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Deutschlands Preis für grüne Gründer:

Geschäftsmodelle für die Next Economy ausgezeichnet

Gestern Abend wurden die Sieger des ersten Next Economy Awards ausgezeichnet. Im Anschluss an einen Live-Pitch der 13 nominierten Startups wählte die Expertenjury vor Ort die NEA-Sieger aus. Sie wurden im Rahmen des 8. Deutschen Nachhaltigkeitstages im MARITIM Hotel Düsseldorf geehrt. Fritz Lietsch, Chefredakteur des forum Nachhaltig Wirtschaften moderierte die Konferenz zum Next Economy Award.
 
Die Sieger des ersten Next Economy Awards wurden im Rahmen des 8. Deutschen Nachhaltigkeitstages im MARITIM Hotel in Düsseldorf geehrt. © Next Economy AwardIn der Kategorie „Food" überzeugte Apisystems, in der Kategorie „Renewables" setzte sich Aquakin durch, DexLeChem ist Sieger der Kategorie „Resources" und den NEA in der Kategorie „Digitality" erhielt Design for Circularity. Den Honorary Award verlieh die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. an Viva con Agua-Gründer Benjamin Adrion. Am ersten Wettbewerb für grüne Gründer haben sich 175 junge Unternehmen beteiligt.
 
13 Startups, die mit ihren Geschäftsmodellen für soziale und ökologische Verbesserungen sorgen, traten gestern in einem Live-Pitch vor der Expertenjury des NEA gegeneinander an. „Heute haben wir Ideen für die Welt von morgen ausgezeichnet. Mit dem Next Economy Award geben wir "grünen Gründern" Rückenwind und uns allen Impulse für bisher Ungedachtes oder neu Gedachtes," sagt Initiator Stefan Schulze-Hausmann.
 
Juryvorsitzender Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, zieht nach dem Live-Pitch als Fazit: „Neugier und Engagement für Nachhaltigkeit haben die Jury sehr beeindruckt. Man sieht, Nachhaltigkeit lebt vom Veränderungswillen und der Kompetenz, das auch zu tun. Alle Ideen der jungen Unternehmer/innen haben das Potenzial, vervielfältigt und vergrößert zu werden. Und sie hätten es verdient."
 
In der Kategorie „Food" überzeugte Apisystems mit einer „Bienensauna", die Schädlingen durch Wärme im Bienenstock zu Leibe rückt. Das Münchener Startup setzt eine für die Tiere und die Umwelt unbedenkliche Behandlungsmethode ein und leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und der Ernährungssicherung. Sieger in der Kategorie „Renewables" ist der Anbieter von Kleinstwasserkraftwerken Aquakin. Das junge Unternehmen aus Fürth möchte mit eigens entwickelten Mini-Kraftwerken jedem Menschen die nachhaltige Erzeugung regenerativer Energie ermöglichen. In der Kategorie „Resources" hat das auf umweltfreundliche Produktionsprozesse für die chemisch-pharmazeutische Industrie spezialisierte Unternehmen DexLeChem überzeugt. Das Berliner Startup treibt mit einem eigens patentierten Verfahren die „grüne Chemiewende" voran. Den NEA in der Kategorie „Digitality" erhält das Startup Design for Circularity, das online verfolgbare Textilkreisläufe für Modelabels schafft. Gründerin Ina Budde hat ein System für einen geschlossenen Materialkreislauf entwickelt und möchte der Modeindustrie zu einer zirkulären, nachhaltigen Zukunft verhelfen.
 
Im Rahmen der NEA-Verleihung wurden auch die Gewinner des ersten KUER Gründungswettbewerbs ausgezeichnet. Den ersten Platz belegt hoverStorage (Gründer: Jens Diepenbruck, Dr. Tobias Bruckmann, Arnim Spengler), zweiter Sieger ist Trucksack (Gründer: Abdullah Jaber, Mohamed Fezazi, Mugahid Mazyek) und den dritten Platz belegt Trinkkost (Gründer: Gennadi Schechtmann, Stefan Wickler, Timon Ortloff).
 
Der Preis fördert junge Ideen und Konzepte für Unternehmen in den Bereichen Klima, Umwelt, Energie und Ressourcenschonung (KUER). Ausrichter ist seit 2014 die Startbahn Ruhr GmbH, gefördert wird der Preis durch die Europäische Union und das nordrhein-westfälische Umweltministerium. Die NEA-Sieger erhalten Sachleistungen im Wert von je rund 25.000 Euro, die individuell auf die Branchen der Preisträger zugeschnitten werden. Sie stellen sich beim Deutschen Nachhaltigkeitstag etablierten Unternehmern, Kapitalgebern, Medienvertretern und Gästen aus Politik, Forschung und Zivilgesellschaft vor.
 
Mehr Informationen unter www.nexteconomyaward.de
 
Quelle: Büro Deutscher Nachhaltigkeitspreis, Nicola Roeb | www.nachhaltigkeitspreis.de


     
        
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