66 seconds for the future - forum zeigt Zukunftsgestalter:innen und Nachhaltigkeitspionier:innen

Nachhaltigkeit, eine „innere“ Angelegenheit

Alle reden von Nachhaltigkeit: CEOs, CSR-Beauftrage, Marketingleiter, und auch beim Einkauf steht Green Procurement längst auf der Agenda.

Aber was sagen die Mitarbeiter? Welche Relevanz hat das Thema in ihrem Arbeitsalltag und inwieweit ist es in ihren Köpfen verankert? Und ist die nachhaltige Botschaft des Unternehmens auch ihre Botschaft?

Wer Nachhaltigkeit will, braucht den Konsens und die Anstrengung aller – Bottom-up und Top-down. Denn Sustainability ist keine strategische Fußnote. Sie geht mit Modellierungsprozessen einher, die ein Unternehmen grundlegend verändern können – von der Beschaffung über die Produktion bis in die Verwaltung. Insofern ist Nachhaltigkeit auch ein didaktischer Auftrag, Mitarbeiter für diesen Prozess zu loyalisieren, sie als aktive Fürsprecher und Multiplikatoren zu gewinnen.

Wie kann ein Unternehmen angesichts der Komplexität einer nachhaltigen Gesamtstrategie möglichst schnell einen „allgemeinen Konsens" herstellen und seine Haltung adäquat nach innen transportieren? Am besten über eine Maßnahme, die beides ist: Kommunikationsmedium und ein alltägliches, nachhaltiges Gebrauchsprodukt; wie Papier, genauer gesagt Recyclingpapier. Hergestellt aus Sekundärrohstoffen signalisiert Recyclingpapier seitens der Anwender einen verantwortlichen Umgang mit Ressourcen. Mit Recyclingpapier gibt ein Unternehmen seinen Mitarbeitern ein griffiges Statement an die Hand, das hinsichtlich Umwelt- und Klimaschutz einen hohen Bekanntheitsgrad und Glaubwürdigkeit genießt.

Recyclingpapier gehört zu den etablierten Lösungen für Nachhaltigkeit. Es lässt sich leicht in die Unternehmensstruktur implementieren. Und solange das papierlose Büro eine Vision bleibt, tragen Nutzer von ressourcenschonendem Papier zum Erhalt der Ökobalance bei. „Papier ist ein im wahrsten Sinne des Wortes greifbares Medium, das täglich durch die Hände nahezu aller Mitarbeiter geht", so Ulrich Feuersinger, Geschäftsführer von Steinbeis Papier, einem der europäischen Marktführer für grafische Recyclingpapiere aus 100 Prozent Altpapier und bekannt für seine besonders umweltfreundlichen Produktionsprozesse. „Trotz Digitalisierung in vielen Bereichen liegt alleine der Verbrauch von Büropapier in Deutschland pro Jahr bei ca. 595.000 Tonnen und ist somit immer noch eines der meist genutzten Kommunikationsmittel."

Bessere Umweltbilanz, verantwortlicher Umgang mit Ressourcen, Schutz von Wäldern und Klima, hohes Leistungsniveau – all das vereint die Generation moderner Umweltpapiere in Beschaffung, Herstellung und Qualität. Als alltagstaugliches und massenfähiges Instrument für Umwelt- und Klimaschutz fügt sich Recyclingpapier ein in die nachhaltige Strategie eines jeden Unternehmens. Es ist der ideale Kanal, einen kommunikativen Anstoß nach innen zu geben, z. B. über ein Rundschreiben an die Mitarbeiter auf Recyclingpapier, in dem das Unternehmen seinen verantwortlichen Umgang mit Ressourcen kommuniziert. Damit schafft es einen haptischen und wahrnehmbaren Wert für Nachhaltigkeit.


Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 04/2014 - Green Tech als Retter der Erde erschienen.



     
        
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