66 seconds for the future - forum zeigt Zukunftsgestalter:innen und Nachhaltigkeitspionier:innen

Nachhaltig leben

5 einfache Möglichkeiten, um endlich damit anzufangen!

Nachhaltigkeit klingt oft nach einer großen Mission mit endlosen Regeln und Listen, die das Leben komplizierter machen. In Wahrheit startet sie aber im Alltag, leise und unspektakulär, und funktioniert genau dort am besten.

© Guillaume de Germain, unsplash.comEin paar neue Gewohnheiten reichen schon aus, um Ressourcen zu schonen und ganz nebenbei den eigenen Konsum zu entschleunigen. Ein iPhone refurbished zu kaufen ist eine Möglichkeit davon und bietet viele Vorteile. Wer diesen Schritt geht, merkt schnell, dass sich hinter dem Thema kein Verzicht versteckt, sondern eher ein angenehmes Gefühl von Sinn und Leichtigkeit.

Warum es sich lohnt, jetzt nachhaltiger zu leben

Nachhaltig zu leben bedeutet, Rohstoffe nicht gedankenlos zu verbrauchen und Abfall möglichst zu vermeiden. Kleine Veränderungen wirken oft stärker, als man vermuten würde: Jede nicht gekaufte Plastiktüte, jedes reparierte oder länger genutzte Gerät senkt den CO2-Fußabdruck, weswegen es auch sinnvoll ist, ein gebrauchtes Handy zu kaufen. Gleichzeitig entsteht ein klarer Blick auf den eigenen Alltag, weil unnötige Anschaffungen nach und nach verschwinden.

Dazu kommt ein echter Bonus: Wer sich bewusster verhält, erlebt automatisch mehr Lebensqualität. Weniger vollgestopfte Schränke, frischere Lebensmittel und ein ruhigeres Gefühl beim Konsum wirken entspannter und stimmiger. Nachhaltigkeit wächst also nicht aus großen Gesten, sondern aus vielen kleinen Entscheidungen, die sich wie von selbst summieren.

Fünf alltagstaugliche Tipps für ein nachhaltigeres Leben

Schon die folgenden fünf unkomplizierten Ansätze können den Alltag spürbar nachhaltiger machen. Wer sie einmal ausprobiert, merkt schnell, dass ein bewusster Lebensstil nicht nach Einschränkung aussieht, sondern nach cleveren Entscheidungen, die das Leben entspannter und oft sogar günstiger machen.

Hier kommen die Tipps:

  • Refurbished statt neu kaufen: Elektronik muss nicht glänzend neu aus dem Karton kommen, um gute Dienste zu leisten. Generalüberholte Smartphones, Laptops oder Tablets schonen Rohstoffe und funktionieren wie frische Ware – nur günstiger. Elektroschrott wird vermieden und die Herstellung neuer Geräte kann pausieren. Plattformen wie Back Market machen es einfach, Technik ein zweites Leben zu geben, und zeigen, dass Nachhaltigkeit manchmal genauso gut aussieht wie ein cleverer Deal.

  • Regional, saisonal und unverpackt einkaufen: Lebensmittel aus der Umgebung haben kurze Wege, sind oft aromatischer und belasten die Umwelt deutlich weniger. Wer sich am Saisonkalender orientiert, lernt die Vielfalt von Erdbeeren im Juni bis zu Kürbis im Oktober neu schätzen. Märkte, Hofläden und Unverpackt-Läden machen den Einkauf nachhaltiger, vor allem in Kombination mit eigenen Beuteln oder Gläsern.

  • Energie im Haushalt bewusst sparen: Stromfresser lassen sich mit kleinen Handgriffen bändigen. Man sollte Geräte komplett ausschalten, LEDs nutzen, richtig heizen und lüften und so Energie sparen. Schon diese simplen Schritte senken den Verbrauch spürbar.

  • Mobilität nachhaltiger gestalten: Nicht jede Fahrt braucht ein Auto. Viele Strecken lassen sich zu Fuß oder mit dem Rad erledigen, der Rest funktioniert gut mit Bus, Bahn oder Carsharing. Sogar gelegentliches Umsteigen macht einen Unterschied in der persönlichen CO2-Bilanz und sorgt für weniger Stress im Stadtverkehr.

  • Eigene Fortschritte sichtbar machen: Veränderungen fühlen sich besser an, wenn sie greifbar werden. Apps oder CO2-Rechner zeigen, wie viel die neuen Gewohnheiten tatsächlich bewirken. Jede kleine Verbesserung summiert sich, bis aus ersten Experimenten feste Routinen entstehen. Wer seine Fortschritte sieht, entwickelt automatisch Lust, weiterzumachen und neue Ideen auszuprobieren.


     
        
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