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Forstbasierte Bioökonomie gibt Antworten zu drängenden Herausforderungen

Klimawandel, Biodiversität, Ressourcenknappheit, soziale Gerechtigkeit

  • Forstbasierte Bioökonomie kann kohlenstoff- und ressourcenintensive Materialien durch langlebige Holzprodukte und fortschrittliche biobasierte Stoffe ersetzen.
  • Mit den richtigen Rahmenbedingungen und Investitionen können durch forstbasierte Bioökonomie Klimaziele, Naturschutz, die Lebensgrundlagen im ländlichen Raum sowie eine CO2-arme Industrie gefördert werden.
  • Politik, Architektur und öffentliche Wahrnehmung erkennen Holz zunehmend als ökologisch vorteilhafte Alternative im Bauwesen.
  • Eine neue Publikation des Science-Policy-Programms (SciPol) des Internationalen Waldforschungsverbandes IUFRO mit Sitz in Wien identifiziert nun politische Handlungsoptionen, um das Potenzial der Wälder nachhaltig zu nutzen und gleichzeitig ihre ökologische Integrität weltweit zu erhalten.
Holz optimal nutzen © Nelson GrimaAm 12. Mai 2026 stellte das SciPol-Programm auf der 21. Tagung des Waldforums der Vereinten Nationen (UNFF21) in New York, USA, einen ausführlichen Policy Brief mit dem Titel „Advancing Forest-Based Bioeconomy Approaches" vor. 34 Autor*innen aus 13 Ländern haben zu dieser Publikation beigetragen. Sie fasst zentrale wissenschaftliche Erkenntnisse sowie politische und praktische Perspektiven zur Förderung einer nachhaltigen forstbasierten Bioökonomie in unterschiedlichen Kontexten zusammen Wissenschaftlich fundiertes Handeln für gesunde Wälder.

Steigender Ressourcenverbrauch erfordert Umdenken
Das weltweite Bevölkerungswachstum, die zunehmende Verstädterung und eine Abkehr von fossilen Rohstoffen werden die weltweite Nachfrage nach Holz und biobasierten Materialien weiter steigen lassen. Der globale Materialverbrauch hat sich in 50 Jahren mehr als verdreifacht und könnte bis 2060 um weitere 60 Prozent zulegen. Derzeit macht Biomasse rund ein Viertel des Materialverbrauchs aus.

Um den Bedarf nachhaltig zu decken, ist eine Kombination verschiedener Strategien erforderlich: Dazu zählen eine verbesserte Produktivität sowohl in natürlichen als auch in gepflanzten Wäldern, eine effizientere Verarbeitung und Nutzung von Holzressourcen sowie strikte politische Rahmenbedingungen, die Nachhaltigkeit gewährleisten.

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Kontakt: die jungs kommunikation – im Auftrag IUFRO, Eva Kirk | kirk@diejungs.at | iufro.org



     
        
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