Umwelt | Umweltschutz, 06.05.2011
Lifetime Achievement Award
Rainforest Alliance Co-Gründer Chris Wille für sein Lebenswerk ausgezeichnet
Chris Wille (64), Co-Gründer und Chef der Landwirtschaftssparte der unabhängigen Naturschutzorganisation Rainforest Alliance, ist für sein Lebenswerk von der Zeitschrift Ethical Corporation mit dem Lifetime Achievement Award ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand am Abend des 3. Mai 2011 in London statt.
Ethical Corporation mit Sitz in London ist die weltweit führende journalistische Plattform für Nachhaltigkeitsthemen. Zu ihr gehört das Ethical Corporation Magazine. Zudem unterhält sie ein Forschungsinstitut und führt Kongresse sowie andere Veranstaltungen durch.
Chris Wille gehöre zu den "stillen Helden des Umweltschutzes", heißt es in der Festrede anlässlich der Preisverleihung. Er habe mehr als viele andere Aktivisten dafür getan, dass Umweltschutz und Wirtschaft verstärkt Hand in Hand gingen. Weil - so die Überzeugung von Chris Wille - ganzheitliche Lösungen nur im konstruktiven Miteinander entstünden. So stehe Wille hinter der Entwicklung der globalen "Goldstandards" für nachhaltige Land- und Forstwirtschaft und Tourismus. Wille hat selbst immer angemahnt, dass aus Sicht des Naturschutzes viel zu lang Standards fehlten, die dem Schutz von Arbeitern und ihren Familien genauso viel Gewicht beimessen wie dem Schutz der Natur. "Ohne Chris Wille würden ganzheitliche Nachhaltigkeitsstandards bis heute entweder fehlen, oder sie wären zumindest signifikant schwächer", so Laudator Brendan May, Redakteur für Ethical Corporation. Chris Wille sei der lebende Beweis dafür, dass sich Ideale und das konsequente Arbeiten an realitätsgerechten Lösungen nicht ausschlössen.
Bevor es Chris Wille 1990 nach Costa Rica zog, zeichnete er als Vice President bei der National Audubon Society in New York verantwortlich und wirkte als Redakteur bei der National Wildlife Federation in Washington, D.C. Für die U.S. Umweltschutzbehörde und das Guam Department of Wildlife Conservation entwarf er Bildungsprogramme zum Umweltschutz, die sich auch an den Verbraucher wandten. Außerdem nahm er an Forschungsprojekten in den Fachgebieten Meeresbiologie und Ornithologie teil. Er gestaltete, leitete und produzierte ferner ein preisgekröntes TV-Format für das Oklahoma Department of Wildlife Conservation.
Chris Wille ist heute nicht nur Leiter des "Rainforest Alliance Sustainable Agriculture Programme", also des Zertifizierungsprogramms der Rainforest Alliance für nachhaltige landwirtschaftliche Produktion. Er zeichnet auch für die Entwicklung dieses Programms verantwortlich wie auch für die Entstehung und Gründung des Sustainable Agriculture Network (SAN). Das SAN verkörpert einen Zusammenschluss der führenden lateinamerikanischen Naturschutzgruppen. Als Interessensverbund entwickelt es moderne Managementmethoden und -prozesse sowie messbare Standards für einen umweltfreundlichen und gleichzeitig sozial verantwortungsbewussten Landbau. Zudem gibt das SAN gezielt Anreize für Kleinbauern und Kooperativen, damit sie die auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Standards in den eigenen betrieblichen Prozessfluss übernehmen.
Im Gründungsjahr 1987 startete die Rainforest Alliance ihre Arbeit mit nur wenigen Mitstreitern. Heute zählt die Organisation mehr als 350 Mitarbeiter und engagiert sich in 70 Ländern für nachhaltige Forst- und Landwirtschaft (sichtbar durch das FSC-Siegel und das Rainforest Alliance CertifiedT-Siegel) sowie im Tourismus, für den Klimaschutz und für eine effektive Naturschutzbildung von Kindergartenkindern, Schülern und Studenten.
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Chris Wille, Co-Gründer der Rainforest Alliance |
Chris Wille gehöre zu den "stillen Helden des Umweltschutzes", heißt es in der Festrede anlässlich der Preisverleihung. Er habe mehr als viele andere Aktivisten dafür getan, dass Umweltschutz und Wirtschaft verstärkt Hand in Hand gingen. Weil - so die Überzeugung von Chris Wille - ganzheitliche Lösungen nur im konstruktiven Miteinander entstünden. So stehe Wille hinter der Entwicklung der globalen "Goldstandards" für nachhaltige Land- und Forstwirtschaft und Tourismus. Wille hat selbst immer angemahnt, dass aus Sicht des Naturschutzes viel zu lang Standards fehlten, die dem Schutz von Arbeitern und ihren Familien genauso viel Gewicht beimessen wie dem Schutz der Natur. "Ohne Chris Wille würden ganzheitliche Nachhaltigkeitsstandards bis heute entweder fehlen, oder sie wären zumindest signifikant schwächer", so Laudator Brendan May, Redakteur für Ethical Corporation. Chris Wille sei der lebende Beweis dafür, dass sich Ideale und das konsequente Arbeiten an realitätsgerechten Lösungen nicht ausschlössen.
Bevor es Chris Wille 1990 nach Costa Rica zog, zeichnete er als Vice President bei der National Audubon Society in New York verantwortlich und wirkte als Redakteur bei der National Wildlife Federation in Washington, D.C. Für die U.S. Umweltschutzbehörde und das Guam Department of Wildlife Conservation entwarf er Bildungsprogramme zum Umweltschutz, die sich auch an den Verbraucher wandten. Außerdem nahm er an Forschungsprojekten in den Fachgebieten Meeresbiologie und Ornithologie teil. Er gestaltete, leitete und produzierte ferner ein preisgekröntes TV-Format für das Oklahoma Department of Wildlife Conservation.
Chris Wille ist heute nicht nur Leiter des "Rainforest Alliance Sustainable Agriculture Programme", also des Zertifizierungsprogramms der Rainforest Alliance für nachhaltige landwirtschaftliche Produktion. Er zeichnet auch für die Entwicklung dieses Programms verantwortlich wie auch für die Entstehung und Gründung des Sustainable Agriculture Network (SAN). Das SAN verkörpert einen Zusammenschluss der führenden lateinamerikanischen Naturschutzgruppen. Als Interessensverbund entwickelt es moderne Managementmethoden und -prozesse sowie messbare Standards für einen umweltfreundlichen und gleichzeitig sozial verantwortungsbewussten Landbau. Zudem gibt das SAN gezielt Anreize für Kleinbauern und Kooperativen, damit sie die auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Standards in den eigenen betrieblichen Prozessfluss übernehmen.
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