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CEO-Appell für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Deutschland

Damit die Unternehmen weiter voranschreiten können, brauchen sie verlässliche und kohärente politische Rahmenbedingungen

Auf Initiative der Stiftung KlimaWirtschaft haben zahlreiche CEOs und Vorstände führender deutscher Unternehmen einen 12-Punkte-Appell an die deutsche Bundesregierung gerichtet. Erklärtes Ziel der Unternehmer ist es, die Wirtschaft zukunftsfähig aufzustellen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und in Klimatechnologien zu investieren. Alle unterzeichnenden CEOs des Appells engagieren sich mit ihren Unternehmen in der Stiftung KlimaWirtschaft und setzen sich dafür ein, Wirtschaft und Klimaschutz stärker miteinander in Einklang zu bringen.

Der CEO-Appell für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Deutschland zum DOWNLOAD.

© geralt, pixabay.comNach Ansicht der Stiftung KlimaWirtschaft gerät der Klimaschutz in der gegenwärtigen Debatte immer mehr unter Druck und wird zum Sündenbock für die schlechte Lage der Wirtschaft gemacht. Die eigentlichen Ursachen liegen jedoch in den ungelösten Strukturproblemen. Die deutsche Wirtschaft steht vor tiefgreifenden strukturellen Herausforderungen. Hohe Energiepreise und schwindende Absatzmärkte setzen Unternehmen zusammen mit enormen bürokratischen Hürden, unzureichender Digitalisierung und geopolitischen Spannungen massiv unter Druck und hemmen das dringend benötigte Wachstum.  

Gleichzeitig schreitet der Klimawandel in rasantem Tempo voran und bedroht auch in Europa zunehmend Wohlstand und Lebensgrundlagen der Menschen – und damit die Basis unserer Wirtschaft. Die Unterzeichnenden des Appells fordern, Wirtschaftswachstum und Klimaschutz miteinander in Einklang zu bringen.?Das ist die zentrale Aufgabe unserer Zeit – und sie wird nur gelingen, wenn Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen. 

Vor diesem Hintergrund haben zahlreiche Konzerne, Mittelständler und Start-ups in den vergangenen Jahren massiv in neue Technologien, Prozesse und Produkte investiert. Sie haben so die Grundlagen für die Geschäftsmodelle der Zukunft gelegt und wollen diesen Weg weiter beschreiten.

Damit die Unternehmen weiter voranschreiten können, brauchen sie verlässliche und kohärente politische Rahmenbedingungen. Der Strukturwandel kann nur gelingen, wenn diese über mehrere Legislaturperioden hinweg planbar bleiben. Deutschland darf jetzt nicht zögern, sondern muss entschlossen vorangehen. Gemeinsam mit der Bundesregierung wollen die Unternehmen die Transformation gestalten. Erklärtes Ziel ist es, die Wirtschaft resilienter aufzustellen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Klimaziele zu erreichen. 

Die Unterzeichner:innen des Appells sind:  

  • Swen GallinaSprecher des Verwaltungsrats, ALDI SÜD 
  • Dr. Frank May, CEO, Alterric GmbH 
  • Mike Kammann, Vorstandsvorsitzender, Bausparkasse Schwäbisch Hall AG 
  • Lutz Diederichs, CEO, BNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland 
  • Martin Krutz, Geschäftsführer, DAIKIN Airconditioning Germany GmbH 
  • Gülnaz Atila, Vorsitzende der Geschäftsführung, DEUTSCHE ROCKWOOL GmbH & Co. KG 
  • Aysel Osmanoglu, Vorstandssprecherin, GLS Gemeinschaftsbank eG 
  • Jan-Hendrik Goldbeckgeschäftsführender Gesellschafter, GOLDBECK GmbH 
  • Prof. Dr. Michael Otto, Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats, Otto Group 
  • Petra Scharner-Wolff, Vorstandsvorsitzende, Otto Group 
  • Kristian Evers, Gesellschafter, Papier- und Kartonfabrik Varel GmbH & Co. KG 
  • Dr. Jörg Stratmann, CEO, Rolls-Royce Power Systems AG 
  • Gunnar Groebler, Vorstandsvorsitzender, Salzgitter AG 
  • Andreas Engelhardt, Vorsitzender und persönlich haftender Gesellschafter, Schüco International KG & persönlich haftender Gesellschafter, OTTO FUCHS KG 
  • Jochen BurgCEO, SMS group GmbH 
  • Stefan Kratochwill, Vorsitzender des Vorstands, STRABAG SE 
  • Hans Joachim ReinkeVorsitzender des Vorstands, Union Investment 
  • Alberto Nobis, CEO, VTG GmbH
  • Dr. Christian Hartel, Vorstandsvorsitzender, Wacker Chemie AG 

Kontakt: Stiftung KlimaWirtschaft, Benjamin Raschke | benjamin.raschke@klimawirtschaft.org | klimawirtschaft.org/



     
        
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