Umwelt | Wasser & Boden, 16.01.2026
Meereswettbewerb 2025
Junge Forschung setzt klare Prioritäten beim Schutz von Ozean und Elbe
Junge Forschung mit großer Wirkung: Beim Meereswettbewerb „Forschen auf See" 2025 wurden auf der boot Düsseldorf drei Schülerteams für ihre herausragenden Projekte ausgezeichnet. Ihre Arbeiten zu Schadstoffen, PFAS und Mikroplastik zeigen eindrucksvoll, wie engagiert sich junge Menschen für den Schutz von Meeren und Flüssen einsetzen.
Im Rahmen der boot 2026 in Düsseldorf wurden im Januar die Siegerprojekte des Meereswettbewerbs „Forschen auf See" 2025 der Deutschen Meeresstiftung ausgezeichnet. Alle drei Schülerteams aus Tuttlingen, Hamburg und Kiel wurden von der Jury zu Gewinnern erklärt, da sie unter sehr unterschiedlichen Bedingungen hervorragende wissenschaftliche Ergebnisse erzielt haben. Alle Projekte beschäftigten sich mit zentralen Formen der Verschmutzung von Ozean und Elbe – von Schadstoffen an Wracks über PFAS bis hin zu Mikroplastik – und machen deutlich, dass der Schutz aquatischer Ökosysteme für junge Menschen eine sehr hohe Priorität hat.
Im Rahmen der boot 2026 in Düsseldorf wurden im Januar die Siegerprojekte des Meereswettbewerbs „Forschen auf See" 2025 der Deutschen Meeresstiftung ausgezeichnet. Alle drei Schülerteams aus Tuttlingen, Hamburg und Kiel wurden von der Jury zu Gewinnern erklärt, da sie unter sehr unterschiedlichen Bedingungen hervorragende wissenschaftliche Ergebnisse erzielt haben. Alle Projekte beschäftigten sich mit zentralen Formen der Verschmutzung von Ozean und Elbe – von Schadstoffen an Wracks über PFAS bis hin zu Mikroplastik – und machen deutlich, dass der Schutz aquatischer Ökosysteme für junge Menschen eine sehr hohe Priorität hat. Die Auszeichnung erfolgte durch Frank Schweikert, Vorstand der Deutschen Meeresstiftung, und Petros Michelidakis, Director der boot Düsseldorf. Die Laudatio hielt der Dr. Axel Friedrich, der die Arbeiten der Schüler als wissenschaftlich fundiert und gesellschaftlich hochrelevant würdigte und fordert: „Die einzige Lösung ist, den Eintrag von Schadstoffen in die Umwelt zu stoppen – es braucht klare und verbindliche gesetzliche Regelungen, die diese Einträge konsequent verbieten."
Das Schülerinnen-Team Lena Dreeßen und Sarah Sophie Carls von der Privatschule Holstein Mitte / Stiftung Louisenlund untersuchte Wracks in der Ostsee und stellte fest, dass aktuell keine akuten Risiken für Fische und Badende bestehen, die langfristige Entwicklung der Wracks jedoch offen bleibt und weiter beobachtet werden muss.
Das Team Melissa Horras, Teresa Hauser und Theresa Unz vom Schülerforschungszentrum Südwürttemberg (Standort Tuttlingen) wies in Seegras- und Algenproben vier von 35 untersuchten PFAS-Stoffen nach, mit deutlich höheren Konzentrationen im Seegras und lokal erhöhten Werten in der Trave-Mündung, und empfiehlt weiterführende Untersuchungen sowie strengere Eintragsregeln.
Die Schülerinnen Quynh Anh Chu, Vanessa Adu Mensuoh und Maria Fernanda Salazar Clemente vom Struensee Gymnasium fanden in allen Wasser- und Planktonproben aus der Elbe Mikroplastik und zeigen damit, dass erhebliche Mengen über den Fluss in die Nordsee und die Weltmeere gelangen.
Der Meereswettbewerb „Forschen auf See"
Der Meereswettbewerb „Forschen auf See" wird seit 2005 von der Deutschen Meeresstiftung durchgeführt und ermöglicht Schülern aus ganz Deutschland, eigene Forschungsfragen zu aktuellen Themen des Meeresschutzes unter realen Expeditionsbedingungen an Bord des Forschungs- und Medienschiffs ALDEBARAN umzusetzen. Der Wettbewerb ist Teil der UN-Dekade der Ozeanforschung für nachhaltige Entwicklung und fördert wissenschaftliches Arbeiten, Ocean Literacy und gesellschaftliche Verantwortung.
Kontakt: Deutsche Meeresstiftung, Katrin Heratsch | media@meeresstiftung.de | www.meeresstiftung.de
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