Umwelt | Ressourcen, 18.11.2013
Europäische Woche der Abfallvermeidung: 16. bis 24. November
Über 170 Aktionen im gesamten Bundesgebiet
Knapp 550 Kilogramm Müll produziert jeder Deutsche pro Jahr. Seit Jahren steigt die Pro-Kopf-Müllproduktion, trotz zahlloser Wege, Abfall im eigenen Alltag kreativ zu vermeiden. Einige dieser Ideen stellt der NABU, gemeinsam mit mehr als 100 Stadt- und Kreisverwaltungen, Entsorgungsunternehmen, Verbraucherzentralen, Hochschulen und Umweltinitiativen, in der Europäischen Woche der Abfallvermeidung vor.
Bundesweit finden vom 16. bis 24. November mehr als 170 Aktionen statt. Schwerpunkt ist in diesem Jahr das Prinzip "Re-Use", die Wiederverwendung und Weiternutzung von Elektrogeräten, Kleidung oder Möbeln. In Erfurt und Witten werden beispielsweise alte Möbel aufgepeppt, in Troisdorf und Simmern treffen sich Bürger in "Repaircafés". Mitmach-Aktionen, wie in Straubing, laden dazu ein, aus vermeintlichem Müll Kreatives zu gestalten.
In Hamburg, Frankfurt (Oder) und weiteren Städten können Plastiktüten gegen Stoffbeutel getauscht werden. Und auch das Thema Lebensmittelverschwendung steht in diesem Jahr in vielen Städten im Fokus. So zum Beispiel in Koblenz, wo aus Resten ganze Menüs gekocht werden. Darüber hinaus klären die Verbraucherzentralen in Nordrhein-Westfalen auf, wie Ein- und Mehrwegflaschen gekennzeichnet sind. Denn noch immer fällt jedem Zweiten die Unterscheidung schwer. Auch für Schulen und Kindergärten sind zahlreiche Angebote geplant.
Kooperationspartner des NABU
Der NABU arbeitet bereits seit mehreren Jahren mit Partnern aus der Wirtschaft zusammen. Über Gespräche und Meinungsaustausch wird das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Motive und Handlungszwänge des anderen gefördert. In der Zusammenarbeit mit Unternehmen sieht der NABU eine weitere Chance umwelt- und naturschutzpolitische Ziele zu erreichen.
REMONDIS
Die Produkte und Erzeugnisse, die unsere Gesellschaft herstellt, müssen wiederverwendbar und recycelbar sein. Ressourcen- und Klimaschutz sind auch erklärtes Ziel der REMONDIS AG & Co. KG. Gemeinsam wollen die Kooperationspartner dafür weltweit Abfallkreisläufe schließen. Mehr...
REWE Group
Die REWE Group hat den Anspruch, ihre Eigenmarkenprodukte auch im Hinblick auf Nachhaltigkeitsaspekte kontinuierlich weiterzuentwickeln. Gemeinsam prüfen und kennzeichnen NABU und die REWE Group Produkte, die einen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen leisten. Mehr...
IKEA Deutschland
Der NABU berät IKEA Deutschland in Umweltfragen, wie Energie, Mobilität und Rücknahmesystemen. Außerdem gibt es eine enge Zusammenarbeit im Rahmen des IKEA Umwetltags zwischen NABU-Gruppen und IKEA-Hausern. Mehr...
Volkswagen
NABU und Volkswagen arbeiten im Rahmen einer langfristig angelegten Kooperation seit einigen Jahren eng zusammen. Die Partner haben sich zum Ziel gesetzt, zur Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung eigene konstruktive Beiträge zu leisten. Mehr...
weitere Partner: Gemeinsam für Mensch und Natur
Die Pro-Kopf-Menge der Deutschen beim Müll produzieren steigt seit Jahren an, obwohl es mittlerweile Wege gäbe nachhaltiger zu haushalten. |
In Hamburg, Frankfurt (Oder) und weiteren Städten können Plastiktüten gegen Stoffbeutel getauscht werden. Und auch das Thema Lebensmittelverschwendung steht in diesem Jahr in vielen Städten im Fokus. So zum Beispiel in Koblenz, wo aus Resten ganze Menüs gekocht werden. Darüber hinaus klären die Verbraucherzentralen in Nordrhein-Westfalen auf, wie Ein- und Mehrwegflaschen gekennzeichnet sind. Denn noch immer fällt jedem Zweiten die Unterscheidung schwer. Auch für Schulen und Kindergärten sind zahlreiche Angebote geplant.
Kooperationspartner des NABU
Der NABU arbeitet bereits seit mehreren Jahren mit Partnern aus der Wirtschaft zusammen. Über Gespräche und Meinungsaustausch wird das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Motive und Handlungszwänge des anderen gefördert. In der Zusammenarbeit mit Unternehmen sieht der NABU eine weitere Chance umwelt- und naturschutzpolitische Ziele zu erreichen.
REMONDIS
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