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Die moderne klimagerechte Küche

Der Austausch der Küche schont nicht nur die Umwelt, sondern auch die eigene Kasse, denn moderne Weißware verbrauchen weit weniger Strom.

Bei der Planung moderner klimaneutraler Häuser ist sie eine Selbstverständlichkeit, doch wie sieht es in älteren Häusern bei der Ausstattung mit einer klimagerechten Küche aus? Der Austausch der Küche schont nicht nur die Umwelt, sondern auch die eigene Kasse, denn moderne Weißware verbrauchen weit weniger Strom.

Neue Weißware schont die Umwelt

Bild: ©istock.com/mtreasureDie wohl bekannteste Maßnahme um eine Küche nach modernen umweltschonenden Standards einzurichten ist der Austausch alter stromfressender Weißware gegen neue Modelle. Im direkten Vergleich lässt sich mit einem neuen A+++-Kühlschrank beispielsweise rund 56 Euro pro Jahr sparen. Auf eine zehnjährige Betriebsdauer gerechnet sind dies bereits 560 Euro. Dazu kommen weitere stromsparende neue Geräte wie z.B. ein neuer Induktionsherd, der gegenüber dem herkömmlichen Herd viel effizienter ist, und eine neue Spülmaschine, die Strom und Wasser zugleich spart. Der geringere Stromverbrauch schont das Portemonnaie und die Umwelt.

Auch bei den Möbeln an die Umwelt denken
In der Küche wird meist eher wenig über die Küchenschränke nachgedacht, die einfach als Teil einer Einbauküche erworben werden. Dabei lässt sich auch hier viel für den Umweltschutz tun, zum Beispiel mit der Wahl massiver Echtholz-Küchenschränke. Möbelhersteller, die ihre Corporate Social Responsibility (CSR) ernst nehmen, achten darauf, dass das Holz aus nachhaltigem Anbau stammt und nicht aus Wildrodungen. Massivholz hat eine längere Lebensdauer als die beliebte Pressspan-Ware der Discount-Möbelhäuser und sieht zudem ausgesprochen attraktiv aus. Die klassische Landhausküche mit einzelnen Massivholz-Buffetschränken liegt ohnehin wieder voll im Trend.

Stromspartipps für die Küche

Langlebige Massivholzmöbel aus nachhaltiger Forstwirtschaft und moderne Weißware der höchsten Energieeffizienzklasse sind die beiden wichtigsten Stützen einer ökologisch einwandfreien klimagerechten Küche. Daneben steckt der Teufel aber auch im Detail. Besondere Aufmerksamkeit sollte dem Herd gewidmet werden: Noch immer wird viel Strom vergeudet, weil beispielsweise für ein einzelnes Frühstücksei ein Topf Wasser langsam auf dem Herd erhitzt wird. Dabei lässt sich ein Frühstücksei heute auch problemlos und weit energiesparender in der Mikrowelle garen. Werden mehrere Frühstückseier für das Familienfrühstück benötigt, ist der Eierkocher die beste Wahl.

Egal ob Kuchen oder Pommes: Fast immer wird das Vorheizen des Backofens empfohlen, das jedoch bei modernen Backöfen völlig überflüssig ist. Diese erhitzen sich innerhalb kürzester Zeit.

Öfter mal lüften
Ein letzter Tipp für die klimaneutrale Küche: Die Heizung kann hier meist getrost ausgeschaltet bleiben. Durch das Kochen und Backen wird genug Wärme für eine angenehme Raumtemperatur um 20°C erzeugt. Nach dem Kochen ist es sinnvoller kurz und kräftig zu lüften, um die Kochgerüche zu vertreiben und zugleich den Raum nicht auskühlen zu lassen. Ein dauerhaft gekipptes Fenster verbraucht nur unnötig Energie in der Küche.


Lifestyle | Einrichten & Wohnen, 23.09.2016
     
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