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Fairness - Zum Verständnis von Gerechtigkeit

Ein neuer Dokumentarfilm erforscht unser Verständnis von Gerechtigkeit - ab dem 29.6. im Kino

Warum akzeptieren wir Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit auf so vielen Ebenen? Das ist eine der zentralen Fragen, die der Dokumentarfilm "Fairness - Zum Verständnis von Gerechtigkeit" zu beantworten versucht. Anfänglich mit einigen überraschenden, sozialen Experimenten, die andeuten, dass unsere Bereitschaft ungleiche Systeme zu unterstützen, weit größer ist als wir oft zugeben mögen.
 
Was ist Gerechtigkeit? Und was braucht es, um ein unfaires System zu verändern? © mindjazz picturesWir besuchen verschiedene Länder um zu sehen, wie ganze Wirtschaften verändert wurden, damit sie mit mehr Gerechtigkeit funktionieren. Dieser Dokumentarfilm untersucht unser Verständnis von Gerechtigkeit und was es braucht, um ein unfaires System zu ändern. Dabei werden sowohl Ungleichheiten in den Gebieten Wirtschaft, Politik und Soziales aufgegriffen, um einen Denkanstoß und einen aktuellen Blick darüber zu geben, was Gleichheit tatsächlich für uns bedeutet.
 
Ab dem  29.6.2017 ist der Film in ausgewählten Kinos zu sehen.
 
Alex Gabbay: "Jeder meiner Filme hat seinen Ursprung in einer Frage, die mir persönlich sehr wichtig ist. Im Fall von Fairness – Zum Verständnis von Gerechtigkeit wollte ich herausfinden, ob Menschen von Natur aus fair sind oder ob diese Qualität auf sozialer Konditionierung beruht. Und natürlich auch, ob es eine Folge sozialer Konditionierung ist, dass wir wir in so hohem und groteskem Maß Ungerechtigkeit und gesellschaftliche Ungleichheiten akzeptieren. Während meiner Reisen und meiner Arbeit im Ausland habe ich viele Ungerechtigkeiten beobachtet, aber ich war sehr bestürzt, als ich nach meiner Rückkehr ins UK erkannte, in welcher Weise unsere Absicherungssysteme inmitten steigender sozialer Ungleichheiten zerstört werden. Entstanden ist eine Dokumentation, die unser Verständnis von Fairness erforscht und der Frage nachgeht, wie man ungerechte Systeme verändern kann."

Hintergrund:  
Alex Gabbay ist ein international anerkannter und dekorierter Regisseur, DOP und Produzent im Bereich Dokumentarfilm. Für seine Arbeiten in Afrika, Asien, im Mittleren Osten und Europa für BBC, Al Jazeera, BBC World, Canal+, Arte und ZDF erhielt er 14 internationale Auszeichnungen.

In seinen Arbeiten erzählt er sehr persönliche Geschichten von Menschen, die sich mit den Folgen globaler Entwicklungen konfrontiert sehen. Dafür bereiste Gabbay Afrika, den Mittleren Osten und Asien, wo er auch mehrere Jahre lebte. Vor acht Jahren begann er eine tiefere Auseinandersetzung mit der conditio humana, aus der eine Serie von investigativen Dokumentarfilmen entstand. Die wichtigsten davon sind Just Trial And Error über Bewusstseinsforschung und Love Hate and Everything In Between über die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Empathie. Sein jüngster Film Fairness – Zum Verständnis von Gerechtigkeit hinterfragt unsere Akzeptanz sozialer Ungerechtigkeit und erforscht, warum wir ein so hohes Maß an gesellschaftlichen Ungleichheiten tolerieren.

Kontakt: Elisa May, mindjazz pictures | office@mindjazz-pictures.de| www.mindjazz-pictures.de


Gesellschaft | Pioniere & Visionen, 23.06.2017

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