Ein Ministerium geht in die Zukunft

Österreich geht die Herausforderungen der digitalen Zukunft aktiv an

Das österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) tritt als Fördergeldgeber, Treiber und Unterstützer massiv in Erscheinung. Es entwickelt Förderprogramme, schüttet Förderungen aus, treibt Strategien voran oder unterstützt Themen. So fungiert das Ministerium als Fördergeldgeber im Forschungsförderungsprogramm „IKT der Zukunft", agiert als Treiber digitaler Entwicklung etwa durch die Gründung der Plattform „Industrie 4.0" und unterstützt die Anwendung von IKT in Unternehmen, die ihm zuzurechnen sind, wie zum Beispiel den ÖBB, die ihre Züge mit WLAN ausstatten.
 
Arbeit, Produktion und die gesamte Wirtschaft stehen vor tiefgreifenden Änderungen. Die steuernde Hand der Politik ist hier gefragt. © shutterstock.com: PressmasterDie Breitbandmilliarde
Doch das ist noch nicht alles: In seiner Breitbandstrategie stellt es eine Milliarde Euro an Fördergeldern zur Verfügung („Breitbandmilliarde"), mit denen die digitale Kluft zwischen Stadt und Land geschlossen werden soll. Vier Infrastrukturförderungsprogramme dienen dabei als Triebfeder für Investitionen. Bislang sind bereits rund 650 Millionen Euro an Förderungen ausgeschrieben.
 
Industrie 4.0
Die FTI-Initiative „Produktion der Zukunft" fördert anspruchsvolle Schlüsseltechnologien und fokussiert auf die Digitalisierung der österreichi­schen Produktion. Allein im Bereich Industrie 4.0 inves­tiert das bmvit jährlich rund 185 Millionen Euro in Forschungs­förderungen.
 
Mobilität und Transport der Zukunft
Für den Aufbau von Forschungs-Testumgebungen, Tests sowie Forschung und Entwicklung im Bereich automatisiertes Fahren flossen im Zeitraum 2016 bis 2018 zwanzig Millionen Euro. Zusätzlich wurden Automatisierungsprojekte in den Themenfeldern Personenmobilität, Gütermobilität, Verkehrsinfrastruktur und Fahrzeugtechnologien gefördert.
Um auch die technologische Weiterentwicklung in der Luftfahrt voranzutreiben und die österreichische Luftfahrt auf dem Weg ins digitale Zeitalter zu begleiten, investiert das Ressort mit dem Förderprogramm „Take Off" bis 2020 mehr als 50 Millionen Euro in Luftfahrtprojekte.
 
Weltraumforschung
Seit 2002 verfügt Österreich über ein eigenes Weltraumprogramm namens „ASAP", Austrian Space Applications Programme. Das Programm unterstützt österreichische Unternehmen und Forschungsinstitute und vergibt jährlich acht Millionen Euro an Fördermitteln. Insgesamt investiert das bmvit rund 70 Millionen Euro im Jahr in Weltraumforschung.
 
Energienetz der Zukunft
Das Ressort hat die Technologie-Plattform „Smart Grids Austria" mitbegründet und eine Roadmap dafür entwickelt. Des Weiteren veranstaltet es die „Smart Energy Systems Week" und fördert das Forschungs- und Technologieprogramm „Stadt der Zukunft". Die „Aspern Smart City Research" wurde 2016 beim Smart City Expo World Congress als bestes Smart Project weltweit ausgezeichnet.
 
Demografischer Wandel
Das bmvit ist auch an zwei Programmen beteiligt, die das Leben der älteren Menschen in ihrem Zuhause so lange wie möglich unterstützen sollen: das europäische Forschungs- und Entwicklungsprogramm „AAL" (Active and Assisted Living) und das nationale Programm „benefit".
Zum „AAL" steuert das Ministerium rund zwei Millionen Euro bei. Weitere 2,5 Millionen Euro werden jährlich für das nationale Programm „benefit" zur Verfügung gestellt.
 
Digitalisierung verlangt und bringt mehr Sicherheit
Das Sicherheitsforschungsprogramm „KIRAS" soll zur Erhöhung der Sicherheit Österreichs und seiner gesamten Bevölkerung beitragen. Zentraler Grundsatz ist dabei eine enge Verschränkung zwischen technologischer und geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlicher (GSK-)Forschung in jedem Projekt.
Erfolgreiche KIRAS Projekte sind beispielsweise „Future Border Control" (FBC), „FastPass" oder die Studie „CybSiVerkehr" (Cybersicherheit für zukünftige Verkehrssys­teme).
 
Mehr Info zu den Aktivitäten des bmvit finden Sie in der Broschüre „Angekommen in der Zukunft" und unter www.bmvit.gv.at
 
Dieser Beitrag ist mit der freundlichen Unterstützung des Österreichischen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie entstanden. Entgeltliche Einschaltung.
 
Von Fritz Lietsch

Gesellschaft | Megatrends, 10.04.2018
Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 01/2018 - Digital in die Zukunft? Tierische Geschäfte! erschienen.
     
Cover des aktuellen Hefts

Systemwandel - wie wird die große Transformation zur Realität?

forum Nachhaltig 04/2021 stellt sich grundlegenden Fragen zur Veränderung

  • Bildung & SDG
  • Gesellschaft & Politik
  • Finanzen & Klimaschutz
  • Kreislaufwirtschaft & Lieferketten
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
06
DEZ
2021
Bundespreis Ecodesign 2021
Preisverleihung
online
22
JAN
2022
Wir haben es satt!-Demo - Neustart Agrarpolitik jetzt!
#WHES22: Auf die Straße für Bauernhöfe, Tiere und das Klima
10117 Berlin
Alle Veranstaltungen...

Gemeinsam ist es Klimaschutz

natureOffice nimmt Sie mit auf die Reise durch den Klimakosmos - gleich YouTube-Kanal abonnieren und Baum pflanzen!

Klima

Die Energiewende mit Hirnschmalz lösen
So geht Energiewende: Auf dem Gelände einer stillgelegten Kartonagenfabrik im Norden von Trier entsteht Zug um Zug der Energie- und Technikpark Trier.
B.A.U.M. Insights
Hier könnte Ihre Werbung stehen! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot

Jetzt auf forum:

Innovatives Ladegerät für E-Autos gewinnt zwei Preise

GROHE verstärkt Nachhaltigkeitsbemühungen im Zuge von COP26

Brita veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2020

Deutscher Nachhaltigkeitspreis Architektur für "Einfach Bauen"

#Overcome

Deutscher Nachhaltigkeitspreis für zukunftsweisendes Design vergeben

Der große Preisregen

Green Response Study von Essity

  • Global Nature Fund (GNF)
  • TourCert gGmbH
  • B.A.U.M. e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • PEFC Deutschland e. V.
  • VDMA Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence
  • Telefónica Germany GmbH & Co. OHG
  • Verka VK Kirchliche Vorsorge VVaG