Umwelt | Ressourcen, 15.01.2014
Batterieentsorgung in Deutschland ab Januar neu aufgestellt
Grüne Behälter werden ergänzt durch gelbe Boxen für Hochenergiebatterien
Seit dem 1. Januar 2014 wird in Deutschland sukzessive ein neuer Sicherheitsstandard für die Batterieentsorgung eingeführt. Die grünen Sammelbehälter, in denen sowohl Batterien als auch Akkus fachgerecht entsorgt werden können, sind heute überall zu finden: Mehr als 170.000 Rückgabestellen gibt es inzwischen deutschlandweit - und die grüne Sammelbox ist zum Synonym für Batterierecycling geworden.
"Ab diesem Jahr wird bundesweit, vorrangig im Fachhandel, nun auch der gelbe Sammelbehälter eingeführt und mit ihm ein vollkommen neuer Sicherheitsstandard für die Batterieentsorgung", sagt Georgios Chryssos, Vorstand der Stiftung GRS Batterien, die 1998 von den Firmen Duracell, Energizer, Panasonic, Philips, Saft, Sanyo, Sony, Varta und dem Zentralverband der Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI) gegründet wurde. Seit In-Kraft-Treten der Batterieverordnung am 1. Oktober 1998 übernimmt das Non-Profit-Unternehmen die (für den Verbraucher unentgeltliche) Batterierücknahme und -entsorgung in Deutschland.
Der Hintergrund für die Einführung des neuen Sicherheitsstandards:
Leistungsstarke Batteriesysteme finden immer mehr Verwendung in allen Lebensbereichen. Vom Smartphone bis hin zum Akkuschrauber - in vielen Geräten stecken heute sogenannte Hochenergiebatterien, die sowohl die Rücknahme als auch die Verwertung vor zunehmend höhere sicherheitstechnische Anforderungen stellen. Und der Marktanteil von Hochenergiebatterien nimmt weiterhin zu. Aktuellen Statistiken zufolge hat sich in den vergangenen Jahren der Gerätebatteriemix zugunsten sogenannter Sekundärbatterien (Akkus, die nach Gebrauch über ein Ladegerät mit neuer Energie versorgt werden) verändert. Zudem ist innerhalb dieser Akkusysteme der Marktanteil von Lithiumbatterien sehr stark gewachsen. So sind mittlerweile rund 2/3tel (63%) aller Sekundärsysteme Lithiumsysteme. 1999 waren es noch 10 Prozent.
Georgios Chryssos: "Betrachtet man das Gewicht der jährlich abverkauften Lithiumsysteme, so kann von 1999 bis 2012 allein bei Gerätebatterien eine Verzwanzigfachung - auf 6.384 Tonnen - festgestellt werden. Allein in den vergangenen drei Jahren konnten wir hier noch einmal eine Verdoppelung von 3.126 auf 6.384 Tonnen beobachten."
Neues Sicherheitskonzept für Hochenergiebatterien
Um auch in Zukunft eine sichere Sammlung und Entsorgung in Deutschland gewährleisten zu können, hat GRS Batterien daher frühzeitig reagiert und - auf Grundlage eines zweijährigen Forschungs- und Entwicklungsprojektes - einen neuen Standard für die Erfassung von Altbatterien entwickelt. Mit Beginn des kommenden Jahres wird dieser nun bundesweit eingeführt. Altbatterien werden bei der Rücknahme künftig in drei Sicherheitsklassen differenziert:
Über GRS Batterien
Die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS Batterien) ist verantwortlich für die bundesweite Sammlung, Sortierung und Wiederverwertung von gebrauchten Batterien. GRS Batterien wurde 1998 gegründet und übernimmt die für den Verbraucher unentgeltliche Batterierücknahme und -entsorgung in Deutschland. Dazu gehört auch die Anzeige der Marktteilnahme beim Umweltbundesamt. Mittlerweile ist die Stiftung für die Produkte von mehr als 2.500 Batterieherstellern und -importeuren verantwortlich. Die Hersteller von GRS Batterien brachten 2012 fast 33.000 Tonnen Batterien und Akkus in Verkehr, das sind mehr als 1,4 Milliarden Stück. Zur Erfüllung der Rücknahmeverpflichtung hat GRS Batterien deutschlandweit und flächendeckend mehr als 170.000 Rückgabestellen eingerichtet, davon allein 140.000 im Handel. Die aktuelle Sammelquote beträgt 43,6 %. Nahezu alle zurückgenommenen Batterien werden verwertet.
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Ergänzend zu den bisherigen grünen Sammelbehältern, gibt es nun gelbe Boxen für Hochenergiebatterien. |
Der Hintergrund für die Einführung des neuen Sicherheitsstandards:
Leistungsstarke Batteriesysteme finden immer mehr Verwendung in allen Lebensbereichen. Vom Smartphone bis hin zum Akkuschrauber - in vielen Geräten stecken heute sogenannte Hochenergiebatterien, die sowohl die Rücknahme als auch die Verwertung vor zunehmend höhere sicherheitstechnische Anforderungen stellen. Und der Marktanteil von Hochenergiebatterien nimmt weiterhin zu. Aktuellen Statistiken zufolge hat sich in den vergangenen Jahren der Gerätebatteriemix zugunsten sogenannter Sekundärbatterien (Akkus, die nach Gebrauch über ein Ladegerät mit neuer Energie versorgt werden) verändert. Zudem ist innerhalb dieser Akkusysteme der Marktanteil von Lithiumbatterien sehr stark gewachsen. So sind mittlerweile rund 2/3tel (63%) aller Sekundärsysteme Lithiumsysteme. 1999 waren es noch 10 Prozent.
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Neues Sicherheitskonzept für Hochenergiebatterien
Um auch in Zukunft eine sichere Sammlung und Entsorgung in Deutschland gewährleisten zu können, hat GRS Batterien daher frühzeitig reagiert und - auf Grundlage eines zweijährigen Forschungs- und Entwicklungsprojektes - einen neuen Standard für die Erfassung von Altbatterien entwickelt. Mit Beginn des kommenden Jahres wird dieser nun bundesweit eingeführt. Altbatterien werden bei der Rücknahme künftig in drei Sicherheitsklassen differenziert:
- Herkömmliche Batterien,
- Hochenergiebatterien und
- Beschädigte Hochenergiebatterien.
Über GRS Batterien
Die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS Batterien) ist verantwortlich für die bundesweite Sammlung, Sortierung und Wiederverwertung von gebrauchten Batterien. GRS Batterien wurde 1998 gegründet und übernimmt die für den Verbraucher unentgeltliche Batterierücknahme und -entsorgung in Deutschland. Dazu gehört auch die Anzeige der Marktteilnahme beim Umweltbundesamt. Mittlerweile ist die Stiftung für die Produkte von mehr als 2.500 Batterieherstellern und -importeuren verantwortlich. Die Hersteller von GRS Batterien brachten 2012 fast 33.000 Tonnen Batterien und Akkus in Verkehr, das sind mehr als 1,4 Milliarden Stück. Zur Erfüllung der Rücknahmeverpflichtung hat GRS Batterien deutschlandweit und flächendeckend mehr als 170.000 Rückgabestellen eingerichtet, davon allein 140.000 im Handel. Die aktuelle Sammelquote beträgt 43,6 %. Nahezu alle zurückgenommenen Batterien werden verwertet.
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