Gesellschaft | Pioniere & Visionen, 15.09.2015
Deutschlands Vorbilder der Nachhaltigkeit nominiert
Die Preisverleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreis findet am 27. November 2015 in Düsseldorf statt.
Die Finalisten im Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2015
stehen fest: Die Expertenjury hat 15 Unternehmen und 9 Städte für die renommierte Auszeichnung
nominiert. Sie wird zum achten Mal von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in
Zusammenarbeit mit der Bundesregierung vergeben. Die Preisverleihung findet am 27. November 2015 im
Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf statt.
Juryvorsitzender Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, zieht
als Resümee aus dem diesjährigen Wettbewerb: „Der DNP 2015 zeigt: Der Erfolgsfaktor Nachhaltigkeit wird
deutlicher. Anforderungen an die Unternehmen - zum Beispiel zur Berichterstattung und dem Lieferketten-
Management - helfen dem Wettbewerb. Und: Dennoch bleibt viel zu tun, um „Nachhaltigkeit – Made in
Germany" zum Mainstream zu machen."Als „nachhaltigste Großunternehmen" wurden der Chemiekonzern BASF, der Armaturenhersteller Grohe, das
Rohstoffunternehmen Remondis und der Heiztechnik-Vorreiter Vaillant nominiert. Die Finalisten mittlerer
Unternehmensgröße sind der Bionahrungsmittel-Vorreiter Lebensbaum Ulrich Walter, eines der größten
virtuellen Kraftwerke Deutschlands, die Next Kraftwerke, und Rinn Beton- und Naturstein. Unter den
Kleinunternehmen setzten sich der Bio-Getreidepionier Bohlsener Mühle, der Druckluft-Spezialist Mader und
der Recycling- und Recommerce-Experte ReBeam durch. „Deutschlands nachhaltigste Marken" sind die
Andechser Molkerei, die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) und der Outdoor-Spezialist VAUDE. Der
Sonderpreis „Ressourceneffizienz" geht an BASF, den Technologiekonzern Robert Bosch oder den
Oberflächenveredler Voigt & Schweitzer.
Nominiert als „Deutschlands nachhaltigste Großstädte" sind Karlsruhe, Nürnberg und Recklinghausen.
Finalisten unter den Städten mittlerer Größe sind das sächsische Delitzsch, Esslingen am Neckar und
Kempten im Allgäu. Unter den Kleinstädten und Gemeinden setzten sich die niedersächsische Samtgemeinde
Barnstorf, die Gemeinde Dornstadt im baden-württembergischen Alb-Donau-Kreis und die Nordseeinsel Juist
durch. „Die nominierten Städte haben das Potenzial von Energieeffizienz, Klimaschutz und erneuerbaren
Energien erkannt. Sie machen auf kreativen Wegen Nachhaltigkeit zum Leitgedanken städtischen Handelns.
Dabei beziehen sie die Bürgerinnen und Bürger vorbildlich in ihre Strategien mit ein," kommentiert
Jurymitglied Regine Günther, Fachbereichsleiterin Klimaschutz und Energie des WWF Deutschland. Zur
Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsprojekte erhalten die Sieger von der Allianz Umweltstiftung eine projektgebundene
Fördersumme von jeweils 35.000,- Euro.
Mehr Informationen unter www.nachhaltigkeitspreis.de
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