zudem eine dreiteilige Veranstaltungsreihe für interessierte Bürgerinnen und Bürger, die Stadteilvereine und die städtischen Mitarbeiter. Nach dem Prinzip „Tag der offenen Tür" soll Interessierten dabei die nachhaltige Waldbehandlung erklärt werden.
Hintergrund: Die Stadt Heidelberg bewirtschaftet den Stadtwald seit vielen Jahren nach ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Kriterien vorbildlich und hat für ihre nachhaltige Forstwirtschaft nicht nur das Zertifikat des „Programme for the Endorsement of Forest Certification schemes" (PEFC), sondern auch das Gütesiegel des „Forest Stewardship Council" (FSC) erhalten. Beide Zertifikate bescheinigen einen verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Natur. Etwa vierzig Prozent der Heidelberger Gemarkungsfläche sind bewaldet, rund drei Viertel dieser Waldfläche befindet sich im Eigentum der Stadt Heidelberg. Die Gesamtgröße beträgt über 3.300 Hektar.
Hintergrundinformationen zum Wettbewerb „PEFC-Waldhauptstadt":
Im Rahmen des Wettbewerbs konnten Städte und Gemeinden, die sich in besonderer Form für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung engagieren sowie auf eine langjährige Bewirtschaftung ihrer Wälder nach den PEFC-Standards zurückblicken können, ihre Bewerbung zur PEFC-Waldhauptstadt einreichen. Dem Aufruf folgten insgesamt vier Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland, die neben der PEFC-Zertifizierung des Gemeindewaldes eine Vielzahl an weiteren Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit vorstellten. Die Jury, die aus den Mitgliedern von PEFC Deutschland e.V. bestand und sich somit unter anderem aus Vertretern des Waldbesitzes, der Holzwirtschaft sowie Umweltverbänden und Gewerkschaften zusammensetzte, wählte Heidelberg auf Platz 1. In den vergangenen Jahren durften sich bereits die Städte Augsburg, Rottenburg am Neckar, Freiberg (Sachsen), Ilmenau und Brilon mit dem Titel PEFC-Waldhauptstadt schmücken.
PEFC
PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft.
„Die Auszeichnung als Waldhauptstadt ist eine tolle Anerkennung für unsere kontinuierliche Arbeit. Rund 40 Prozent der Heidelberger Gemarkungsfläche bestehen aus Wald. Das ist ein Schatz, den wir sehr gewissenhaft pflegen. Der Stadtwald ist ein ökologisches Reservoir, Freizeit- und Erholungsraum und als Holzlieferant auch ein wirtschaftlicher Faktor. Es freut mich sehr, dass wir diesen Titel bekommen, gerade weil wir alle diese Funktionen nachhaltig sicherstellen", freute sich Bürgermeister Wolfgang Erichson.Ambitioniertes Veranstaltungsprogramm
Heidelberg überzeugte die Jury, die aus hochrangigen Repräsentanten der Wald- und Holzwirtschaft sowie Gewerkschaften und Umweltverbänden besteht, vor allem durch das ambitionierte Veranstaltungsprogramm, das als PEFC-Waldhauptstadt in Angriff genommen werden soll. Zudem gehört Heidelberg zu den deutschlandweit sieben Städten, die zusätzlich zur Zertifizierung ihrer nachhaltigen Waldbewirtschaftung den Erholungswaldstandard von PEFC Deutschland erfüllen. „Im Januar 2018 wird der Staffelstab von der diesjährigen PEFC-Waldhauptstadt Brilon an Heidelberg übergeben und die Urkunde in feierlichem Rahmen überreicht. Im Juli wird Heidelberg dann Austragungsort der Mitgliederversammlung von PEFC Deutschland e.V. und des nächsten „Forum Zertifizierung" sein", blickt PEFC-Geschäftsführer Dirk Teegelbekkers voraus.
Neben dem Titel stiftet PEFC unter anderem 1.000 Forstpflanzen. Diese sollen im Aktionsjahr im Rahmen eines Aktionstages „Waldwandel mit PEFC" ausgebracht werden. Auf einer Wanderung durch den Stadtwald sollen Bürgerinnen und Bürger dabei an drei Stationen unter Anleitung eigenhändig die Bäumchen setzen. Unter dem Arbeitstitel „Das PEFC-Stadtwaldrevier" plant das Landschafts- und Forstamt zudem eine dreiteilige Veranstaltungsreihe für interessierte Bürgerinnen und Bürger, die Stadteilvereine und die städtischen Mitarbeiter. Nach dem Prinzip „Tag der offenen Tür" soll Interessierten dabei die nachhaltige Waldbehandlung erklärt werden.
Hintergrund: Die Stadt Heidelberg bewirtschaftet den Stadtwald seit vielen Jahren nach ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Kriterien vorbildlich und hat für ihre nachhaltige Forstwirtschaft nicht nur das Zertifikat des „Programme for the Endorsement of Forest Certification schemes" (PEFC), sondern auch das Gütesiegel des „Forest Stewardship Council" (FSC) erhalten. Beide Zertifikate bescheinigen einen verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Natur. Etwa vierzig Prozent der Heidelberger Gemarkungsfläche sind bewaldet, rund drei Viertel dieser Waldfläche befindet sich im Eigentum der Stadt Heidelberg. Die Gesamtgröße beträgt über 3.300 Hektar.
Hintergrundinformationen zum Wettbewerb „PEFC-Waldhauptstadt":
Im Rahmen des Wettbewerbs konnten Städte und Gemeinden, die sich in besonderer Form für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung engagieren sowie auf eine langjährige Bewirtschaftung ihrer Wälder nach den PEFC-Standards zurückblicken können, ihre Bewerbung zur PEFC-Waldhauptstadt einreichen. Dem Aufruf folgten insgesamt vier Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland, die neben der PEFC-Zertifizierung des Gemeindewaldes eine Vielzahl an weiteren Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit vorstellten. Die Jury, die aus den Mitgliedern von PEFC Deutschland e.V. bestand und sich somit unter anderem aus Vertretern des Waldbesitzes, der Holzwirtschaft sowie Umweltverbänden und Gewerkschaften zusammensetzte, wählte Heidelberg auf Platz 1. In den vergangenen Jahren durften sich bereits die Städte Augsburg, Rottenburg am Neckar, Freiberg (Sachsen), Ilmenau und Brilon mit dem Titel PEFC-Waldhauptstadt schmücken.
PEFC
PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft.
PEFC Deutschland e.V. wurde 1999 gegründet und entwickelt die Standards und Verfahren der Zertifizierung, stellt der Öffentlichkeit Informationen bereit und vergibt die Rechte am PEFC-Logo in Deutschland. PEFC ist in Deutschland das bedeutendste Waldzertifizierungssystem: Mit 7,3 Millionen Hektar zertifizierter Waldfläche sind bereits rund zwei Drittel der deutschen Wälder PEFC-zertifiziert
Quelle: PEFC Deutschland e. V.
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