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Versorgung sichern, Ressourcen sparen

Ökonomische Instrumente für eine resiliente Rohstoffpolitik

Deutschland steht vor einer doppelten rohstoffpolitischen Herausforderung: Es gilt, die Versorgung mit kritischen Rohstoffen sichern und den Verbrauch von Primärrohstoffen deutlich zu senken. Ein neues Hintergrundpapier des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) zeigt, dass ökonomische Instrumente und Marktmechanismen zu einem wirksamen Maßnahmenmix gehören. Dieser Mix muss für verschiedene Rohstoffe spezifisch gestaltet werden.

© Markus Distelrath, Pixabay.comRohstoffe sind zur wirtschafts- und geopolitischen Schlüsselfrage geworden. Die Politik setzt dabei bisher oft auf Instrumente wie strategische Partnerschaften, Förderprogramme oder regulatorische Vorgaben. Das FÖS macht deutlich: Diese Ansätze reichen nicht mehr aus. Je nach Marktstruktur und Versorgungsrisiko ist eine unterschiedliche Kombination von Instrumenten sinnvoll. Entscheidend ist es, zukünftig auch stärker die Preissignale, Investitionsanreize und Marktbedingungen so zu gestalten, dass Versorgungssicherheit und Ressourcenschonung Hand in Hand gehen.
 
Die Analyse zeigt: Die Herausforderungen in der Rohstoffpolitik unterscheiden sich je nach Rohstoff erheblich. Es braucht einen gezielten Instrumentenmix – etwa Risikoabsicherungen für kritische Importe und preisliche Anreize für Recycling, Sekundärrohstoffe und ressourcenschonende Produktion. So können Märkte helfen, Abhängigkeiten zu verringern und die Kreislaufwirtschaft zu stärken.
 
Eine wirksame Rohstoffpolitik sollte unterschiedliche Instrumente gezielt kombinieren und rohstoffspezifische Herausforderungen berücksichtigen. Das kann Investitionen in Recycling, Substitution und effizientere Rohstoffnutzung unterstützen und langfristige Transformationsprozesse annstoßen. 
 
„Die Transformation zur Klimaneutralität erhöht den Rohstoffbedarf in wichtigen Bereichen. Gerade deshalb brauchen wir eine Rohstoffpolitik, die kurzfristige Versorgungssicherheit mit langfristiger Ressourcenschonung verbindet und dafür konsequent auf die richtigen ökonomischen Anreize setzt", sagt Carolin Schenuit, Geschäftsführende Vorständin des FÖS. 
 
Zum Papier
 
Über uns: 
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS) ist ein überparteilicher und unabhängiger politischer Think Tank. Es engagiert sich seit 1994 für eine Weiterentwicklung der sozialen Marktwirtschaft zu einer ökologisch-sozialen Marktwirtschaft ein und ist gegenüber Entscheidungsträger:innen und Multiplikator:innen Anstoßgeber wie Konsensstifter. Das FÖS setzt sich für eine kontinuierliche ökologische Finanzreform ein, die die ökologische Zukunftsfähigkeit ebenso nachhaltig verbessert wie die Wirtschaftskraft. 

Kontakt: Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) e.V., Simon Niesen-Meemken | simon.meemken@foes.de | www.foes.de



     
        
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